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Review: Hell in the Club
 
LET THE GAMES BEGIN

Album:
 LET THE GAMES BEGIN, 2011, Avenue Of Allies

Stil:
 Melodic Rock

Wertung:
 4 von 7
4 von 7 Punkten
 P.D., 18.02.2011

Review:
 Also: die Hard Rock-Spiele sind mit dem Debüt-Album LET THE GAMES BEGIN für das italienische Quartett Hell in the Club nun auch eröffnet. Die Band setzt sich zusammen aus dem Initiator und Bassisten Andrea Burrato, dem Drummer Federico Pennazzato (beide ex-Secret Sphere), dem Frontmann Davide Moras (ex-Elvenking) und dem Lead-Gitarristen Andrea Piccardi. Dabei orientieren sich die Jungs tendenziell und stilistisch an Bands wie Kiss, Mötley Crüe und Skid Row. Allerdings sollten solche Vergleiche bei dem vorliegenden Album nicht gleich überbewertet werden.

Die integrierte Ouvertüre zum ersten Song "Never Turn My Back" finde ich gelungen und vermittelt rockige Spannung. Und die Erwartungshaltung wird dann auch gleich erfüllt. Die Band präsentiert sich direkt von ihrer guten Seite.
Gleiches gilt für den zweiten Song "Rock Down This Place". Frei nach dem Motto: nicht lange fackeln, sondern gleich auf den Hard Rock-Punkt kommen. Und weil das Italo-Quartett ganz offensichtlich Gefallen an rassigen Riffs und eindringlichen Rock-Refrains findet geht es auch mit Track Nummer drei fetzig weiter "On The Road".
Der Anspruch an den Hell in the Club-Hard Rock ist überschaubar, aber solide und geradeaus. Piccardis Gitarrenparts sind ausgereift und beleben die Songs. Bis hierher werden sicher die meisten Rocker wenigstens interessiert rein hören und mit wackeln. Allerdings wiederholt sich dann doch der Band-Stil mehr oder weniger auch in den folgenden Liedern. Das ist schade, denn im weiteren Verlauf können dann die Erwartungen nur noch sporadisch gehalten werden. Der Einfallsreichtum und die Vielseitigkeit bleiben bis auf wenige Ausnahmen auf der Strecke. Dafür rocken die Vier eben auf ihre eigene Art kompromisslos ab und das von Lied zu Lied immer weiter. Einen knallharten Abbruch diesen Rap-Rock-Reigens gibt es erst bei Track Nummer zehn "Star". Diese melodische Ballade beweist, dass die Band mehr drauf hat, als ihren Standard-Rhythmus.
Aber viel Abwechslung haben sie darüber hinaus leider nicht mehr eingebaut. Vor allem gesangstechnisch bleibt Hell in the Club ihrem einfach-rotzigen Stil treu. Leider verzichten sie dabei eben auch auf irgendwelche durchaus willkommenen Highlights. Davide lässt sich immer wieder durch einen stimmgewaltigen Background Chor für die teils gröligen Refrains unterstützen.

Fazit: Die zwölf Tracks sind mehr oder weniger gelungen, allerdings ähneln sich einige doch reichlich, was deutlich gegen eine ausgewogene Vielseitigkeit spricht. Wem der Stil von Hell in the Club gefällt, der freut sich über das Album, aber wehe, wenn nicht. Nach einmaligem Durchlauf brauchen die meisten Gehörgänge sicher erst mal eine Pause. Für den großen Durchbruch reicht das diesmal sicherlich noch nicht.

Anspieltipps:
 "Never Turn My Back", "Rock Down This Place", "Forbidden Fruit".

Tipp:
 Freunde des soliden Hard Rocks werden Gefallen an dem Album LET THE GAMES BEGIN finden, sofern sie nicht mit zu hohen Erwartungen an den Ohren-Schmaus gehen.

Titel-Liste:
 
  1. Never Turn My Back
  2. Rock Down This Place
  3. On The Road
  4. Natural Born Rockers
  5. Since You're Not Here
  6. Another Saturday Night
  7. Raise Your Drinkin' Glass
  8. No Appreciation
  9. Forbidden Fruit
  10. Star
  11. Daydream Boulevard
  12. Don't Throw In The Towel

Laufzeit:
 44:52 Min.

Band-Infos:
 
  • www.hellintheclub.com 

  • Probehören und Kaufen:
    xxxxxx

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