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Review: Heel
 
CHAOS AND GREED

Album:
 CHAOS AND GREED, 2009, CMSweden

Stil:
 Progressiv Metal, Progressiv Power Metal

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 C.U., 03.05.2009

Review:
 Heel wurde 2003 von den beiden ex-Insania Stockholm Mitgliedern Marcus Elisson (g) und David Henriksson (v) ins Leben gerufen. Hier raus ergibt sich der Bandname: HE (Henriksson) EL (Elisson) = HEEL
2007 erschien das Debütalbum EVIL DAYS, das überwiegend gute Kritiken bekam.
Nach doch einigen Personalproblemen und Umbesetzungen, startet die Band im März 2008 mit den Aufnahmen zum neuen Album. Hierzu konnten Ola Halen (Insania Stockholm) und Tommy Johansson (ReinXeed) gewonnen werden, die einige backing Vocals beisteuerten. Im Dezember 2008 war die Arbeit getan und so erblickt nun das Zweitwerk CHAOS AND GREED das Licht der Welt. Laut Band soll es heavier als der Vorgänger ausgefallen sein.

Nun zu den einzelnen Songs der neuen Platte.
Den Anfang macht "Chaos and Greed", ein harter Song der auch von Judas Priest hätte stammen können. Abwechslung bringen schöne Keyboardeinsätze und Instrumentalparts. Ein gelungener Opener!
Im folgt mit "Crusader" ein progressiveres Stück das mich ein wenig an Symphony X erinnert.
Mit "Did you Know" geht's weiter.Ein sehr ruhiger melodischer Kracher der auch auf einem Edguy oder Hammerfall Album hätte stehen können.
"Taste of Steel" ist ein mittelschnelles Stück einzig der Keyboardsound paßt nicht so ganz zur Musik.
Mit dem epischen "Sons of Thunder" kann man den Vergleich zu Rhapsody on Fire ziehen. Die hätten diesen Song auch nicht besser machen können. Klasse Gesangsleistung und auch das Keyboard wird hier songdienlicher eingesetzt.
Progressiver wird es nun mit "Forbidden Ways". Eine schöne Hymne bei dem der starke Gesang und die Instrumente eine Einheit bilden.
Nun kommt mit "Kingdom Come" ein Titel der einem sofort im Ohr hängen bleibt.
Der Midtempotrack "Light of Day" zeigt seine Klasse erst im mittleren Abschnitt wo die Instrumente das sagen haben. Die können was!
Nun erklingt das Notrufsignal S.O.S. am Anfang des Songs "Save our Souls". Aber keine Angst Hilfe braucht hier niemand. Die Band hat alles mit diesem nach vorne gehenden Track im Griff.
Ruhiger geht's nun weiter mit "This angel Cry". Episches Teil mit Akustikgitarre und schönen Instrumentalanteilen.
Mit dem Song "Gold or Glory" konnte ich nicht so viel anfangen. Hier fehlen mir die Höhepunkte. Kein schlechtes Lied aber es bleibt nichts hängen.
Die beiden letzten Titel "Walk to the Light" und "Land of Freedom" sind ruhige getragene Songs, die einen würdigen Abschluss für diese Platte bilden.

Fazit: Ein gelungenes Scheibchen das reich an Abwechslung ist. Hier versteht man es Progressiv und Epic Sounds zu mischen und auch eine gewisse Härte nicht zu vernachlässigen. Die Musiker verstehen ihr Handwerk und auch der Sänger kann ihn allen Lagen punkten. Kaufanreiz dürften auch die über 70 Minuten Spielzeit sein. Hier gibt es keine Ausfälle oder Lückenfüller. Nicht auf dieser Platte!
Zwei Kritikpunkte habe ich allerdings doch und zwar gefällt mir bei einigen Songs der Keyboardsound nicht, der ist an manchen Stellen zu aufdringlich und nervt. Hier wäre weniger mehr gewesen. Auch das Cover der Scheibe sagt mir nicht zu. Ist mir zu bunt und zu poppig. Dies ist aber reine Geschmacksache.
Deswegen habe ich 2 Punkte abgezogen und so bleiben aber immer noch 5 bärenstarke Punkte.

Anspieltipps:
 "Chaos and Greed", "Sons of Thunder" und "Kingdom Come".

Tipp:
 Wer Bands wie Hammerfall, Rhapsody of Fire, Judas Priest oder Edguy mag und mit einer Prise Progressivität und Keyboardsounds in der Musik keine Probleme hat, der liegt bei CHAOS AND GREED genau richtig!
Alle die sich jetzt angesprochen fühlen müssen reinhören, die Anderen sollten es tun!

Titel-Liste:
 
  1. Chaos and Greed
  2. Crusader
  3. Did you Now
  4. Taste of Steel
  5. Sons of Thunder
  6. Forbidden Ways
  7. Kingdom Comes
  8. Light of Day
  9. Save our Souls
  10. This angel Cry
  11. Gold and Glory
  12. Walk to the Light
  13. Land of Freedom

Laufzeit:
 70:15 Min.

Band-Infos:
 
  • www.heelsite.com 


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