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Review: Great White |
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Album:
| | BACK TO THE RHYTHM, 2007, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | D.K., 30.07.2007 |
Review:
| | Joh, die alten Herren des Rock veröffendlichen mal wieder was neues. Haben sich die Altmeister des Rock doch 5 Jahre damit Zeit gelassen.
Der Shock beim Konzert in Rhode Island musste ja auch erst mal verdaut und verarbeitet werden. Bei der Brandkatastrophe war ja unter den knapp 100 Toten auch noch der Gitarrist der Band (Ty Longley) und das anschließende Gerichtsverfahren zehrte zusätzlich an den Kräften. Die Band war mitangeklagt, wurde aber freigesprochen während der Manager für 4 Jahre hinter Gitter musste.
Aber nun der Blick nach vorne:
Das neue Album erscheint in Deutschland am 31. August und hat den vielversprechenden Namen BACK TO THE RHYTHM.
Was hab ich? Ein Album mit 12 Songs, auf dem klar 70er und 80er Einflüsse zu hören sind. Also ist das BACK im Titel schon mal nicht verkehrt.
Was höre ich? Hm... ja... leider für mich nichts was mich vom Stuhl haut. Ich finde das Album eher langweilig. Was aber Fans der Band gewiss anders sehen mögen.
Die Qualität der Songs ist gut, auch der Sound ist erstklassig. Aber die Songs könnten aus der Pre-80er Mottenkiste kommen.
Ja, jeder Song für sich ist gut, sehr gut. Aber wer ein Rockiges Album erwartet, wird enttäuscht. Der Titeltrack "Back to the Rhythm" machte mir Hoffnung. Der ist richtig gut. Rockt auch wie man es gewohnt ist.
Nummer 2 "Here goes my Head again" ist schon ein ruhiger Song. Auch nicht übel aber ich warte noch auf den Kracher. Alles ziemlich im Blues Rock zu Hause.
Der 3. Song "Take me down" gefällt mir auch und ich weiß schon nicht mehr, wie die Melodie von Nummer 2 ging. Vielleicht wird ich auch alt und brauche Voltax? ;)
Bei Nummer 4 "Play on" ist schon wieder Balladenalarm und ich kann ein Gähnen nicht unterdrücken. Nett.
Auch bei Nummer 5 "What is the Night?" werd ich nicht wach. Es rockt nicht. Ja... singen kann der Mann, ja... die Herren beherrschen ihre Instrumente, aber es zündet nicht.
Und so geht es weiter. "I`m alive", "Still hungry" ,welches mir kurz Hoffnung machte und tatsächlich ein bisschen Rock ist.
Das etwas flottere "Standin`on the Edge", eindeutig Stonesfans am Werk und der Song gefällt mir echt gut.
Nummer 9 "How far is Heaven?", nicht weit, das Traumland hab ich schon gefunden.
"Neighborhood", joah... zumindest hör ich wieder richtig hin.
"30 Days in the Hole", öhm.. Queen und dann Stones?... nu ja... nicht schlecht.
Und zum Schluss dann "Just Yesterday". *uff* ich bin durch. Jetzt brauch ich erst mal einen Kaffee.
Fazit: Nee... dat war nix. Für mich null Erinnerungswert, fast ausschließlich Balladen. Hätten die Jungs aus dem Album ein Unplugged gemacht, das hätte gesessen, aber so? Nö.
Und warum trotzdem 5,0 Punkte?
Die Qualität insgesamt ist 1A und jeder Song für sich ist richtig gut. Nur tummelt sich eben für meinen Geschmack zuviel Ruhiges auf dem Album.
Die Songs sind gut, nur zu ähnlich. Kein Wiedererkennungswert, weil ich bei jedem Titel dachte: Das hatten wir doch gerade erst, ist das 'ne Maxi? Und deshalb gäbe es nur 4,0 Punkte.
Jeder Song für sich als Single veröffentlicht, würde von mir 'ne 6,0 bekommen.
Tja, und der Mittelwert ergibt dann eben die 5,0. |
Tipp:
| | Fans werden ohne Zweifel begeistert sein, aber wer Rock oder gar Hard Rock erwartet: Finger weg. |
Titel-Liste:
| | - Back to the Rhythm
- Here goes my Head again
- Take me down
- Play On
- Was it the Night?
- I'm alive
- Still hungry
- Standin' on the Edge
- How far is Heaven?
- Neighborhood
- 30 Days in the Hole (Europa-Album Version)
- Just yesterday
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.mistabone.com  |
Empfehlen:
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