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Review: Heaven Shall Burn |
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Album:
| | ICONOCLAST I (THE FINAL RESISTANCE), 2008, Century Media |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | M.U., 15.05.2010 |
Review:
| | Man glaubt es kaum, wenn man diese Band hört. Aber, sie kommen aus Deutschland. Aus Saalfeld/Saale in Thüringen. Man möchte glauben, Thüringen ist die Wiege des Death Metals. Kommen doch aus dieser Gegend Deutschland Bands wie Eisregen, Eisblut, Urschrei, Skilfingar und weitere. Die Band gründet sich 1996 und kann schon auf eine lange Liste an hervorragenden Alben zurück blicken. Dass Heaven Shall Burn auf keinen Heavy Metal Konzert fehlen darf, ist wohl selbstverständlich. So spielen auf Festivals wie With Full Force, Wacken Open Air und Summer Breeze. 2005 spielen Heaven Shall Burn zusammen mit As I Lay Dying und Evergreen Terrace Headliner der ersten Hell-On-Earth-Festivaltour. Sogar das neueste Album INVICTUS (Iconoclast III) ist schon fast fertig und soll Ende Mai 2010 auf den Markt kommen. Dann wollen wir uns mal den ersten Teil der Trilogie annehmen.
Alles fängt mit "Awoken (Intro)" an. Ob man ein Intro überhaupt braucht, sei einmal dahin gestellt. Allerdings wenn, dann sollte es auch ein Outro geben. Wenn überhaupt. Bis auch ein bisschen Grillengezirpe, Cello und Klavier kommt da nicht viel raus. Also schnell weiter zum ersten richtigen Song.
Mit "Endzeit" Geht aber so richtig zur Sache. Der Song knallt einem voll in die Gehörgänge. Brutaler, aggressiver Gesang, durchgeknallte Gitarren und ein Schlagzeug, das wohl den Abend nicht überleben wird. Spätestens jetzt weiß man, wo es lang geht. Nämlich in Richtung gnadenloser Death Metal.
"Like A thousand Suns" ist ein Song, der dem schon geplagten Gehör keine Ruhe verschafft. Genauso brutal und auch brachial geht es nahtlos weiter. Dieser treibender Sound ist einmalig und unverkennbar.
Und auch "Murderers of all Murderers" haut in die gleiche Kerbe. Lediglich die Gitarre ist ein bisschen melodischer und nicht ganz so brutal. Ohrwurm garantiert.
Ein treibender Rhythmus ist kennzeichnend für den Song "Forlorn Skies". Besonders die Gitarren lassen einen so richtig mitgrooven. Langsam sollte man mal einen Blick auf die Lautsprecher werfen, ob diese noch intakt sind. Denn man wird sicherlich den Lautstärkeregler ein bisschen weiter aufdrehen als sonst.
"A dying Ember", "Joel" und "Quest for Resistance" schließen nahtlos an. Diese Härte, diese treibende Kraft sind einfach beeindruckend. Da macht Musikhören echt wieder Spaß.
Ein bisschen anders erscheint einem "Black Tears". Schon alleine das anfängliche Martyrium des Schlagzeugs. Irgendwie ist der Song beschwingt melodischer als die Vorgänger. Was allerdings nicht heißt, dass man sich von der gewählten Richtung entfernt. Eben nur ein bisschen fröhlicher und ein bisschen beschwingter.
Aber mit "The Bombs of my Saviours" kehrt man zu den Wurzeln "allen Übles" zurück. Es wird wieder gnadenlos hart. Wogegen "Against all Lies" mit chorähnlichen Gesängen aufwartet und dem Ganzen ein bisschen den Wind aus den Segeln mit. Einmal durchatmen und den Blutdruck wieder auf normal runterbringen. Auch nicht schlecht und bitter notwendig.
Denn mit "The Disease" kehren wir wieder zum ursprünglichen Musikstil zurück. Death Metal und nichts anderes. Was braucht Mensch auch mehr.
Was "Equinox" mit den ellenlangen Cello-Solo hier soll, bleibt ein Rätsel. Besser einfach überspringen.
So "Atonement" beendet das Album und versöhnt den geneigten Hörer noch einmal mit einer gewaltigen Portion Heavy Metal. Der Song ist etwas schwerfällig und wirkt getragen. Doch genau das macht ihn so interessant. Da kann man so richtig mitschwingen. Da bleibt keiner mehr ruhig im Sessel sitzen. Einfach genial und ein einfach genialer Abschluss!
Fazit: Heaven Shall Burn ist wohl wieder eine dieser deutschen Vorzeigebands. Mittlerweile besitze ich fünf Alben und habe den Kauf keines dieser bereut. Die Band ist einfach genial. Lange Zeit war ich der Meinung, es handle sich um eine amerikanische Band, doch weit gefehlt. Ein überaus gelungenes Album, was man jedem Metal Fan ruhigen Gewissens empfehlen kann. Und selbst nach mehrmaligen Anhören wird es nie langweilig. Weiter geht es mit ICONOCLAST II (THE VISUAL RESISTENCE). Aber davon später mehr... |
Anspieltipps:
| | Leider gibt es keine wirklichen Anspieltipps. Denn da müsste man das gesamte Album hier nennen. |
Titel-Liste:
| | - Awoken (Intro)
- Endzeit
- Like a thousand Suns
- Murderers of all Murderers
- Forlorn Skies
- A dying Ember
- Joel
- Quest for Resistance
- Black Tears
- The Bombs of my Saviours
- Against all Lies
- The Disease
- Equinox
- Atonement
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Laufzeit:
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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Bandinfos |
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