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Review: Sammy Hagar |
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Album:
| | STANDING HAMPTON, 1981, Geffen |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | U.B., 17.06.2009 |
Review:
| | Bei Sammy Hagar muss ich immer an den lustigen Comic Helden Hägar der Schreckliche denken. Außer der Namensähnlichkeit haben die beiden allerdings sonst nichts gemeinsam. Wobei Sammy Hagar schon eine schillernde Figur ist. Neben seiner Tätigkeit als Sänger, Gitarrist und Songwriter hat der gute Sammy übrigens eine Tequila Marke kreiert, den Cabo Wabo Tequila. Benannt nach einem Rock Club an dem er Mitbesitzer ist. Den meisten Leuten dürfte Sammy Hagar aber als Bandmitglied bei Van Halen in Erinnerung sein. Schließlich begleitete er die Band für mehr als zehn Jahre. Noch bevor er zum Lineup von Van Halen gehörte nahm er mehrere Soloalben auf zu denen auch STANDING HAMTON aus dem Jahre 1981 gehört. Beim Cover gefällt mir die besonders die rote Schleife, solche Geschenke packe ich auch gern aus.
Mit stampfendem Rhythmus legt "IŽll fall in Love again" flott los. Der Song ist typisch für das ganze Album, handelt es sich doch um betont melodischen Rock der jeden Journey und Foreigner Fan anspricht. Der teils mehrstimmige Gesang bleibt in mittlerer Tonhöhe, die Gitarren spielen schön rockig und auch die Drums haben genügend Druck. Ein Track der gute Laune verbreitet und überaus radiotauglich ausgefallen ist.
"ThereŽs only one Way to rock" kommt deutlich härter daher. Dafür sind in erster Linie die Gitarren verantwortlich deren Riffs gehörig Power haben. Das Stück marschiert gut und besitzt viel Drive. Der Titel ist Programm, die Musik geht ins Blut.
Auf "BabyŽs on Fire" nimmt man deutlich Tempo raus. Die Gitarren stehen aber immer noch im Mittelpunkt. Der Song ist wenig spektakulär aber gefällig, einfach prima Party Mucke.
Mehr in die Richtung Pop- Rock geht "CanŽt get loose". Ungewohnte Synthie Klänge zur Einleitung entwickelt sich die Melodie weniger eingängig eher sprunghaft. Erst später liegt die Betonung mehr auf den Gitarren und das Ganze bekommt einen rockigeren Anstrich. Die Vocals sind mit echoartigen Wiederholungen unterlegt. Die Synthie Töne sind fast permanent wenn auch dezent vorhanden.
Der nun folgende Track "Heavy Metal" wurde in leicht abgewandelter Form für den Soundtrack des gleichnamigen Zeichentrickfilms verwendet. Langsam mit fetten Riffs geht es los. Später wird das Tempo zwischenzeitlich angezogen, ja fast hektisch. Schließlich entfesseln die Gitarren einen wieselflinken Lauf. Heavy Metal ist das Stück allerdings nicht, auch wenn der Titel es verkündet, dazu fehlt es eindeutig an Härte, es handelt sich um Melodic Hard Rock und das ist ja auch nicht schlecht.
Mit "Baby itŽs you" präsentiert uns Hagar einen Soft Rock Love Song der zum Glück nicht weinerlich und allzu schnulzig ausgefallen ist. Balladesk mit leiser Gitarre und verhaltenen Vocals wird die Sache mit Einsetzen der Drums dann energischer. Das Stück erinnert an Boston nur eben ohne Keyboards.
Mit "Surrender" folgt eines der ganz wenigen Stücke die nicht von Hagar selbst geschrieben wurden und prompt handelt es sich um die schwächste Nummer der Scheibe. Die Melodie ist nicht Fisch nicht Fleisch und wenig überzeugend. Musikalisch und von den Lyrics hat man das Thema schon unzählige Male gehört, recht belanglos.
Nach diesem Ausrutscher gibt es mit "Inside lookinŽin" ein interessantes Stück das etwas aus dem Rahmen fällt. Mit viel Bass und stellenweise Keyboards als Untermalung lehnt Hagar sich stark an den Foreigner Stil an. Die Vocals sind emotional und eine Passage sticht besonders mit schöner Betonung der Gitarren hervor.
"Sweet Hitchhiker" ist ein von den Drums getriebener schneller Rocker mit frechen Vocals. Wie gemacht für eine zünftige Rock Party versehen mit einem ansteckenden Rhythmus der in die Beine geht. Da sorgen dann auch schon mal heulende Gitarren für ordentlich Feuer.
Zum Abschluss versucht sich Sammy Hagar an einem Cover des durch Janis Joplin bekannt gewordenen Songs "Piece of my Heart". Und das gelingt ihm gut. Volle Gitarrenakkorde und die Vocals mit genau dem richtigen Maß an Herz- Schmerz, prägen das Stück. Da darf dann auch eine Saxophon Einlage und ein Ho-Ho Chor im Hintergrund nicht fehlen.
Fazit: Auch 19 Jahre nach Veröffentlichung beweist STANDING HAMPTEN, dass gute Rock Musik kein Verfallsdatum kennt. Die Songs sind frisch und rocken wie eh und je. Das Album zählt sicher zu den besten Platten die Sammy aufgenommen hat. Manchen Leuten ist es vielleicht zu glatt poliert und zu sehr Mainstream. Da ist schon was dran, das Album tut niemanden weh, hat keine Ecken und Kanten aber was letztendlich zählt ist, es handelt sich um gute Rock Musik und damit wird man hier prima bedient. Das Album präsentiert den damaligen Musikgeschmack, ist ein Stück Musikgeschichte aber wie erwähnt, immer noch aktuell. Was den seltsamen Albumtitel betrifft, Hampton ist ein Slang Ausdruck aus dem Londoner Cockney Dialekt und bedeutet
. nein solche Ferkeleien werde ich hier doch nicht beschreiben, da müsst ihr schon selber googeln. |
Anspieltipps:
| | "IŽll fall in Love again", "ThereŽs only one Way to rock", "Inside lookinŽin" und "Piece of my Heart" |
Tipp:
| | Wer Britney Fox, Foreigner und Cinderella mag macht mit STANDING HAMPTEN garantiert nichts verkehrt. Melodic Rock der gut ins Ohr geht, keine zu hohen Ansprüche stellt und jede Party bereichert kam man doch immer hören. |
Titel-Liste:
| | - IŽll fall in Love again
- There`s only one Way to rock
- Baby`s on Fire
- Can`t get loose
- Heavy Metal
- Baby it`s you
- Surrender
- Inside lookinŽin
- Sweet Hitchhiker
- Piece of my Heart
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.redrocker.com  |
Empfehlen:
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