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Review: Illnath |
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Album:
| | THIRD ACT IN THE THEATRE OF MADNESS, 2011, Pitch Black |
Stil:
| | Melodic Death Metal, Black Metal |
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | S.M., 22.11.2011 |
Review:
| | Obwohl mir der Bandname bislang nicht unterkam, sind Illnath bereits eine Weile im Geschäft. Von 1997 bis 2000 agierten sie als Flagellation, danach folgte die Umbenennung in die heutige Bandbezeichnung, unter der sie auch bereits zwei Werke veröffentlicht haben. Neu ist allerdings die Tatsache, dass mit Mona Beck eine Frau das Mikro schwingt. Im Genrebereich des melodischen Death/Black Metal noch immer eine Seltenheit. Das dritte Album der dänischen Truppe hört auf den Titel THIRD ACT IN THE THEATRE OF MADNESS.
Zuerst einmal fällt gerade Mona Beck auf. Ich vermute, dass sie auch für die seltenen cleanen Parts verantwortlich zeichnet. Während die Stimme da sanft und fast zerbrechlich wirkt, steht sie in den harschen Bereichen den männlichen Kollegen des Genres in nichts nach. So etwas fasziniert mich immer.
Musikalisch ist der in den Metal-Archives vermerkte Melodic (oder gar Symphonic) Black Metal kaum präsent. Viel mehr hat man es verstärkt mit typischem Melodic Death Metal zu tun. Während das Riffing vom traditionellen Metal beeinflusst ist, baut der Sound sonst auf Merkmale des Death Metal, und durch das dezent eingesetzte Keyboard wird der melodische Aspekt der Musik noch mal unterstrichen.
Das Songwriting ist dabei solide, hat keine Ausschläge nach unten, im Grunde aber auch nur wenige nach oben. Man kann sich sie THIRD ACT IN THE THEATRE OF MADNESS als Genreanhänger und sogar als Stilfremder sicherlich gut anhören, aha-Effekte bleiben aber weitestgehend aus. So kann man nur schwerlich wirkliche Anspieltipps herausfischen.
Durch einen schönen emotionalen Zwischenpart, hebt sich "Lead the Way" von den übrigen Tracks ab. Bei "Snake of Eden" hinterlassen das Riffing und die Mainmelodie Eindrücke, "Fall of Giants" hat Atmosphäre und "Vampiria" einen coolen Instrumentalteil. Sie sind somit meine persönlichen Favoriten, als spezielle Anspieltipps würde ich sie nicht zwangsweise bezeichnen. Da wird bei diesem Werk jeder sicherlich seine eigenen finden.
Wenn man dem Album ein paar Durchgänge gönnt, wirken weitere Leads irgendwie vertraut. Ein Zeichen, dass Illnath doch nicht so viel verkehrt machen. Nur müssten sie einfach noch ein paar prägnantere Hits mehr abliefern.
Fazit: Auch wenn es in dem Bereich sicherlich noch deutliche bessere Alben gibt, hält THIRD ACT IN THE THEATRE OF MADNESS Songmaterial bereit, das man gut hören kann, selbst wenn man sich sonst nicht so sehr in den extremen Metal-Bereichen zu Hause fühlt. Dazu haben die Dänen mit Mona Beck eine durchaus beeindruckende Sängerin in ihren Reihen. Und auch manches Riff und Gitarrenduell kann bei mir gut punkten. Letztendlich haben sich Illnath eine Fünfer-Wertung schon verdient. Dennoch habe ich das Gefühl, da würde eigentlich noch mehr gehen. Mal sehen, ob es den Dänen nicht gelingt, mit zukünftigen Alben noch hörere Wertungen herauszukitzeln. |
Titel-Liste:
| | - Third Act
- Scarecrow
- Lead the Way
- Snake of Eden
- Shorthanted
- Spring will come
- Tree of Life and Death
- Fall of Giants
- Vampiria
- Kingship Incarnate
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.illnath.dk  |
Probehören und Kaufen:
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