News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Hysterica
 
METAL WAR

Album:
 METAL WAR, 2009, Crong / Rough Trade

Stil:
 Heavy Metal, NWoBHM

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 S.M., 11.06.2009

Review:
 Die 2005 in Stockholm gegründeten Hysterica fallen vor allen Dingen dadurch auf, dass ihre Besetzung komplett weiblich ist. Im Bereich des traditionellen Metal eher eine Ausnahmeerscheinung, sind doch andere Girls-Bands wie Girlschool, Rock Goddess oder Crucified Barbara mehr in den Bereichen des Hard- und Heavy Rock zuhause.
Nach einer Demo aus dem Jahre 2006, die im Metal-Underground gut ankam, sind die Mädels nun mit ihrem Debüt-Album METAL WAR am Start. Von der Band legt offenbar nur Sängerin Anne De Vil wert auf ihren richtigen Namen, ansonsten finden sich im Line-Up Bezeichnungen wie Bitchie (Gitarre), RockZilla (Gitarre), SatAnica (Bass) und Hell'n (Schlagzeug). Naja, nicht die innovativsten Künstlernamen, schauen wir mal, wie die Mucke rüberkommt.

Sie tut es auf jeden Fall schön druckvoll, um nicht zu sagen wuchtig. Dabei sind die Aufbauten schön zielgerichtet und die Höhepunkte gut herausgearbeitet. Die fünf Damen, die zu Beginn der 80er vermutlich noch nicht mal geboren waren, verbreiten dabei unheimlich viel Old-School-Feeling. Der geneigte Hörer erlebt eine gekonnte Zeitreise und fühlt sich mit Metal konfrontiert, der original aus der NWoBHM stammen könnte.
Durch die weiblichen Vocals liegen meine ersten Eindrücke bei Bands wie Warlock oder Zed Yago. Doch vom Sound her spielen da viel mehr Einflüsse mit. Anleihen bei Accept vermag ich zu vernehmen, Einflüsse von Judas Priest, von ganz frühen Helloween (als diese eher noch dem Speed Metal zugetan waren) und auch mal etwas getragener und epischer wie beispielsweise bei Warlord oder auch Black Sabbath.
Dabei gehen die Mädels recht abwechslungsreich vor. "We are the Undertakers" ist druckvoll, groovy und geradlinig, mit einer genialen Bridge und noch besserem Refrain. Sehr eingängig ist "Halloween" und den Höhepunkt gröhlt man bereits nach dem ersten Hören mit.
Als verhaltener, aber wuchtiger Stampfer entpuppt sich "Bless the Beast", während "Girls made of Heavy Metal" (wohl ein Song über die Band selbst) ein genialer, straighter Headbanger ist und live vermutlich die Halle rocken lässt.
Etwas an Girlschool-Kompositionen erinnert mich "Louder", doch die soundliche Ausrichtung ist noch kraftvoller. "Metal War" ist ein fast doomiger Stampfer, der die Einflüsse von Sabbath nicht ganz verleugnen lässt. "Wreck of Society" ist wieder geradliniger mit schön herausgearbeitetem Refrain.
Bei "The Bitch is back" zieht es Hysterica in Sachen Dynamik fast in thrashige Bereiche. Nur im Mittelteil wird es als Kontrast kurz epischer und hymnischer, ansonsten regiert pure Power.
Bisher spielten sich die Stücke nicht nur auf einem vielfältigen, sondern auch durchweg auf hohem Level ab. "Devil in me" finde ich kompositorisch nicht so stark. Er baut zum Teil auf wechselndem Tempo auf, was an sich ja nicht schlecht ist, weil es weitere Abwechslung bringt. Doch vermag der Track im Vergleich zu manchen Vorgängern nicht so recht mitzureißen.
"Heavy Metal Man" wird kontinuierlich mit langsamen Rhythmus aufgebaut, steigert sich zum Höhepunkt hin dann an Intensität und mündet über eine hymnische Bridge in einen kraftvollen Refrain, was gut passt. Der Rausschmeißer "Pain in the Ass" ist nochmal ein straighter Banger mit sehr gutem Mitkreisch- und Live-Potential.

Fazit: Hysterica liefern mit METAL WAR nicht nur ein geiles Metal-Album ab, Anni De Vil ist auch die beste weibliche Stimme, die ich seit langem gehört habe. Sie singt unheimlich variabel, wechselt nach Bedarf locker zwischen hellerer und tieferer Lage, kann ihrem Organ auch einen rauhen Unterton verpassen und hat niemals Mühe, gegen die doch kräftige Instrumentalmacht des Albums anzukommen. Meinen Infos zufolge ist sie erst 19. Welch große Karriere die junge Dame wohl noch vor sich hat.
Aber natürlich haben die anderen Musikerinnen durch ihre professionelle Performance ebenso ihren Anteil am Gelingen des Werkes, und auch die Leistung in Sachen Songwriting ist Spitze. Hysterica verbreiten Old-School-Feeling, klingen aber niemals angestaubt, sondern eher frisch und unverbraucht. Sie schlagen eine Brücke zwischen der NWoBHM und neuzeitlichen Produktionen. Hysterica legen gleich mit ihrem Erstling ihre eigene Messlatte unheimlich hoch. Ich bin sehr gespannt, was wir von den fünf Schwedinnen in Zukunft noch erwarten dürfen. Nächstes Mal darf das Album nur gerne länger sein als 40 Minuten.

Tipp:
 Ich empfehle, allen Fans des traditionellen Heavy Metal, das Album mal anzutesten. Speziell den Old-School-Fans, deren großen Helden zwischen den Spätsiebzigern und Mittachtzigern den Metal regierten, spreche ich eine astreine Empfehlung für METAL WAR aus.

Titel-Liste:
 
  1. We are the Undertakers
  2. Halloween
  3. Bless the Beast
  4. Girls made of Heavy Metal
  5. Louder
  6. Metalwar
  7. Wreck of Society
  8. The Bitch is back
  9. Devil in me
  10. Heavy Metal Man
  11. Pain in the Ass

Laufzeit:
 40:06 Min.

Band-Infos:
 
  • www.hysterica.se 


  • Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Hokum - THE CREATION OF PAIN
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:23.12.2011