Archiv
  
 Newsflash 
 Archiv Apr. 06 - Jun. 15
 
 Zugänge (Alben) 
 2015 | 2014 | ältere
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate, Sprüche, Cover 
 

Redaktion
  
 Suchen & Finden 
 Startseite | Übersicht
History | Suchen
 
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Reports | SongLAB
Alben nach Genres
 
 Tipp des Monats 
 2014 | 2013 | ältere
 
 Ausgrabung d. Woche 
  Aktuelle | Übersicht
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzerte | Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt...  
 

Kontakt
  
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
  
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
  
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
  
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Gun Barrel
 
OUTLAW INVASION

Album:
 OUTLAW INVASION, 2008, Limb Music

Stil:
 Heavy Rock, Power Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 J.G., 31.05.2008

Review:
 "Born II Rock" steht gut lesbar auf dem Siegelring des Outlaws und richtig, das kann man ungesehen unterschreiben. Die Jungs um Gitarrist Rolf Tanzius wurden offensichtlich nicht mit Muttermilch, sondern vielmehr mit einem hochoktanzahligen Gebräu gestillt, das bald nicht mehr bezahlbar scheint. Muttermilch statt Super-Benzin? Nun zumindest für die Automobilindustrie noch keine Alternative. Kaum Alternativen haben auch Fans, die mit gepflegtem Rock und kühlem Bier in Stimmung geraten möchten. Der einfachste Weg ist ein Gun Barrel-Scheibchen einwerfen und Lautstärke aufdrehen. Übrigens gilt der Ratschlag auch für genervte Nachbarn: Lieber bei "Rock'n'Roll" mitfeiern, als bei "Wetten das?" mitfiebern.
OUTLAW INVASION, das mittlerweile vierte Langeisen der Truppe darf sich nun beweisen und zeigen, ob die Erwartungen der Fanschaft auch diesmal nicht enttäuscht wurden.

Alle haben es erwartet und werden natürlich nicht enttäuscht. Gun Barrel haben wieder ein kleines feines Intro "Invasion Warning" gezimmert. Nicht so innovativ, wie bei den Vorgängern aber durchaus ein solider Appetizer...
...für das gnadenlos nach vorne galoppierende "Front Killers". Gleich zu Beginn hat man einen richtige Arschtreter gepackt, der für gehörig Stimmung sorgt.
Und weiter geht's... Nach rockigem Start entpuppt sich "Turn to Black" als richtiges Groove-Monster mit unbändigem Zug nach vorne unterstützt von melodischem Refrain mit fetter Chor-Unterstützung.
Die ersten Riffs von "Wanted Man" verleiten einem leicht, eine Fortsetzung in etwas anderer Richtung zu vermuten. Aber eigentlich sollte den eingefleischten Fans klar sein, was so "harmlos" beginnt, hat meist ein dickes Brett zur Folge - so auch hier 'Powerdive' bis zum Abwinken.
Als waschechter Street-Rocker entpuppt sich "Keep on movin'", aber das sagt ja schon der Titel. Drauf auf's Bike losgedonnert und sich den Fahrtwind um die Nase wehen lassen.
Eines der Highlights "Brother to Brother" beginnt mit massivem Slap-Bass und steigert sich schrittweise bis zur echten Metal-Hymne mit Ohrwurm-Refrain, den man so schnell nicht mehr los wird.
Auch "M.I.L.F." ist nicht von schlechten Eltern. Hier wird richtig schön flott abgerockt, sodass man für die nächten drei Minuten das Bierglas auf dem Tisch stehen lassen sollte, bevor man die Hälfte verschüttet oder Flaschenkinder die Vorderzähne...
Ziemlich weit hinten auf dem Album lauert mit dem Titel-Song "Outlaw Invasion" ein weiteres Highlight. Anders als erwartet ist es jedoch kein schneller Abräumer, sondern mehr ein balladesker Mid-Tempo-Schmeichler.
Ungewöhnlich sicherlich das Instrumental-Outro "Parting Kiss" mit seinen orchestralen Elementen und jeder Menge Schmalz und Melancholie. Ist das wirklich Gun Barrel?

Fazit: Erneut haben Gun Barrel ein durchweg solides Album abgeliefert mit Songs, die allesamt sowohl zeitlos als auch zeitgemäß klingen. Kennt man jedoch die Vorgänger, so kommt einem doch vieles so vor, als hätte man es schon mal gehört. Selbst das Intro schwächelt ein bisschen, was umso mehr verwundert, wenn man doch weiß, wie sehr sie solche Spielereien eigentlich lieben. Ich denke, will man sich beim nächsten Album nicht noch einmal nur selbst neu erfinden, wären kleine Kurswechsel oder auch ein paar frische, neue Ideen sehr hilfreich.
Nicht Braun und Golden schimmern diesmal Logo und Motiv des Covers, sondern Rot und metallisch Silbern. Wussten sie es bereits selbst? Diesmal nicht Gold- sondern nur Silber-Medaille und Rot steht für Achtung Gefahr...

Anspieltipps:
 "Front Killers", "Wanted Man", "M.I.L.F." und der Titel-Song "Outlaw Invasion"

Tipp:
 Für Fans und Liebhaber des Heavy Rock in jedem Fall eine weitere Scheibe mit solider Kost zum abfeiern.

Titel-Liste:
 
  1. Invasion Warning
  2. Front Killers
  3. Turn to Black
  4. Wanted Man
  5. The Redeemer
  6. Keep on movin'
  7. Cheap, wild & nasty
  8. Brother to Brother
  9. Ghost inside
  10. M.I.L.F.
  11. Tomorrow never comes
  12. Outlaw Invasion
  13. Parting Kiss

Laufzeit:
 53:23 Min.

Probehören und Kaufen:
Gun Barrel: OUTLAW INVASION

Empfehlen: 
 
 
    Seitenanfang   
Bandinfos
  Bandbiographie
¬ Gun Barrel
Reviews
¬ DAMAGE DANCER
¬ BRACE FOR IMPACT
¬ OUTLAW INVASION
¬ BOMBARD YOUR SOUL
Interviews
¬ 15.01.2006
¬ 02.04.2011
Video-Interviews
¬ 23.03.2014
¬ 27.01.2013
Konzertberichte
¬ 27.01.2013
¬ 21.03.2014
 
 

Neue Reviews
 
JC Crash - ELECTRIFIED
Toxic Evolution - UNDER TOXIC CONTROL
Sideburn - EVIL OR DIVINE
Dead Memory - CINDERELLA
E-Force - DEMONIKHOL
Die Wahrheit über Heavy Metal
Shinedown - THREAT TO SURVIVAL
Deep Purple - FROM THE SETTING SUN IN WACKEN
 
 

Enjoy it!
   
Werbung 
   
 





© 2002-2016 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update: 15.11.2013