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Review: Graveyard Ghoul
 
Graveyard Ghoul - TOMB OF THE MOULDERED CORPSES

Album:
 TOMB OF THE MOULDERED CORPSES, 2013, Final Gate Records

Stil:
 Old School Death Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 W.W., 19.12.2013

Review:
 Heissa! Das klingt nach einer Menge Spaß, was da via Final Gate Records herangemodert kommt: Tyrantör (Massacre & Vomits), Hooded Tombcrusher (Funeral Doom) und Disgracer (Cough & Chainsaw) – so heißen die drei Graveyard Ghouls, die auf ihrem ersten Longplayer (wobei „long“ bei nicht mal 30 Minuten eine stolze Behauptung ist...) TOMB OF THE MOULDERED CORPSES so herrlich altmodische Leichenfledderei begehen, wo auf dem Grab von nebenan der alte Ghettoblaster steht und räudigen Old School Death Metal aushustet, dass es nur so eine Freude ist.

Das Intro "Voices from Beyond" schafft ausnahmsweise Atmosphäre, ehe die wilde Luzi mit "Poetry of Death" und dem Titelsong Fahrt aufnimmt, düsteres Bass-Break inklusive. Die Produktion wirkt wie frisch aus dem Venom-Rumpelkeller Mitte der 80er entliehen, räudig kommt einem als Beschreibung immer wieder in den Sinn.
Die Riffs sind simpel, nachzuhören auch bei "Savage Note of Disease", dessen Kotz-Ende nun wahrlich nicht jedermanns Sache sein wird.
Etwaige Übelkeiten werden allerdings direkt von der 1-Minuten-Granate "Splattered Body" zerfetzt. Da bleibt nix übrig.
"Absolute Dead" hoppelt flott durch den Friedhof, ganz im Widerspruch zu seinem Titel.
Ein wenig langsamer gehen da schon die "Rotten Death" zur finalen Sitzung, auch wenn sie immer wieder schneller zu werden versuchen, die Dynamik gefällt indes recht gut.
Ein "Violent Beast" kommt naturgemäß mächtig und gewaltig daher, da ist nix mit High Speed. Trotzdem prima!
Ob das Beast in der "Black Lagoon" wohnt? Man weiß es nicht. Dort geht es jedenfalls doomig, spröde, dunkel, unheilig zu.
Richtig cool wird es dann mit dem Sechsminüter "Walking Dead". Das ist quasi-instrumental und lässt durch die sparsame und langsame Instrumentierung von nur einem Drumbeat und ab und an ein paar Gitarrenakkorden die Zombies im Kopfkino aus den Gräbern krabbeln und auf die Suche nach menschlichen Gehirnen gehen, oder besser wanken. Coole Idee, durch das irgendwann einsetzende Gestöhne der Untoten und anderer minimaler Soundeffekte ist das ganze wirklich eher Soundtrack den Song. Und trotzdem ein prima Abschluss unter ein Album mit hohem Partyfaktor.

Fazit: Süß ist, wenn im Booklet sowohl der Tyrantör und der Disgracer brav Mami und Papi danken und dass der Hooded Tombcrusher seine Familie zwischen zwei zer“crushten“ Gräbern nicht vergisst, ist das wohl deutlichste Zeichen dafür, dass wir es hier mit einer liebevollen Hommage an die Frühzeiten des Death Metal zu tun haben, die vor allem Szene-Veteranen eine Freudenträne ins vermodernde Auge treiben wird. Feine Sache, bei der auch das schwarzweiß-Cover wie der Zombie auf das Grabkreuz passt.

Anspieltipps:
 "Poetry of Death", "Splattered Body", "Walking Dead" und "Absolute Death" geben einen guten Überblick.

Tipp:
 Kutte? Old School? Blut, Gedärme, Friedhof? Probier mal einen Schluck TOMB OF THE MOULDERED CORPSES!

Titel-Liste:
 
  1. Voices from Beyond (Intro)
  2. Poetry of Death
  3. Tomb of the Mouldered Corpses
  4. Savage Note of Disease
  5. Splattered Body
  6. Absolute dead
  7. Rotten Death
  8. Violent Beast
  9. Black Lagoon
  10. Walking Dead

Laufzeit:
 29:34 Min.

Band-Infos:
 
  • www.facebook.com/GraveyardGhoul 

  • Probehören und Kaufen:
    Graveyard Ghoul: TOMB OF THE MOULDERED CORPSES


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