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Review: JC Crash
 
JC Crash - ELECTRIFIED

Album:
 ELECTRIFIED, 2016, Alister

Stil:
 Rock'n'Roll, Boogie Rock, Blues/Country Rock

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 J.G., 13.02.2016

Review:
 Was anfangs wie das typische Album einer Coverband daher kam, die sich auf eine gewagte Verschmelzung von Johnny Cashs Country-Style und AC/DCs Downunder-Rock einließ, hat sich inzwischen zu einem ganz eigenständigen Bandprojekt entwickelt. JC Crash aka Johnny Crash haben einen Entwicklungssprung hingelegt. Somit ist es kaum verwunderlich, dass von den zwölf Titeln nur noch ein einziger Coversong übrig geblieben ist. Standesgemäß beendet er das Album.

Tja eigentlich könnte man nun jeden Song einzeln zerlegen und auf Herz und Nieren prüfen. Immerhin maßen sich die Jungs an, auf den Spuren dieser beiden Musikgrößen zu wandeln, von denen eine bereits leider verstorben ist. Aber das ist gar nicht nötig. Wer die Vorgängeralben kennt, so wie ich, der wird sich sofort wohl fühlen. Die charakteristische Stimme, des Frontmanns Rooby, der sich bestimmt sehr intensiv mit dem legendären Bon Scott auseinandersetzte, gehört sicherlich zu den Markenzeichen der Band. Wobei ein Sänger natürlich nur so gut sein kann, wie der Rest der Band. Dazu gehört die Gitarrenarbeit von Andy ebenso dazu, wie die solide Basisarbeit des Bassisten Skinny oder auch das Schlagzeuguhrwerk Mike. Ich will nicht unerwähnt lassen, dass sich der Fünfer mit Conny eine Frau an die Rhythmusgitarre geholt hat, die einem Angus Young durchaus zur Ehre gereicht und die Jungs jederzeit mit dem richtigen Groove eine perfekte Basis bietet.

Damit sollte sich nun auch niemand benachteiligt fühlen, denn ich finde nichts ätzender, als eine Band nur nach ein oder zwei Beteiligten zu beurteilen. Hier soll ein Rädchen in das andere greifen und genau das würde ich mir so oft wünschen, bei den Combos, die sich Band schimpfen und doch nichts anderes sind, als das verkappte Soloprojekt eines Einzelnen.
Aber genug geschimpft. Oft sind es die Kleinigkeiten, die einem Song den besonderen Kick geben, wie zum Beispiel die Pianoklänge bei "High 'n Dry". Klar würde der Song auch ohne funktionieren, doch es würde der Spirit fehlen. Ein Händchen für die Musik gehört dazu, eben das Wesen des Stils zu erkennen, den man performen möchte. Und genau das ist JC Crash hervorragend gelungen.

Der gesunde Mix auf bluesigen Groovern, Up-Tempo-Rockern und Country-Flair macht die Sache zu einem abwechslungsreichen Album, dass bis zur letzten Sekunde Spaß produziert und sofort zu einem erneuten Durchlauf animiert. Der "rockige Johnny Cash" lebt weiter und wandelt auf "Bon Scott's" Spuren. Was für eine krude Vorstellung. Aber sie funktioniert. Und ich denke, das hätte auch den beiden 'Ehemaligen' gut gefallen.

Fazit: Der zwingend nötige Schritt weg vom Covermief hin zur "echten" und "eigenständigen" Musik ist perfekt gelungen. Der Spirit passt und der Groove ebenso. Was nicht heißen soll, dass ich die bisherigen gecoverten Songs nicht ebenso klasse finde. Nach unzähligen Bands, die mit solch Vorhaben auch die ein oder andere schmerzhafte Bauchlandung hingelegt haben, sind JC Crash eine wohlklingende Ausnahme, die sicherlich auch bei meinen nächsten Partys einen festen Platz in den Playlisten bekommt. Weiter so Jungs und Mädel.

Anspieltipps:
 Schon die ersten beiden Titel "She's no Angel" und "Gone but not forgotten" zeigen sehr gut die musikalische Bandbreite, vor allem, was die Geschwindigkeit betrifft.

Tipp:
 Country- und AC/DC-Style. Kann das klappen? Ja, tut es und zwar sehr gut. Ein Antesten ist in jedem Fall Pflicht.

Titel-Liste:
 
  1. She's no Angel
  2. Gone but not forgotten
  3. Powder my Soul
  4. High 'n Dry
  5. Down the Drain
  6. Two Minutes to Midnight
  7. A Boy named Joy
  8. Seven Year Itch
  9. Bighead
  10. Electrified
  11. Bloody Liar
  12. Train of Love (Johnny Cash Cover)

Laufzeit:
 48:33 Min.

Band-Infos:
 
  • www.johnnycrash.de 

  • Probehören und Kaufen:
    JC Crash - ELECTRIFIED


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