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Review: Instincthate |
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Album:
| | GIFT, 2009, Eigenvertrieb |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | R.J., 19.10.2009 |
Review:
| | 2004 gründen sich Instincthate aus Österreich. Erstmal konzentriert sich die Band auf Live-Gigs und können 2007 mit solchen Krachern wie Six Feet Under, Nile, Finntroll und Belphegor die Bühne teilen. Jetzt stellen die vier Tiroler ihr erstes selbstproduziertes Album vor.
Auf ihrer Myspace-Seite und auf dem Beilieger spricht die Band von Thrash Metal. Ich denke eine wichtige Komponente haben sie in ihrer Musikbeschreibung vergessen, denn das Material ist mit einer dicken Hardcorekruste überzogen.
Dabei können die von der Band angeführten musikalischen Einflüsse von Bands wie Pantera, Sepultura und Black Sabbath Gott sei Dank auch nur als solche gewertet werden. Ich würde noch eine dazu geben: Pro Pain. Das zeigt schon, das Instincthate bei weitem keine Band kopiert, sondern durch den Mix eine Eigenständigkeit entwickelt.
Die Songs sind variable gestaltet und klingen nicht wie Einheitsbrei. Durchweg bewegen sie sich zwar vorwiegend im eingängigen Mid-Tempo-Bereich, trotzdem werden die Tracks nicht durchgeprügelt, sondern es wird im Tempo so variiert, dass es für den Hörer ein durchweg kurzweiliger Hörgenuss ist. Zusätzlich können die Österreicher eigentlich in jedem Song mit irgendwelchen Attraktionen verblüffen. Hier ist es ein wildes Gebolze, siehe " Ignorance", da ist es der ruhige Einsatz von Akustikgitarren, siehe "A Forgotten Conflict" und "Noah" und dann wieder ein wuchtig träger und fast klebrig anmutender Bass begleitet von einem frickeligen Gitarrensolo, welches in einem Wolfsgeheul endet, siehe "Wolves" um nur einige Beispiele zu nennen.
Fazit: Der heutige Tag ist ein Meilenstein in der Geschichte der Wissenschaft… heißt es im Intro des letzten Songs "Senses of war". Ob es auch ein Meilenstein in der Geschichte der Musik ist?
Nun soweit würde ich nicht gehen, aber in der Geschichte der harten Töne Österreichs vielleicht schon. Denn hier sind hoffnungsvolle Talente am Werk.
Die Jungs sind innovativ, handwerklich auf einem guten Niveau und verstehen es interessante Songs in Szene zu setzen.
Auch die Produktion dieser CD ist absolut okay, wobei man erwähnen sollte, dass es sich um eine Eigenproduktion handelt.
Ich bin mir sicher, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis ein Label hier zuschlägt. Ich hoffe, dass Instincthate dann ihre Ideen beibehalten und weiterhin kurzweilige Kost an die Hörer weitergeben. Eigentlich kann dann nichts mehr schief gehen. |
Anspieltipps:
| | "A forgotten Conflict", "Circus Diablo", "Noah" und "Wolves" |
Tipp:
| | Zurückschrecken wegen der erwähnten Hardcorebeteiligung sollte hier keiner. Dringend antesten sollten das Album alle, die etwas für aggressive und thrashige Musik mit Überraschungen übrig haben. |
Titel-Liste:
| | - Peaches
- Bernardo Gui
- Interlude
- Ignorance
- A Forgotten Conflict
- Promise
- Circus Diablo
- The Ballad of Steven E.
- Born Against
- Derserve Revange
- Noah
- Wolves
- Senses of War
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/instincthate  |
Empfehlen:
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