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Review: Toby Hitchcock |
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Album:
| | MERCURY'S DOWN, 2011, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | M.H., 27.10.2011 |
Review:
| | Toby Hitchcock sollte jedem Fan vom melodischen Rock bzw. AOR schon etwas sagen, denn immerhin ist er der Frontmann der Band Pride Of Lions, bei der immerhin Ex-Survivor-Masterminds Jim Peterik mitmischt.
Nun hat sich Toby nach fast 3 Jahren des letzten Outputs seiner Stammband – die übrigens nur Eis legt und nicht etwa auseinander gegangen ist – seine erste Solo-CD aufgenommen. Es währe sicherlich einfach für ihn gewesen den gleichen Stil wie Pride Of Lions zu wählen, aber er entschied sich die Songs etwas härter zu arrangieren, um sich bei dem Soloprojekt einfach abzuheben. Mit an Bord ist der Schwede Erik Martensson, der sich schon bei dem grandiosen Projekt W.E.T. und seiner Stammband Eclipse einen Namen machen konnte.
Eins möchte ich gleich festhalten – die Stimme von Toby Hitchcock ist wirklich einzigartig und grandios, er erinnert mich immer wieder an den jungen Bobby Kimball. Auch die Produktion ist wirklich vom feinsten, druckvoll wird hier an den Saiten gezupft und vor sich hin getrommelt.
Auch schon beim Opener "This is the Moment" merkt man, dass hier wahre Könner am Werk sind, denn genauso muss ein Opener klingen: antreibend, bombastisch arrangiert und mit einer Killer-Hookline, die hymnenhaften Charakter hat. Mir gefällt hierbei vor allem der Mix aus den klassichen Keyboardteppichen und dem vergleichsweisen harten Gitarrenriff.
Auch das nachfolgende "Strong enough" hört sich an wie aus einem Guß und erinnert verdammt stark an die Klassiker von Survivor. Stellt Euch einfach vor, dass "Eye of the Tiger" modern und härter arrangiert wurde – so ungefähr klingt dieser Hammersong!
"How to stop" beginnt erstmal etwas ruhiger, um sich langsam zu einer lupenreinen AOR-Nummer zu entwickeln. Leider ist der Refrain nicht ganz so eingängig geraten, so dass der Song ein paar Anläufe braucht, um zu zünden.
Dafür kann die Midtemponummer "Let go" sich sofort wieder in die Gehörgänge festsetzen, hier überzeugt mich vor allem das Songwriting am meisten, dieser Mix zwischen altmodischen Hard Rock mit modernen Soundtupfern und mehrstimmigen Gesang ist genau das, was das Herz eines Melodic Rock-Fans braucht.
Mit "One Day I'll stop loving you" hört man dann die erste richtige Ballade, die mit dem typischen Zutaten zusammengestellt wurde – ein Piano als Opener und sobald der Refrain erklingt, brechen die Gitarren und der Drum über den Hörer ein. Für mich ist das zu schemenhaft und glatt produziert, schade.
Zum Glück holt das kernige "I should have said" die Kohlen wieder aus dem Feuer, den hier hört man einen Rocksong der Güteklasse 1A, der voll und ganz überzeugen kann und als unbedingter Anspieltipp herhalten darf.
Auch "If it's to be (it's up to me)" zaubert mir ein Lächeln auf meine Lippen, den hier fühle ich mich sofort an Pride Of Lions erinnert – und das heißt natürlich, dass hier klassische AOR-Kost zu hören – und zwar von der allerfeinsten Sorte.
In die gleiche Kerbe schlagt das ultraeingängige "Just say goodbye", das vor allem durch das Piano im Opening etwas klassicher daher kommt.
Während "Summer Night in Cabo" mir etwas zu sehr konstruiert klingt und einfach nicht zünden will, kann die Rockhymne "Tear down the Barricades" wieder eine Punktlandung holen. Bitte lasst Euch nicht erschrecken, dass diese Nummer anfangs sehr hart klingt – sobald der Refrain erklingt wird man sicherlich sofort mitgerissen.
Auch "A different Drum" beginnt sehr rifflastig und man könnte schon fast meinen, man hört einen Song von einer Melodic Metal-Band, aber auch hier sollte man sich nicht täuschen lassen, denn sobald die ersten Töne vom Refrain erklingen, hört man erneut eine erstklassige Hard Rock-Hymne.
Danach kommt auch schon der letzte Track auf der CD – der Titelsong "Mercury's down", der nochmal alle Register zieht und einfach genauso grandios die CD abschließt, wie sie schon begonnen wurde.
Fazit: Anfangs war ich überrascht, wie aggressiv und hart Toby Hitchcock seine Solo-CD angegangen ist, doch trotzdem liegt das Hauptaugenmerk auf eingängige Rocksongs. Es gibt hier und da ein paar Ausfälle, aber die halten sich angenehm zurück, so dass 6,5 Punkte hier absolut angebracht sind. |
Anspieltipps:
| | "Strong enough", "I should have said" und "If it's to be (it's up to me)". |
Tipp:
| | Wer mit Survivor etwas anfangen kann und gleichzeitig sich auch gerne mal den etwas härteren Rockstoff reinzieht, liegt hier voll richtig! |
Titel-Liste:
| |
- This is the Moment
- Strong enough
- How to stop
- Let go
- One Day I'll stop loving you
- I should have said
- If it's to be (it's up to me)
- Just say goodbye
- Summer Nights in Cabo
- Tear down the Barricades
- A different Drum
- Mercury's down
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/tobyhitchcock  |
Probehören und Kaufen:
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