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Review: Human Zoo
 
OVER THE HORIZON

Album:
 OVER THE HORIZON, 2007, AOR Heaven

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 S.M., 31.08.2007

Review:
 Human Zoo wurden 2004 von Thomas Seeburger (Gesang), Thommy Strobel (Drums), Ingolf Engler (Gitarre) und Zarko Mestrovic (Keyboard) in Balingen im Schwabenländle gegründet. Im Jahre 2005 vervollständigten Markus Ratheiser (Bass) und Boris Matakovic (Saxophon) das Line-Up, welches sich seitdem nicht verändert hat.
2006 erschien ihr Debüt PRECIOUS TIME, das von Fachpresse und Publikum gleichermaßen begeistert aufgenommen wurde. Mit OVER THE HORIZON legen die hoffnungsvollen Newcomer nun 16 Monate später ihr zweites Werk vor. Produziert wurde es - wie auch schon das erste Album - von Dennis Ward, der durch seine Arbeit mit Pink Cream 69 allgemein bekannt ist.
"Saxophon?" werden viele beim Lesen dieser Einleitung denken. "Was bitte hat den ein solches Instrument im Hard Rock zu suchen?"
Ich muss zugeben, auch ich war auf das Ergebnis gespannt.

Nach dem ebenso sphärischen wie epischen Intro "Cosmopolitan Scene Part II" legen die Jungs dann richtig los: "Cryin`" ist ein Rocker ohne Schnörkel und Kompromisse. Ein treibender Bass, glasklare Riffs und ein heller aber kraftvoller Gesang führen zu einem eingängigen Chorus.
Beim Titeltrack "Over the Horizon" wird ein Gang zurück genommen. Ein Mid-Tempo-Stampfer mit schöner Melodie und Ohrwurm-Refrain. Und das Lead-Gitarren-Solo gibt dem Stück den letzten Schliff.
"Communicate" hat ein eigenartiges Intro, das wie die Sendersuche im Radio klingt. Danach geht es aber auch hier wieder zur Sache. Die Hookline wird von der Rhythmus-Gitarre dominiert. Sehr energiegeladen, aber ohne die Melodie zu vernachlässigen. Auch bei diesem Song regt der Refrain zum Mitsingen an.
Der Bass leitet "Want it" ein, dass erste Stück, in dem mir die Beteiligung des Saxophons auffällt. Jedoch unterstützt das Instrument sehr gelungen die Melodieführung und wirkt nicht aufdringlich. Und, wenn es auch sehr wiederholt klingt, der Chorus lädt zum Mitsingen ein und die Melodie geht ins Ohr.
Mit "Be the One" folgt dann die erste Ballade des Albums. Hier wird der Schnulz-Faktor groß geschrieben. Ein Song, der ohne weiteres in die gängigen Hitparaden passt. Vielleicht wird man ihn demnächst dort vorfinden. Vergleiche zu entsprechenden Aerosmith-Nummern sind nicht ganz von der Hand zu weisen und die haben es ja schließlich auch in die Charts geschafft. Ich persönlich kann Balladen nicht viel abgewinnen, doch auch "Be the One" ist bis ins letzte Detail perfekt produziert und wird durch ein wohlklingendes Sax-Solo noch aufgewertet.
"Rock the Town" bringt uns zurück zum Hard Rock. Mötley Crüe oder Cinderella könnten hier Pate gestanden haben, doch klingt Thomas Seeberger längst nicht so "näselig", wie die Shouter der beiden Bands. Er überzeugt in jedem Tonbereich, hat keine Probleme mit Höhen, singt im gemäßigten Bereich sehr deutlich und strotzt im Refrain vor Energie und Stimmstärke.
"Interlude Creatures Theme I" ist eine spacige Überleitung zu "Creatures of the Night", welches mit einem Saxophon-Intro beginnt. Auch hier wird das Instrument wieder sehr klug und stimmig eingesetzt und unterstützt in weiterem Stück die Hookline. "Creatures of the Night" wird von häufigen Tempowechseln bestimmt. Im Großen und Ganzen fällt es in den Mid-Tempo-Bereich, doch zum Chorus hin wird ein bisschen mehr Gas gegeben. Auch hier rundet ein Saxophon-Solo im Zusammenspiel mit Gitarre die Produktion ab.
Mit Heavy-Gitarrenriff beginnt das härteste Stück "Hit the Rock" und auch im weiteren Songverlauf bleibt die Gitarre führend, sowohl als Rhythmus-Maschine, wie auch im Solo. Wenn man in Gedanken Seebergers Gesang gegen eine Frauenstimme austauscht, hat man hier einen echten Heavy-Rocker á la Girlschool.
Bei "Lovinī you" wird dann die Geschwindigkeit ordentlich zurückgeschraubt und die Emotionen ausgepackt. Eine gefühlvolle Ballade mit Keyboard-Untermalung und Saxophon-Einsätzen. Bon Jovi hätte dies nicht besser arrangieren können.
Sogar noch eine Spur ruhiger wird es schließlich beim letzten Track "Endless Road", das von der Akustikgitarre und Thomasī starkem Gesang mit dieser unglaublich klaren Stimme getragen wird. Die tolle Gesangsleistung muss hier nochmal ganz deutlich hervorgehoben werden. Im Refrain sorgt das Keyboard für eine fast symphonische Begleitung.

Fazit: Human Zoo legen hier eine Hard Rock-Scheibe mit allen Facetten vor. Es sind Balladen vertreten, Mid-Tempo-Stücke mit genialen Melodiebögen und auch echte Heavy-Rocker. Dadurch wird eine breite Schicht von Musikhörern angespochen: Die Anhänger von Bon Jovi oder Gotthard ebenso wie die Fans von Bonfire, Pink Cream 69 und Rough Silk. Und sogar Liebhaber eines richtig fetzigen Sounds á la Mötley Crüe oder Girlschool werden ihre Freude haben.
Es macht keinen Sinn, besondere Anspieltipps hervorzuheben, da das ganze Album als Einheit sehr gelungen ist und erst als Gesamtwerk seine spezielle Note und den besonderen Reiz erhält. Das Saxophon wird gekonnt und klug eingesetzt, ohne jemals fehl am Platze zu wirken. Alle Bandmitglieder verstehen ihre Arbeit und werden von einem wirklich starken Frontmann geleitet. Man kann sich nur wünschen, dass die Jungs von Human Zoo diesen Weg fortführen und uns mit weiteren tollen Produktionen im Stile von OVER THE HORIZON überraschen.

Tipp:
 Hard Rock-Fans können mit dieser Scheibe nichts verkehrt machen.

Titel-Liste:
 
  1. Cosmopolitan Scene Part II
  2. Cryin`
  3. Over the Horizon
  4. Communicate
  5. Want it
  6. Be the One
  7. Rock your Town
  8. Interlude Creatures Theme I
  9. Creatures of the Night
  10. Hit the Rock
  11. Lovinī you
  12. Endless Road

Laufzeit:
 47:02 Min.

Band-Infos:
 
  • www.humanzoo-music.de 


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