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Review: Immortal Souls |
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Album:
| | IV: THE REQUIEM FOR THE ART OF DEATH, 2011, Dark Balance |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | S.M., 12.01.2012 |
Review:
| | Immortal Souls erschienen bislang auch noch nicht auf meinem Metal-Radar, obwohl sie bereits drei Alben veröffentlicht haben. Allerdings rezensiere ich auch eher selten Melodic-Death-Metal-Werke. Die Band stammt aus Finnland und hat nun den vierten Longplayer mit dem sperrigen Titel IV: THE REQUIEM FOR THE ART OF DEATH am Start. Sie nennen ihren Stil übrigens Wintermetal.
Der Melodic Death Metal steigt und fällt in meiner Ansicht hauptsächlich mit dem Ideenreichtum, was Grundmelodien, Riffing und Atmosphäre angeht. Immortal Souls sind in der Hinsicht ideenreich, wirken inspiriert und erschaffen für ihr Werk auch eine spürbare Atmosphäre, die zwar mehr von düsteren Emotionen geprägt ist, aber dennoch ihren Reiz hat.
Sie sind insgesamt noch ein bisschen tougher als beispielsweise die Landsleute von Norther, können aber auch mit interessanten Melodien und variantenreichen Hooks überzeugen. Die Musik ist – wie in dem Genre üblich – sehr energiereich, wird von den Finnen aber auch immer wieder im rechten Moment abgebremst, um auch melodische Passagen gekonnt zu integrieren. Hierbei tun sich besonders die Gitarren als äußerst variantenreich hervor.
Das Songwriting ist durchweg sehr solide, eigentlich sogar durchgehend gutklassig, wobei diese Erkenntnis aber eventuell erst nach mehreren Hördurchgängen kommt. Da nur wenige Stücke aus dem gleichbleibenden Level ausschlagen, ist aber auch das Benennen von spezifischen Anspieltipps schwierig.
Bei "Nuclear Winter" und "I wept" sind es die variantenreichen Leads, die mir gefallen, bei "Absolution" die Riffs und Licks und auch die etwas getragenere Stimmung, während bei "Reek of rotting Eye" gerade die geradlinige und leicht aggressive Marschrichtung gut ankommt.
"Last Day on Earth" spielt wieder schön mit vielseitigen Gitarrenmelodien, und in dem vielschichtigen, emotionalen Track "One last withering Rose"werden cleane Vocals äußerst gewinnbringend eingesetzt. Schade, dass diese interessante und abwechlungsreiche Maßnahme nicht öfter wahrgenommen wird.
Der Longtrack "Art of Death Act III: The Requiem of the Funeral Eve" ganz zum Ende setzt wieder viel auf Atmosphäre und rückt dabei sogar eine ziemlich epische Stimmung in den Mittelpunkt.
Doch es lässt sich einfach kaum ein Song des Albums über die anderen erheben. Das Material auf IV: THE REQUIEM FOR THE ART OF DEATH ist in sich eher homogen und ergibt auch miteinander erst eine ganz gelungene Einheit, die auch die Atmosphäre so richtig herüber bringt. Immortal Souls machen hierbei kompositorisch aber alles richtig und liefern wirklich gute Arbeit ab.
Fazit: Ich kann Immortal Souls ein richtig gutes Album attestieren. Sie hämmern mit ihrem Melodic Death Metal nicht nur stumpf drauf los, sondern gestalten ihn vielschichtig und abwechslungsreich. Sie lassen teilweise ungewöhnliche Ideen ins Songwriting einfließen, was das Album letztendlich sogar von der breiten Masse abhebt. Ganz so düster, wie es die Bezeichnung Wintermetal erwarten lässt, kommt mir die Musik insgesamt auch gar nicht vor.
Handwerklich gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Ich finde es in der Stilrichtung immer schade, dass cleane Vocals kaum Berücksichtigung finden (denn wie gut dies funktionieren kann, zeigen Immortal Souls ja gerade bei "One last withering Rose"), aber dies ist auch kein Punkt, der bei diesem Werk negativ auffällt. Aki Särkioja schafft es auch mit seinen harschen Vocals, unterschiedliche Emotionen gut zu vermitteln.
IV: THE REQUIEM FOR THE ART OF DEATH gehört gerade wegen eines interessanten Abwechlunsreichtums sowie einer durchweg guten kompositorischen und technischen Leistung zu den besten Werken, die ich im Melodic Death Metal bisher gehört habe. Deswegen gibt es von mir auch eine astreine Empfehlung für Immortal Souls viertes Album. Genre-Anhänger sollten hier zugreifen! |
Titel-Liste:
| | - Art of Death Act I: Soulbells
- Evil Believer
- Nuclear Winter
- I wept
- Absolution
- Art of Death Act II: The Last Journey
- Reek of rotting Rye
- Last Day on Earth
- Hypnotic Atrocity
- Thought of Desolation
- One last withering Rose
- Art of Death Act III: The Requiem of the Funeral Eve
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.immortalsouls.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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