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Enjoy it! |
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Review: Harlan Flo |
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Album:
| | STRATEGY, 2012, Fuzz Junker |
Stil:
Wertung:
| |  4 von 7 Punkten | | M.A., 28.05.2012 |
Review:
| | Und noch ein Debüt-Album, diesmal von Harlem Flo, einer vierköpfigen Band aus Chicago die eine weitgehend schlappe Mischung aus Blues-, Rock- und Pop-Elementen abliefern.
Mit dem angefunkten Opener "Land of the Gardens" beginnt STRATEGY noch ganz vielversprechend. Glasklarer Sound, cleaner Gitarrensound und angenehmer mehrstimmiger Gesang.
Auch das folgende Stück "Stumble Quick and run" kann noch überzeugen und besticht durch das Wechselspiel zwischen temporeichen Strophen und getragenem Refrain. Danach aber fällt die Platte stark ab und vermag den Spannungsbogen nicht mehr länger aufrecht zu erhalten. Das Songwriting wirkt zahnlos bis unoriginell. Auch die countryesken und folkigen Elemente, die uns Harlan Flo im folgenden präsentieren, können die Songs nicht über durchschnittliches Niveau hieven.
Pluspunkte kann man jedoch für die feine instrumentale Arbeit, die knackigen Gitarren-Soli, dem klaren Klangbild sowie den teilweise sehr schön geratenen melodischen Gesangslinien vergeben. Damit ist das Ende der Fahnenstange aber leider auch schon erreicht. Den Songs mangelt es überwiegend an den zündenden Ideen, der Gesang wäre eher für getragene Folkmusik geeignet und dem Sound fehlt es letztendlich einfach an Power und Durchschlagskraft. Hier und da ein wenig mehr Verzerrung, knackige Licks und eine Prise Groove hätten zum besseren Gelingen durchaus beitragen können. Zu zahm, zu harmlos agiert man hier. Harlan Flo täten gut daran, sich für das nächste Album Eier wachsen zu lassen!
Fazit: Das Debüt-Album der Chicagoer Harlan Flo mit dem Titel STRATEGY wirkt trotz gutklassiger instrumentaler Fähigkeiten der Beteiligten und einer soliden Produktion sehr blutleer und kraftlos. Die Songs kommen zu sehr laidback daher, ohne jedwede Power, zündende Funken und erinnerungswürdige Melodien. Kurzum: STRATEGY gehen die mitreißenden Momente zum großen Teil ab. Die Musik lässt den nötigen Biss vermissen, das Songwriting ist unspektakulär bis ideenlos ausgefallen und der Gesang wiegt den Hörer sanft in den Schlaf. |
Anspieltipps:
Titel-Liste:
| | - Land of the Gardens
- Stumble Quick and Run
- Strategy
- Bittersweet
- Sleepless Nights
- Black Bridges an Bones
- Border Town
- Shoot the Stars
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.harlanflo.com  |
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