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Review: I Spit Ashes |
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Album:
| | INHALING BLACKNESS – REFLECTING LIGHT, 2012, Massacre |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | A.K., 16.08.2012 |
Review:
| | Nicht ohne Grund war ich gespannt wie der sprichwörtliche Flitzebogen auf das Debüt der Pegnitzer, was mich unlängst dazu veranlasste den Newcomern vor einiger Zeit mit einem Interview auf den Zahn zu fühlen.
Bereits die Veröffentlichung ihres Tracks "Crossing the Borderline" hatte mich damals neugierig gemacht und mein Bauchgefühl sagte mir: Da kommt was verdammt Gutes auf uns zu!
Sich selbst als Band des Metal 2.0 zu Bezeichnung war mal eine gehörige Ansage was mich hoffen ließ, dass man hier das Feuer nicht zu heiß geschürt hatte und im Endeffekt mit lauwarmen Wasser gekocht hat.
Nix da! Mit Ihrem Debüt legen I Spit Ashes ein ordentliches Brett hin...
Jawohl! Da geht mal wieder die Post ab und es ist eine Band aus dem Heimatländle, welche mit ihrem Debüt "auf die Fresse" und auch entsprechend "auf die Ohren" geben.
Während es mit dem Intro-Track "N.D.X" noch relativ sachte losgeht, bekommt man mit dem Erstschlag namens "Missper" gleich zu verstehen, dass I Spit Ashes nicht nur leere Drohungen machen, sondern knallhart austeilen. Da werden weder Benedikts Stimmbänder noch das anspruchsvolle Riff geschont. Mit subtilen Nu Metal-Elementen gewürzt ein solider, vielversprechender Start ins Album.
Dem stehen "Cracks in the Mirror" und "Eclipse" in nichts nach und verbinden gekonnt das Beste aus kompromisslosen Melodic Death Metal Elementen mit Nu Metal Einflüssen, was den Songs gut zu Gesicht steht. Da wirken gelegentliche Synthie-Einlagen überhaupt nicht fehl am Platz sondern unterstützen die Tracks famos.
Selbstverständlich verfehlt "Crossing the Borderline", welchen die Pegnitzer Band im Vorfeld auf ihrem YouTube Channel released hatte, sein Ziel nicht und kann gut als Beispielsong für I Spit Ashes´s Musik gesehen werden. Ein geiler Track.
Erste ruhigere Töne bringt der keyboardlastige Track "One Star per Tear" mit, was aber kein Grund zur Sorge sein muss, den mit "Error Concept I" wird die glimmende Asche gehörig angefeuert und temporeich voran getrieben.
Mit "Towards the Sun" werden die Nu Metal Einflüsse stärker hörbar, das Tempo etwas gedrosselt und in bester In Flames-Manier gerockt.
Wenn dies auch für "My Ulysses" gilt, tut dies den Tracks keine Abbruch, sondern offenbart die Bandbreite der Aschespucker und beweist, dass die selbsternannte Metal 2.0 Band tatsächlich eine gute Vielfalt zu nutzen wissen.
Bei "When Daylight dies" geht es wieder deftiger zur Sache bevor es zum großen Finale mit "Moonray Guidance" kommt. Eingeleitet mit sanften Tönen und einem Vers aus einem Kinderlied Stimmungsvoll von einem Kind eingesprochen, holen I Spit Ashes zum finalen Schlag aus und hissen die Fahne verdienterweise auf Ihrem Territorium, der Playlist metalbegeisterter Fans.
Fazit: Ich kann zwar nicht umhin Ähnlichkeit mit Bands wie In Flames, Children Of Bodom oder (in manchen Passagen) der Alternative Metallern Linkin Park zu erkennen, was aber durch die kraftvollen Arrangements und dem trotzdem eigenständigen Sound in den Hintergrund gerät.
Da haben sich Benedikt und seine Jungs nicht in die Suppe spucken lassen und liefern mit Ihrem Debüt eine starke Leistung ab die sich hören lassen kann und gehört werden muss!
INHALING BLACKNESS – REFLECTING LIGHT bietet eine breite Palette an genreübergreifenden Metal-Tracks, bei denen das Beste aus den verschiedensten Genres zusammen kommt und die Bezeichnung Metal 2.0 eindeutig verdient.
Meine Prognose: I Spit Ashes werden noch ordentlich Asche aufwühlen und ich bin auf jeden Fall gespannt auf die weitere Entwicklung. |
Anspieltipps:
| | "Missper", "Crossing the Borderline", "Towards the Sun", "Moonray Guidance" |
Titel-Liste:
| | - N.D.X
- Missper
- Cracks in the Mirror
- Eclipse
- Crossing the Borderline
- One Star per Tear
- Error Concept I
- Towards the Sun
- My Ulysses
- When Daylight dies
- Moonray Guidance
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.spitashes.de
www.facebook.com/spitashes  |
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