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Review: Terry Ilous |
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Album:
| | HERE AND GONE, 2007, FYCO Records |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.H., 31.07.2007 |
Review:
| | Terry Ilous ist vielen Fans des AOR und Hard Rocks sicherlich bekannt als Frontmann der US-Combo XYZ. Das Debüt (produziert von Don Dokken) ist aus dem Jahre 1989 und als der Nachfolger HUNGRY im Jahre 1991 erschien hatte man gute Hoffnung, dass es aus der Band mal was großes werden konnte. Aber die Irrungen und Wirrungen im Musikgeschäft sind nicht immer nachvollziehbar, so dass leider der erhoffte Erfolg aus blieb. Zwar erschien vor vier Jahren mit LETTER TO GOD nochmal eine sehr starke CD, die aber leider auch floppte, und deswegen liegt XYZ erstmal auf Eis.
Trotzdem hat Terry Ilous jetzt mal eine Solo-Scheibe produziert, die sicherlich auch für Fans von XYZ interessant ist. Hier gibt es Songs aus vergangenen Tagen, die es teilweise noch nicht (bzw. in dieser Art und Weise noch nicht) auf Tonträger gab, sowohl aus dem Archiv seiner Band als auch aus Soloprojekten. Es ist nämlich so, dass Terry natürlich nicht untätig war und immer sehr viel Musik gemacht hat, sei es nun für Soundtracks oder andere Anlässe. Eins ist klar: Mr. Ilous ist ein hervorragender Sänger, und nicht nur das - er ist auch ein sehr guter Songwriter. Damit kann man mit Fug und Recht behaupten, dass es auf HERE AND GONE im Großen und Ganzen sehr starkes Liedgut zu finden und hören gibt. Aufgrund des Songmaterials ist außerdem klar, dass sich der Wahl-Kalifornier von seiner besten Seite und vor allem recht abwechslungsreich zeigt.
Gut, ob die Coverversionen von "Waiting for Girl like you" (Foreigner), "American Woman" (The Guess Who) und "Silent Night" (DAS Weihnachtslied) notwendig gewesen sind, ist wie so oft bei Coversongs Geschmackssache und muss jeder für sich selbst entscheiden.
Dafür gibt es einige Perlen wie die Akustikversion vom XYZ-Klassiker "Face down in the Gutter" und die Liveversion von "Maggie" (ist zwar anders geschrieben als das Original von XYZ, aber es handelt sich um "Maggy") - und diese Perlen sind einfach wieder genial.
Und wie man es Mr. Ilous auch kennt zeigt er sich graziös und gefühlvoll bei den ruhigen Momenten auf der CD wie z.B. "The Road", "Soul to Soul" oder dem genialen "Make me blind".
Dann gibt es noch ein paar coole Up-Tempo-Nummern wie das lässige "Ticket to Hell" oder das groovende "Can't get over you".
Fazit: Letztendlich bleibt also festzuhalten, dass man hier eine Scheibe vorfindet, die gut gemachten und amtlichen US-Hard Rock bietet. Da die Terry Ilous auch eine Reihe namhafter Gastmusiker ins Studio locken konnte (Vinnie Appice, Randy Castillo, Jack Frost, Sean McNabb, JK Northrup, Jeff Pilson, Chris Slade uvm.) kann man sich denken, dass hier für höchste spielerische Qualität gebürgt wird. |
Tipp:
| | Für XYZ- und TERRY ILOUS-Fans ist Here And Gone also im Prinzip unverzichtbar und auch Freunde äußerst gediegenen Ami-Hardrocks dürften auf ihre Kosten kommen. Noch ein wichtiger Hinweis: Die Import-CD gibt es über die Homepage von Terry Ilous zu kaufen. Abrechnung erfolgt über Paypal, so dass man also sie auch hier in Deutschland sie erwerben kann. |
Titel-Liste:
| | - Walk on Water
- Ticket to Hell
- The Road
- Here and Gone
- Waiting for a Girl like you
- Got to believe
- Face down in the Gutter
- Save me
- Inside out
- American Woman
- Out in the Cold
- Soul to Soul
- Unconditional
- The Day i spoke to Dog
- Maggie (Live)
- Can't get over you
- Make me blind
- Silent Night
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.terryilous.com  |
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