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Review: Iron Mask |
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Album:
| | SHADOW OF THE RED BARON, 2010, Lion Music |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | S.M., 14.04.2010 |
Review:
| | Die Belgier Iron Mask haben sich für ihr neues Album SHADOW OF THE RED BARON recht lange Zeit gelassen. Doch wie sagt man so schön: was lange währt...
Und um uns das zu beweisen, hauen uns Iron Mask mit dem Titeltrack gleich mal eine mächtige Power-Nummer um die Ohren. Ein treibender Rhythmus, mega-starke Riffs, ein ausdrucksstarker Shouter, ein eingängiges Konstrukt und schön erarbeitete Refrains sind das Rezept, um Power-Metal-Anhänger zu Begeisterungsstürmen zu bewegen.
Beim zweiten Track, dem emotional-intensiven "Dreams" übergibt Goetz "Valhalla Jr." Mohre das Mikro an Gastsänger Oliver Hartmann. Dieser ist freilich auch ein As auf seinem Gebiet und drückt dem Song mit seinem melodischen Timbre diesen gefühlvollen Touch auf.
Mir gefällt es trotzdem besser, wenn Valhalla Jr. selbst Stimme anlegt, wie er es dann bei dem hymnischen Stampfer "Forever in the Dark" wieder tut. Denn dieses Stück lebt hauptsächlich von seinem charakteristischen, rauh-tiefen, kraftvollen Gesang.
Neben Mohres Organ gibt es allerdings noch einen Aspekt, der die Musik von Iron Mask auszeichnet: das ist das vielseitige und virtuose Gitarrenspiel von Bandleader Dushan Petrossi, den manche möglicherweise auch von der Band Magic Kingdom her kennen. Es ist schon Wahnsinn, was der Flitzefinger für Riffs, Licks und Soli vom Stapel lässt. Und auch die einprägsamen Leads entspringen seinem Ideenreichtum.
Mit dem mächtigen und etwas düster angehauchten "Resurrection" und dem flotten, eingängigen "Sahara" geht es kompositorisch auf höchstem Niveau weiter. Es ist eigentlich eine Schande, dass dieses Album in der Hard&Heavy-Gemeinde noch keine größere Aufmerksamkeit und Anerkennung gefunden hat. Ich fürchte, da wird von Labelseite noch nicht die optimale Promotion gemacht.
No Filler, just Killer, kann ich eigentlich nur sagen. Das hohe Level wird über die gesamte Laufzeit des Albums gehalten. Einen Ausfall kann ich nicht entdecken. Mit dem epischen und etwas folkig angehauchten "Black Devil Ship", dem melodisch-hymnischen und virtuosen "Universe" und dem leicht an gute, alte Dio erinnernden "Only the Good die young" haben die Belgier aber noch einige Hochklassige Eisen im Feuer.
Fazit: Wirklich toll, was die Belgier auf SHADOW OF THE RED BARON an epischen, melodischen, hymnischen und energiegeladenen Kompositionen auffahren. Das lange Warten hat sich in der Tat gelohnt. Die Entwicklungszeit wurde in einwandfreies und abwechslungsreiches Songwriting investiert. Da auch technisch alles stimmt und den Songs eine kraftvolle Produktion gegönnt wurde, gibt es auf der Seite ebenfalls nichts zu meckern.
Ich hoffe sehr, dass Iron Masks Bekanntheitsgrad mit diesem Release noch wachsen wird, denn die Jungs hätten es echt verdient. Wer auf vielseitigen und neoklassisch angehauchten Power Metal steht, sollte nicht ungehört an dem Album vorüber gehen. |
Anspieltipps:
| | "Shadow or the Red Baron", "Resurrection", "Sahara", "Universe" und "Only the Good die young". |
Titel-Liste:
| | - Shadow of the Red Baron
- Dreams
- Forever in the Dark
- Resurrection
- Sahara
- Black Devil Ship
- We will meet again
- Universe
- My Angel is gone
- Only the Good die young
- Ghost of the Tzar
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/ironmaskmetal  |
Probehören und Kaufen:
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