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Enjoy it! |
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Review: Germ |
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Album:
| | WISH, 2012, Eisenwald Tonschmiede |
Stil:
Wertung:
| |  2 von 7 Punkten | | A.K., 30.06.2012 |
Review:
| | Man, da stecke ich echt in der Zwickmühle.
Als ich das Cover-Art des Albums zum ersten Mal ansah, war ich schon etwas verwundert und stellte mir die Frage, ob sich vielleicht doch ein Dance/Trance-Album unter den Stapel an Black Metal-CDs geschmuggelt hatte, aber ein Blick auf die beiliegende Release-Info bestätigte: Das ist eine Black Metal/Rock-Band.
Okay dachte ich mir, man soll ja bekanntlich nicht das Buch nach dem Einband bewerten also weg mit dem Cover und unvoreingenommen an den wichtigsten Aspekt: Die Musik.
Traurigerweise, veranlassten mich die ersten Sekunden des ersten Tracks abermals dazu einen Blick in den Infozettel zu werfen, den Black Metal ging irgendwie anders.
Sicherlich, spätestens seit FORMLOFFS Avandgard Black Metal, bin ich einiges an experimentellen Spielarten des Genres gewöhnt, aber hier hörte für mich der Spaß auf.
Nichts gegen Synthesizer, aber es erinnerte mich dann doch zu sehr an DEPECHE MODE um noch irgendwas mit Black Metal zu tun zu haben, ganz abgesehen von den mit zu viel Echo versehenen Gitarren. Zugegeben der Sänger hat eine gute Stimme - die meisten Parts wurden mit klarem Gesang dargeboten, aber die versuchten Grunts und Screems klangen dann doch eher als habe er sich auf die Zunge gebissen.
So schlabberte das Album vor sich hin und ich bekam mehr und mehr das Bild eine Synthie-Pop Band vor Augen, welche mit Gelegentlichen Verzweiflungsschreien und und Double-Bass davon zu überzeugen versuchte ein echte Black Metal-Band zu sein.
Meiner Meinung nach hätte man es dann doch lieber im Industrial Pop Bereich versuchen sollen, den dort gehört die Scheibe meines Erachtens nach wirklich hin...
Fazit: Wie eingangs erwähnt, habe ich den Fazit diesmal bereits an den Anfang gesetzt und kann mich nur wiederholen: Black Metal geht mal verdammt anders. Als Industrial Pop mit gelegentlichen Rockeinflüssen: Okay, aber zu mehr reicht es nicht. Von daher gerade mal 2 Punkte und keine weiteren Worte... |
Anspieltipps:
| | Kann ich leider nicht geben. |
Tipp:
| | Besser echten Black Metal hören? |
Titel-Liste:
| | - An Overdose on Cosmic Galaxy
- Asteroid of Sorrow
- Oxygen
- Breathe in the Sulphur / A Light Meteor Shower
- Gravity
- Flowers Bloom and Flowers Fall, But I'm still W
- Infinity
- Your Smile Mirrors the Sun
- Wish
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Laufzeit:
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