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Review: Godsmack
 
THE ORACLE

Album:
 THE ORACLE, 2010, Universal Republic

Stil:
 Hard Rock, Alternative Metal

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 N.Z., 16.06.2010

Review:
 Ganze 4 Jahre nach Veröffentlichung ihres letzten Studioalbums (abgesehen vom Best Of von 2007) gibt es nun endlich neues Futter für Godsmack-Liebhaber: THE ORACLE, am 07. Mai 2010 in Deutschland erschienen, dürfte ein wahrer Ohrenschmaus für alle Fans sein. Mit gewohnt kraftvollen Gitarrenriffs, heftigen Drums und unverkennbar eingängigen Melodien legen die 4 Amis nach langer Abstinenz wieder eine härtere Gangart ein und werfen eine Platte auf den Markt, die mit ihrem ureigenen Stil zwar nicht das Rad neu erfindet, jedoch Spaß macht und ordentlich rockt. Jeder Riff, jeder Rhythmus und jedes gesungene Wort quillt geradezu über vom typischem Godsmack Sound, wobei jedoch so viel Energie und Ideenvielfalt in die Gestaltung gelegt wurde, dass es niemals langweilig wird.

"Cryin' Like A Bitch", der stürmische Opener und gleichzeitig erste Singleauskopplung des Albums, macht den knallharten Anfang: Unnachgiebig und zügellos hämmern die Riffs und Sully Ernas Stimme die ersten Klänge der neuen Platte in den Raum; ein toller Song zum Headbangen und Mitgrölen.
Gewaltig geht es mit dem folgenden "Saints And Sinners" weiter, welches stark an alte Werke der Band erinnert, ohne jedoch aufgewärmt zu wirken; ein massiver, aus Aggression und Eindringlichkeit gesponnener, roter Faden, der sich durch das komplette Album zieht.
Auch "Love,-Hate-Sex-" oder das ausgelassene "Forever " überzeugen mit festem Kurs und nachhaltiger Eingängigkeit, wohingegen Godsmack mit "What If? " auf rhythmuslastige Disharmonien setzen, mit verspielten Gitarren und Tool-ähnlichen Misstönen, ohne jedoch von ihrer Linie abzuweichen - ein absolutes Knallerstück und mein persönlicher Liebling auf der Platte.
Last but defenetely not least schließt das Album mit dem Titeltrack "The Oracle", ein nahezu ausschließlich instrumentaler 6,22 Minuten Song, welcher nur sporadisch mit verzerrter Sprechstimme besungen wird, aber dennoch oder vielleicht gerade darum atmosphärisch und robust klingt und einen guten Abschluss für die aktuelle Platte darstellt.

Fazit: Ein super Album für alle Lebenslagen, das viel zu bieten hat und Spaß macht.

Anspieltipps:
 "Saints and Sinners", "What if?"

Tipp:
 Jeder, der die vorangegangenen Alben mochte, wird auch an THE ORACLE seine Freude haben. All jenen, die Godsmack bisher nicht kennen, jedoch Lust auf Hard Rock mit klassischen und neuen Elementen haben, lege ich ans Herz einfach Mal rein zu hören! Es lohnt sich!

Titel-Liste:
 
  1. Cryin' like a Bitch
  2. Saints and Sinners
  3. War and Peace
  4. Love-Hate-Sex-Pain
  5. What if?
  6. Devils Swing
  7. Good Day to die
  8. Forever Shamed
  9. Shadow of a Soul
  10. The Oracle

Laufzeit:
 42:65 Min.

Band-Infos:
 
  • www.godsmack.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Godsmack: THE ORACLE

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