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Review: Imagika
 
FEAST FOR THE HATED

Album:
 FEAST FOR THE HATED, 2008, Locomotive

Stil:
 Thrash Metal, Power Metal

Wertung:
 4,5 von 7
4,5 von 7 Punkten
 M.S., 14.04.2008

Review:
 Bereits seit 1993 sind die Kalifornier von Imagika in unterschiedlichen Besetzungen unterwegs und konnten in dieser Zeit bereits fünf Alben veröffentlichen. Nun fallen sie mit ihrem sechsten Streich FEAST FOR THE HATED ins Land.

Los geht mit dem Opener "Waking a dead Man", einem astreinen Thrash-Song, der allerdings auch einige ruhigere Parts aufzuweisen hat. Sänger Norman Skinner kann hier bereits sein volles Stimmvolumen und seine Variabilität zeigen, die dem Song einen ganz besonderen Reiz verschafft.
"Your Creator" ist etwas ruhiger und besitzt einen klasse instrumentalen Mittelteil, bei dem sich die beiden Gitarristen Steve Rice und Corey Krick etwas austoben können.
Stark an die US-Größe Heathen erinnert mich "Bleed as one…Appease the Gods", mit seinen interessanten Rhythmuswechseln.
"Behind immortal Eyes" bringt etwas Abwechslung ins Spiel, da hier der Gesang zum Teil etwas tiefer ausfällt.
Danach tritt die große Wiederholung ein: Zwar wird mit "The sick Sense" noch eine nette Power-Ballade gebracht, die jedoch bei weitem nicht an vergleichbare Werke - von Iced Earth etwa - heranreicht. Auch wirkt mir das Organ von Norman Skinner gerade in den hohen Lagen mit der Zeit etwas eintönig.

Fazit: FEAST FOR THE HATED ist bestimmt kein schlechtes Album, allerdings bezweifle ich, dass es sich bei der breiten Masse von US-Bands durchsetzen wird. Zu gering ist der Wiedererkennungswert, zu einseitig die musikalische Ausrichtung. Schade, denn dass die Band mehr Potential hat merkt man der Platte an.

Titel-Liste:
 
  1. Waking a dead Man
  2. Your Creator
  3. Bleed as one…Appease the Gods
  4. Behind immortal Eyes
  5. Feast for the Hated
  6. Thinning out of the Herd
  7. The sick Sense
  8. New Power rises
  9. Held Beneath
  10. Succubus

Laufzeit:
 48:40 Min.

Band-Infos:
 
  • www.imagikametal.com 


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