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Review: Hangar
 
INFALLIBLE

Album:
 INFALLIBLE, 2010, MIG-music

Stil:
 (Progressive) Power Metal, Melodic Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 J.G., 27.05.2010

Review:
 Ja was höre ich da? Ist das eine neue Scheibe aus den weiten Gefilden Skandinaviens? Assoziationen zu Stratovarius kommen mir in den Sinn... Aber weit gefehlt, auch geografisch betrachtet, den Hangar kommen aus Brasilien, fröhnen jedoch mit jeder Faser dem europäisch angehauchten (Power) Metal.
Seit die Bandgründung als Coverband im Jahre 1997 hat die Band mir der Rückkehr ihres Drummers Aquiles Priester, der zwischenzeitlich für Angra tätigt war, zu neuer alter Stärke gefunden. Jedoch erst der Einstieg von Sänger Humberto Sobrinho eröffnete eine gänzlich neue Ära für die Band, die mit dem neuen Album INFALLABLE wohlschmeckende Früchte trägt. Abgemischt im Area 51-Studio in der Nähe von Hannover mit Tommy Newton hinter den Reglern, sorgt für eine dem Genre angemessene druckvolle Produktion. Im direkten Vergleich mit dem Vorgänger THE REASON OF YOUR CONVICTION glaubt man fast eine andere Band zu hören.

Bereits der Opener "The Infallable Emperor" macht klar, Hangar können es durchaus mit europäischen Power Metal-Bands aufnehmen. Neben hoher Schlagzahl durch den menschlichen Dreschflegel Aquiles Priester sind es vor allem die schmeichelnden Hooklines, die klare Gitarrenarbeit von Eduardo Martinez und die überzeugende Gesangsarbeit des Frontmanns, die den Song zu einem Knaller mutieren lassen.
Dezente Keyboards von "Fabio Laguna" und ein schwungvolles Mid-Tempo geben Colorblind schon zu Anfang eine angenehme Note. Lediglich für den Refrain lässt man etwas nachdrücklicher angehen und den Song langsam Tempo aufnehmen. Interessant das Break und Solo der Rhythmusfraktion, was eher selten vorkommt, damit aber auch Basser Nando Melo eine Anwesenheitsmeldung erlaubt.
Etwas sehr soft ist meinem Geschmack nach "Solitary Mind" ausgefallen. Radiotauglich keine Frage und genial für eine AOR-Band, hier jedoch etwas fehl am Platze. Auch wenn der Song in seinem Verlauf Stück für Stück an Volumen gelingt und Humberto Sobrinho auch bei dieser Art Musik eine prima Figur abgibt, setzte ich hier ein Fragezeichen.
Nach diesem stilistischen Ausreißer bleibt der Rest streng im Fahrwasser der beiden ersten Songs. "Time to forget" gibt sich als melodischer Ohrwurm im Balladentempo. "A Miracle in my Life" macht sofort reinen Tisch: Power pur von Mid- bis Up-Tempo. Als Nachschlag tut es "The Garden" seinem Vorgänger gleich, sorgt jedoch mit rauem Gesang, tieferen Gitarren und orchestralen Elementen für eine gewisse Melancholie. "Dreaming of Black Waves" mit Tralala-Leichtigkeit, Groove und weiblicher Gesangsunterstützung lädt sofort zum Mitwippen ein. Hinter "Based on a true Story" verbirgt sich eine weitere ausdrucksstarke Ballade, die auch übertriebenen Pathos auskommt.
Bombastisch, düster und recht heavy gibt sich "Handwritten" mit seinem thrashähnlichen Sprechgesang und leichtem Black Sabbath-Einschlag. Trotz Keyboards zu Beginn eindeutig der metallischste Song des Albums.
Mit "Some Light to find my Way" wird musikalisch der Kreis zum Opener "The Infallable Emperor" geschlossen. Power Metal, der einfach mitreißt und sicherlich zu einem weiteren Durchlauf animiert.
Zum Abschluss gibt es eine Cover-Version des legendären Queen-Songs "39", der durchaus überzeugend umgesetzt wurde, und neben aller Nähe zum Original an einigen Stellen eigene interessante Interpretationen einbringt. Brian May wird es sicherlich gefallen.

Fazit: Mit Humberto Sobrinho am Mikro und dem gebotenen deutlich verbesserten Songwriting sollte es Hangar mühelos schaffen sich in der Phalanx europäischer Größen zu behaupten. Wer sich die knapp 54 Minuten Zeit nimmt und das Album in einem Rutsch durchhört, wird sicherlich erstaunt sein über die einerseits gebotene Stiloffenheit andererseits jedoch auch über die spielerische Sicherheit mit jeder Menge progressiver Ausritte. Kein Wunder, dass die Veröffentlichungen in Japan und Brasilien Top-10 Platzierungen bekamen. Wie jedoch die Erfahrung zeigt, bringen Erfolge in Japan manchmal keinerlei Erfolgsgarantien für Europa. Man denke an Fair Warning und Co.. Es bleibt also spannend.

Titel-Liste:
 
  1. The Infallable Emperor
  2. Fabio Laguna
  3. Solitary Mind
  4. Time to forget
  5. A Miracle in my Life
  6. The Garden
  7. Dreaming of Black Waves
  8. Based on a true Story
  9. Handwritten
  10. Some Light to find my Way
  11. 39

Laufzeit:
 53:37 Min.

Band-Infos:
 
  • www.hangar.mus.br 

  • Probehören und Kaufen:
    Hangar: INFALLIBLE

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