Archiv
  
 Newsflash 
 Archiv Apr. 06 - Jun. 15
 
 Zugänge (Alben) 
 2015 | 2014 | ältere
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate, Sprüche, Cover 
 

Redaktion
  
 Suchen & Finden 
 Startseite | Übersicht
History | Suchen
 
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Reports | SongLAB
Alben nach Genres
 
 Tipp des Monats 
 2014 | 2013 | ältere
 
 Ausgrabung d. Woche 
  Aktuelle | Übersicht
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzerte | Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt...  
 

Kontakt
  
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
  
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
  
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
  
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Ghost Machinery
 
Ghost Machinery - OUT FOR BLOOD

Album:
 OUT FOR BLOOD, 2010, Limb

Stil:
 Melodic Power Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 U.B., 30.08.2012

Review:
 Wenn eine Band Ghost Machinery heißt, das Album OUT FOR BLOOD und einem auf dem düsteren Cover ein Totenschädel mit Vampirzähnen entgegen grinst kann es sich eigentlich nur um ein Death- oder Black Metal Album handeln. Nun ist für mich die Aussicht ein Album dieses Genres zu besprechen in etwa so prickelnd wie der Anblick von Claudia Roth bei einem Striptease, also nicht gerade dass, von dem ich träume. Doch das Schicksal hat es gut mit mir gemeint und hinter Ghost Machinery steckt eine Melodic Power Metal Band, gegründet von Pete Ahonen im Jahre 2002. Herr Ahonen, Gitarrist und Sänger bei Burning Point, fühlte sich anscheinend nicht ausgelastet und startete Ghost Machinery als Side Projekt. Der Mann sprudelt vor Schaffensfreude anscheinend über, hat er mit Stargazery doch noch ein drittes Eisen im Feuer. Melodic Power Metal aus Finnland ist wie Spagetti aus Italien und Steaks aus Argentinien, eine Assoziation die einem sofort in den Sinn kommt. Neben Ahonen hat Mikko Myllyla die zweite Gitarre übernommen, Taage Laiho Vocals, Sami Nyman Bass und Jussi Ontero Drums und Keyboards vervollständigen die Besetzung.

Direkt auf "Face of Evil" gibt Ghost Machinery die Visitenkarte in Form von mächtig klotzenden Gitarren und wuchtig ballernden Drums ab. Hier geht es zur Sache schließlich heißt es auch Power Metal. Die Vocals reichen von tiefer, sehr männlicher Stimmlage bis zu hohen Sreams.
"Out for Blood" legt los mit Gitarren im Stil von Iron Maiden. Besonders gut sind die mehrstimmigen Vocals im Refrain. Dieser Song ist typisch für die Finnen, eine dicke Portion Power in eine mitreißende Melodie gepackt mit schwerem Monster Drumming, dazu neoclassical Gitarrensoli ergibt eine Vollgas Metal Granate die garantiert zündet.
Auf "Guilty" ist das Tempo eingebremst. Hier handelt sich um einen deftigen Stampfer mit höllisch gutem Groove. Olaf Lenk, der Kopf von At Vance, steuert hier ein Gitarrensolo bei.
"Blood from Stone" erinnert an Bon Jovis "Runaway" nur eben um einiges härter.
Ein Double Bass Feuerwerk erwartet den Hörer auf "Name remains in History". Das Stück entpuppt sich als extrem melodisch und eingängig mit gesteigertem Ohrwurm Potential. Die mehrstimmigen Vocals im Refrain und die virtuosen Gitarrensoli kennen wir bereits erfreuen aber immer wieder.
"Fortune Teller" besitzt einen ungewohnt sanften Einstieg mit akustischer Gitarre. Drums, Keyboard und E-Gitarren legen erst mit Verzögerung los, dann aber mit Macht. Ganz kleine Folk Metal Anleihen kann man bei dem Stück auch ausmachen. Der Refrain ist geradezu bombastisch instrumentiert.
Mit "Lost in Time" gibt es eine Power Ballade mit reichlich Pathos und Leidenschaft, dazwischen ein Gitarren Wirbelwind Solo.
"Sentenced to Life" beschreibt man am besten als Mischung aus ein wenig Rhapsody Of Fire und viel Malmsteen.
Bei "Mask of Madness" fällt es schwer die Füße still zu halten was an dem wahnsinnig guten, marschierenden Rhythmus liegt. Ein klasse Headbanger.
Bei "Eternal Damnation" passt der Titel so gar nicht zur eher fröhlichen Stimmung. Hier sind besonders die gnadenlosen Drum Attacken im Dauer- Turbo- Gang zu erwähnen und die sich ständig ablösenden Twin Gitarren.
Zum Abschluss kredenzen uns Ghost Machinery mit "Send me an Angel" ein Cover des Blackfoot Songs der vom Ex- Uriah Heep Mitglied Ken Hensley geschrieben wurde. Da Hensley Keyboarder ist überrascht es nicht, dass diese Instrument auch entscheidenden Anteil an dem Stück hat und gerade am Anfang gleich mehrere Keys zu hören sind. Diese Interpretation ist düsterer ausgefallen als das Original und geht mehr in die Sparte Metal. Der Rhythmus wird ebenfalls mehr betont.

Fazit: Ghost Machinery lassen es ordentlich krachen, die Songs sind alle sehr melodisch angelegt und überaus eingängig. Die Jungs beherrschen ihr Instrumente und zeigen das auch ausgiebig. Pete Ahonen versteht es tolle Songs zu schreiben die sich direkt im Ohr festbrennen. Die meisten Lyrics gehen ebenfalls auf sein Konto. Hatte ich anfangs Bedenken er würde hier Material verbraten was für Burning Point zu schwach war, so bin ich nun überzeugter Ghost Machinery Anhänger. Vom Songwriting glänzt Ahonen genau wie bei BurningPoint. Da verzeihe ich sogar das irreführende Cover. Melodic Power Metal überschwemmte in den letzten Jahren förmlich den Markt, vor allem aus Finnland und Italien kamen ungezählte Alben und nicht alles war eine Empfehlung wert. OUT FOR BLOOD ist hingegen eine der besten Scheiben diese Genres. Was für ein Drum Spektakel, Jussi Ontero haut hier dermaßen auf die Felle dem Mann traue ich zu, dass er dem Teufel die Hörner abbricht und als Drum-Sticks benutzt. Die Keyboards von ihm (Drums und Keyboards ist auch mal eine ausgefallene Kombination bei einem Musiker) dienen eher dem leicht symphonischen Anstrich einiger Stücke. Die Gitarren harmonieren ausgesprochen gut und sind in ihrem virtuosen Spiel oft von der Marke Malmsteen. Die Produktion trägt dem teils bombastischen Sound Rechnung und ist echt fett so dass hier kein Nadelöhr entsteht. Die Scheibe präsentiert mehr Metal Hymnen als andere Bands in ihrer ganzen Karriere zustande bringen. Was bleibt ist ein glücklicher Rezensent dem OUT FOR BLOOD mehr als gut gefallen hat. Wenn das nächste Album von Ghost Machinery ähnlich überzeugend ausfallen sollte, könnte mir selbst ein Strip von Frau Roth nicht die Laune verderben..... aber nur bei totaler Sonnenfinsternis und gleichzeitigem Stromausfall!

Anspieltipps:
 "Face of Evil", "Out for Blood", "Name remains in History", "Mask of Madness", "Eternal Damnation".

Tipp:
 Wer gerne Gamma Ray, Nocturnal Rites, Heavenly oder eben Burning Point lauscht kann hier blind zugreifen und findet genau das richtige Futter für seinen CD Player. Wegen der virtuosen Gitarren ist das Album auch für Malmsteen Anhänger interessant.

Titel-Liste:
 
  1. Face of Evil
  2. Out for Blood
  3. Guilty
  4. Blood from Stone
  5. Name remains in History
  6. Fortune Teller
  7. Lost in Time
  8. Sentenced to Life (in Paradise)
  9. Mask of Madness
  10. Eternal Damnation
  11. Send me an Angel

Laufzeit:
 46:16 Min.

Band-Infos:
 
  • www.ghostmachinery.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Ghost Machinery: OUT FOR BLOOD


    Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    JC Crash - ELECTRIFIED
    Toxic Evolution - UNDER TOXIC CONTROL
    Sideburn - EVIL OR DIVINE
    Dead Memory - CINDERELLA
    E-Force - DEMONIKHOL
    Die Wahrheit über Heavy Metal
    Shinedown - THREAT TO SURVIVAL
    Deep Purple - FROM THE SETTING SUN IN WACKEN
     
     

    Enjoy it!
       





    © 2002-2016 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update: 15.11.2013