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Review: Hardcore Superstar
 
DREAMIN` IN A CASKET

Album:
 DREAMIN` IN A CASKET, 2007, Gain

Stil:
 Glam Rock, Sleaze Rock

Wertung:
 7 von 7
7 von 7 Punkten
 D.K., 21.11.2007

Review:
 Tatort Nummer 1: Schweden, Göteborg, 1997. Joakim "Jocke" Berg (Voc), Thomas Silver (Git), Martin Sandvick (Bass) und Magnus "Adde" Andreasson (Dr), rufen die Hardcore Superstars ins Leben. Die Band ist weder im musikalischen Sinne "Hardcore", noch sind sie zu diesem Zeitpunkt "Superstars".

Die Bande scheint den Filmchen des horizontalen Gewerbes nicht abgeneigt zu sein, denn genau daher kommt der Name *g*.

Tatort Nummer 2: Deutschland, Essen, 2006. Beim durchstöbern im Plattenladen meines Vertrauens, fällt mir ein Cover im Regal auf, das etwas anders aussieht als die anderen. Schwarzer Hintergrund, silberner Stern, der von einer Damenhand umfasst wird. Mitgenommen, reingehört, hin und wech. Ich mache mich im Internet schlau und erfahre: Das ist schon das 5. Album der Rotzrocker. Whow. Die behalte ich im Auge.

Tatort Nummer 3: Deutschland, Essen, 2007. Mittlerweile haben meine Recherchen und Observationen der Band ergeben, dass eine neue CD erschienen ist. Das Werk heisst "DREAMIN` IN A CASKET" und ist das Motiv für dieses Review.

Kommen wir nun zur Beweisaufnahme:

-Frontsau Jocke, der eine Stimme hat, die mir Gänsehaut verursacht wie einst Vince Neil. Er singt klar und deutlich, ich kann jedes Wort verstehen. Diese Stimme geht durch Mark und Bein. Dreckig, frech... so muss das im Sleaze sein. (Liebe Newcomer Bands: DAS ist auch ein Geheimnis des Erfolges. Man versteht die Texte.)

-Die Melodien sind ausgeklügelt und eingängig. Der Stil ist dadurch leicht anders als beim Vorgänger. Ich kann vom Sound her einen Tick G n`R erkennen. (Mag vielleicht auch gewollt sein, da der schon angesprochene silberne Stern diesmal zwischen dornigen Rosen auf dem Cover daher kommt.)
Ich kann mir nur unter Schwierigkeiten einzelne Songs rauspicken, da alle Stücke durchweg ein Kracher sind. Das Album läuft bei mir seit Tagen in Dauerrotation und wird mit jedem Mal besser.

-Die Produktion: Da hab ich ebenfalls nix zu meckern. Auch voll aufgedreht finde ich keine Macken. Die Drums kommen besser als auf dem Vorgänger und die Gitarrensoli werden den Luftgitarrenexperten Freude machen. Leichte Keyboards sind zu hören, nehmen aber nicht überhand, sondern untermalen das ganze.

-Die Songs: Wie schon gesagt, ich kann mir nur mit Mühe einige aussuchen, aber wenn ich müsste, würde ich sagen "Dreamin' in a Casket", "Sophisticated Ladies", "This is for the Mentally Damaged" und "Sorry for the Shape I'm in" wären meine Favoriten. Aber die anderen kommen unmittelbar dahinter.
Eigendlich kann ich diese Review mit einem Wort schreiben: WHOW!

Fazit: Schuldig im Sinne der Anklage. Urteil: Lebenslängliche Songproduktion.
Hat mich das letzte Album schon aus den Latschen gehauen, legt das Scheibchen hier noch einen Zahn zu. Es wird schwer für die Jungs, dieses Album noch mal zu toppen. Die Messlatte liegt ziemlich hoch.

Tipp:
 Alle die deftigen Rotz-Rock mögen: zugreifen

Titel-Liste:
 
  1. Need No Company
  2. Medicate me
  3. Dreamin' in a Casket
  4. Silence for the Peacefully
  5. Sophisticated Ladies
  6. Wake up Dead in a Garbagecan
  7. Spreadin' the News
  8. This is for the Mentally Damaged
  9. Sensitive to the Light
  10. Lesson in Violence
  11. Sorry for the Shape I'm in
  12. No Resistance

Laufzeit:
 50:44 Min.

Band-Infos:
 
  • www.hardcoresuperstar.com 


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