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Review: Incubus |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | U.C., 10.07.2007 |
Review:
| | Diese Scheibe ist nunmehr das dritte Album der amerikanischen Band, welche sich im Jahre 1990 zusammen getan hat- man kann also durchaus sagen, dass sie in ihrer Anfangsphase produktiv waren, was Alben angeht.
Los gehen tut es mit "Privilege" , das eine gesunde Mischung aus ruhigeren und schneller gehaltenen Teilen darstellt und den Gang durch das ganze Album darstellen könnte. Schon hier wird klar, dass die stimmliche Qualität hier durchaus Einzug erhalten hat, was es hörenswert macht.
Darauf folgt "Nowhere Fast", dessen Titel schon andeutet, dass es zumindest nicht zu den ganz ruhigen Liedern des Albums gehören wird, auch wenn die Gesangparts der Strophen (wie fast immer) nur sehr sparsam und ruhig untermalt sind. Die Übergänge zu den schnelleren Teilen sind sehr gut und fließend gelungen.
"Consequence" hat wieder einmal sehr deutliche, und teils unharmonisch erscheinende Schnitte, die sehr ruhigen zu den mittel-schnellen Teilen des Liedes überleiten. Solange in einer Tempostufe geblieben wird, scheint es stimmig und auch sehr gut zum anhören. Der Wechsel zerstört dieses Gefühl jedoch leider wieder.
Weitergehen tut es mit "The Warmth", das mit undefinierbaren Klängen einsetzt und auch recht lange auf instrumentaler Ebene bleibt. Der Klang des Gesangs und die Untermalung passen perfekt zusammen und lassen ein rundes Bild des Liedes entstehen.
"When It Comes" zeigt deutlich, woran man bei Incubus ist - eine überzeugende Stimme, die Ausdrucksstärke hat, einen Bandkollegen an den Turntables, der weiß wie man damit umgeht - und einen Rest der Band, die sehr genau wissen, wie man ein Lied musikalisch untermalen muss, damit es auf den Hörer richtig wirkt.
"Stellar" beginnt ruhig, jedoch nach einem baldig einsetzenden Schnitt, geht es doch in Richtung der schnelleren Stücke- denkste, sofort wird es wieder ruhiger, wenn die nächste Strophe einsetzt. Ein bunter Wechsel zwischen beiden Seiten, macht das Lied teils etwas unharmonisch.
"Make Yourself", eine Stimme, die gedämpft wirkt und vorübergehend im Hintergrund zu stehen scheint. Mehr und mehr rückt sie in den Vordergrund, der leicht antike Touch bleibt der Stimmbearbeitung jedoch bei, was diesem Lied ein besonderes Feeling gibt.
Mit "Drive" folgt ein durchgehend ruhiges Lied, was durch die Lyrics und die Melodie zur Melancholie führen kann, wenn man sich dem Song hingibt - und das fällt nicht schwer.
Weitergehen tut es mit "Clean", welches deutlich mehr auf der elektronisch und rockigeren und groovigeren Schiene fährt als sein Vorgänger. Ein Lied, in dem Brandon Boyds Stimme recht gut zum Vorschein kommt und das Lied dominiert.
"Battlestar Scralatchitca" hat, das muss man zugeben, einen Sound, an den man sich gewöhnen muss. Ohne wenn und aber. Den Anfang bestimmen ganz eindeutig elektronische Klänge, die hervorragend zu dem Namen es Liedes passen. Weitergehen tut es genauso - wirklicher Gesang ist nicht herauszuhören, jedoch scheint es, als seien die Turntables von Außerirdischen gesteuert. Durchweg ein Klangexperiment.
"I Miss You" ist wiedermals ein ruhiges Lied, welches vielleicht den Klang von der ruhigeren Seite der Band sehr gut wiederspiegelt - die ruhigen aber durchweg rhythmisch stimmigen Passagen, die auch im Refrain durch die aussagekräftige und starke Stimme des Sängers Brandon Boyd.
Darauf folgt "Pardon Me", in dem die Turntableklänge im Background und die elektronischen Klänge in das Lied einführen, jedoch kurzzeitig wieder verschwinden um dann wiederzukehren. Das Lied zeigt, dass man auch sehr gut Turntable-Klänge sowie einen rein instrumentalen Sound verbinden kann, ohne dass das Lied an Flüssigkeit verliert.
Den Schluss macht das am Anfang mehr oder minder rockig-erscheinende "Out From Under", welches diese Erwartung auch erfüllt, in dem es den Incubus-typischen Klang von ruhigeren Passagen sowie dem Großteil eines rockigen Sounds.
Fazit: Ein typisches Incubus-Album, was keinerlei negative oder positive Überraschungen beinhaltet- einerseits ist man auf dem sicheren Weg mit solch einem Album, fragt sich nur, ob es auf die Dauer nicht ein wenig einfallslos beziehungsweise eintönig erscheint.
Trotz allem durchaus hörenswert, da Brandon Boyd eine sehr ausdrucksstarke und fesselnde Stimme hat, die über einige kleinere Schwächen hinwegsehen lassen. |
Titel-Liste:
| | - Privilege
- Nowhere Fast
- Consequence
- The Warmth
- When It Comes
- Stellar
- Make Yourself
- Drive
- Clean
- Battlestar Scralatchitca
- I Miss You
- Pardon Me
- Out From Under
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.incubusonline.com  |
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