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Review: The Ghost of a Campaigner |
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Album:
| | ANTHROPOMORPHIC, 2011, Eigenvertrieb |
Stil:
Wertung:
| |  4,5 von 7 Punkten | | R.J., 22.12.2011 |
Review:
| | Im Jahr 2009 entscheiden sich die vier Musiker von Secluded ihrem Treiben ein neues Gewand zu verpassen. The Ghost of a Campaigner wird geboren. Die Musik bleibt im Großen und Ganzen dieselbe.
Das die Jungs seit der Gründung der ersten Band bis zum ersten Album sechs Jahre ins Land gehen ließen, geht zum großen Teil auf das Live-Konto. So steht es zumindest im Beipackzettel. Sollten sie ihre Songs erst mal auf ihre Live-Qualitäten getestet haben, ist das mit Sicherheit kein verkehrter Weg. Nun ist es allerdings soweit und die Dürener lassen ihren Bastard von der Leine.
Das Erste, was auffällt, ist die wirklich eindrucksvolle Produktion. Die Songs wirken ambitioniert und lassen für mich keinen Zweifel zu, dass sie live mit der richtigen Portion Aggressivität vorgetragen, ziemlich gut abgehen.
Die Band versucht durch viele gängige Stilmittel die Musik flexibler und kurzweilig zu gestalten. Es gelingt ihnen überwiegend richtig gut. Powersections werden gekonnt mit schleppenden Passagen vereint. An eingängigen Melodien mangelt es der Truppe auch nicht. Auch die verschiedenen Gesangsparts passen sehr gut in das gesamte Gemisch und auch stimmlich wissen die Jungs zu überzeugen. Auch die übliche Mitten-in-die Zwölf-Attitüde setzen die Jungs ziemlich glaubhaft um.
Leider hat der Metalcore ein Problem. Das Genre wächst nicht oder nicht mehr über sich hinaus.
Bestes Beispiel ist dafür diese Platte. Fett produziert, handwerklich klasse, gute Breaks, aber eben kein wirklicher Überraschungsmoment. Nichts, was man nicht irgendwo, irgendwie oder irgendwann mal gehört hat.
Fazit: Mannomann, es fällt mir ein wenig schwer ein richtiges Fazit zu schreiben. Okay: Gute Musiker spielen gute Musik, erzeugen jedoch keine Einmaligkeit oder Abgrenzung von anderen Bands im Metalcore. Ich hoffe, dass die Band weiterhin ihrer Live-Aktivität nachgeht Vielleicht reicht es bei der nächsten Platte zu einem Vertrag. Dass sie es drauf hätten, steht für mich nicht im Zweifel. |
Anspieltipps:
| | "Kansas City Shuffle" und "Muscles from Brussels" |
Tipp:
| | Wer auf Metalcore steht, der sollte definitiv ein Ohr bzw. zwei Ohren riskieren. |
Titel-Liste:
| | - Fire and Forget
- Clients
- Kansas City Shuffle
- Prom Night
- Anchors
- Lambs and Lions
- Inaya
- Anthropomorphic
- There aint no real ones left
- No Retreat, no Surrender
- Muscles from Brussels
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/theghostofacampaigner  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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