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Review: Horrizon |
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Album:
| | TIME FOR REVENGE, 2012, Yonah |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | A.L., 06.07.2012 |
Review:
| | Holla die Waldfee! Was die Jungs von Horrizon mit TIME FOR REVENGE hier abliefern braucht sich wahrlich nicht hinter Genregrößen zu verstecken. Eine gehörige Portion Thrash trifft auf Melodic Death Metal. Manchmal erinnert die Truppe ein wenig an Amon Amarth, ist aber noch einen gehörigen Zacken melodiöser. Jedenfalls springt einen die Spielfreude des Fünfers regelrecht an und ihre Instrumente beherrschen sie obendrein. Auch die erstaunlich fette Produktion gefällt. Dann mal rein ins Hörvergnügen...
Nach einem geschmackvollen Intro prügeln die Jungs gleich ordentlich los. "Northern Winds" ist ein Highspeed-Kracher und man könnte wirklich meinen, der Nordwind würde mit mindestens Stärke 10 durch den heimischen Forst blasen.
Nur unwesentlich langsamer wird's bei "Journey to Valhall", aber wir wissen ja, dass es die Nordmänner stets eilig hatten, dort zum ewigen Saufgelage zu erscheinen.
Ein wenig langsamer (aber mit erhöhtem Punch-Faktor) prügeln sich die Germanen durch "The World's Demise". Sänger Martin röhrt, dass es eine wahre Freude ist. Generell fällt positiv auf, dass sich auch die Gitarren immer der Songidee unterordnen und nicht wahllos durch die Gegend fiedeln (wie manchmal in diesem Genre üblich).
"The Storm" fegt wieder einen Zacken schneller über's Meer.
"Realm of Ice" beginnt mit einem schön sphärischen Keyboard-Intro, das wirklich etwas an splitterndes Eis erinnert, und entwickelt sich dann weiter zum Nackenbrecher.
Bei "With a Scythe in his Hand" huldigt man doch tatsächlich den unsterblichen Black Sabbath, indem man das geniale Riff von "Heaven and Hell" in den Song einbaut. Ich gehe stark davon aus, dass das Absicht war.
"I will never return" beginnt stimmungsvoll mit Akustikgitarre, aber nach dieser kurzen Einleitung gibt's gleich wieder voll auf die Zwölf.
"Far beyond the Horizon" besticht durch gekonntes mehrstimmiges Riffing, das nachfolgende "Winterland in the Night" dürfte das schnellste Stück des Albums sein und bei so manchem Headbanger könnten ernsthafte motorische Verletzungen auftreten.
Der Titeltrack "Time for Revenge" beschließt ein Debüt-Album, wie man es besser nicht abliefern kann. Kompliment!
Fazit: Kaum zu glauben, dass dies das erste Album von Horrizon ist. Alles richtig gemacht, ich wage mal zu behaupten, dass wir von dieser Band noch so einiges hören werden. |
Anspieltipps:
| | "Northern Winds", "The World's Demise", "With a Scythe in his Hand" |
Titel-Liste:
| | - The Oath (Intro)
- Northern Winds
- Journey to Valhall
- The World's Demise
- The Storm
- Realm of Ice
- With a Scythe in his Hand
- I will never return
- Far beyond the Horizon
- Winterland in the night
- Time for Revenge
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/horrizonmetal  |
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