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Review: Gary Hughes
 
VERITAS

Album:
 VERITAS, 2007, Frontiers

Stil:
 Melodic Rock

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 M.H., 10.12.2007

Review:
 Gary Hughes dürfte dem Melodic Rock - Fan wirklich kein Unbekannter mehr sein, immerhin hat doch einige der besten Solo-CDs des Magnum-Shouters Bob Catley produziert und als Frontmann der britischen AOR-Band Ten auch einige sehr gute CDs vorgelegt, ich denke da vor allem an THE NAME OF THE ROSE.

Jetzt legt Gary Hughes mit VERITAS also eine Solo-CD vor, die wenig überraschend, sich klar auf die Wurzeln des Melodic Rocks und AOR berufen möchte. Schon der gleichnamige Opener "Veritas" kann voll überzeugen und rockt im besten Stil von Ten los und setzt sich mit einer sehr genialen Hookline sofort im Ohr fest. Für mich einer der besten AOR-Songs im Jahre 2007.
Das nachfolgende "See Love through my Eyes" ist zwar nicht mehr ganz so rockig arrangiert, geht aber erneut als lupenreine AOR-Hymne durch, allerdings braucht die Nummer doch etwas länger, bis sie zündet, aber wenn sie das dauert, tut sich ein weiterer Hörgenuss auf.
Während "In my Head" mir ein Tick zu poppig daher kommt und sich nicht nur dadurch als nichtssagender Track entpuppt, kann "Time to pray" wieder voll punkten. Dieser Song rockt und rifft sich durch ein sehr eingängige Melodie, dass es eine wahre Freude ist, doch Abzüge gibt es hier für mich bei der wenig druckvollen Produktion des Songs, da ist ganz viel daneben gegangen.
"Wide awake in Dreamland" ist zwar eine ganz hübsche Ballade geworden, aber von Gary Hughes aber ich in dieser Rubrik schon viel besseres gehört, so dass es für seine Verhältnisse sogar eine leichte Enttäuschung ist.
Das gleiche gilt für mich auch bei "I pray for you", denn diese Nummer ist so sehr auf 80er-Rock getrimmt, dass es schon fast weh tut. Vor allem frage ich mich, warum Gary Hughes sich hier wie eine schlechte Kopie von Billy Idol anhört?
Mit "Synchronicity" hört man dann kein Cover des Klassikers von The Police, sondern eine sehr eigenständige Nummer, mit mit 8 Minuten etwas zu lang wirkt, aber für mich trotzdem zu den besten Songs auf der CD gehört. Sicherlich ist der Kinderchor hier nicht Jedermanns Sache, mir gefällt es aber wirklich.
Der Song stellt auch für mich den Übergang zu den besten Songs auf der CD darf, angefangen mit dem coolen "Strange" über die blueslastige AOR-Hymne "All i want is you" und der Gute-Laune-Nummer "I know it`s Time" findet Gary Hughes mit dem Ohrwurm "The Emerald Sea" und der Ballade "The everlasting Light" einen sehr guten Abschluss von VERITAS.

Fazit: Also, ein paar Durchhänger haben sich leider nicht vermeiden lassen, aber im Großen und Ganzen hinterlässt die CD von Gary Hughes einen positiven Gesamteindruck und dürfte so für jeden Fan von Melodic Rock mehr als lohnenswert sein.

Anspieltipps:
 "Veritas", "The Emerald Sea"

Tipp:
 Ganz klar - Für Fans von Ten ist die CD ein Muss - und ansonsten auch für Fans des klassischen AOR bzw. Melodic Rock.

Titel-Liste:
 
  1. Veritas
  2. See Love through my Eyes
  3. In my Head
  4. Time to pray
  5. Wide awake in Dreamland
  6. I pray for you
  7. Synchronicity
  8. Strange
  9. All i want is you
  10. I know it`s Time
  11. The Emerald Sea
  12. The everlasting Light

Laufzeit:
 62:37 Min.


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