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Enjoy it! |
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Review: Johnny Flesh |
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...& the Redneck Zombies
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Album:
| | ...THIS IS HELLBILLY MUSIC, 2012, Wolverine |
Stil:
| | Psychobilly, Horror-Punk, Metal |
Wertung:
| |  4,5 von 7 Punkten | | A.L., 03.07.2012 |
Review:
| | Ich mag Psychobilly und Horrorpunk, also war ich auf dieses Album wirklich neugierig. Johnny Flesh & The Redneck Zombies stammen aus Franken, machen laut Presseinfo "eine gekonnte Mischung aus altbewährtem und modernem Soundgewand" und legen mit ...THIS IS HELLBILLY MUSIC ihren ersten Longplayer vor. Was sie abliefern ist ganz ordentlich, aber man tut sich verdammt schwer, einen roten Faden zu finden. Gehen wir die Scheibe mal durch...
Das Intro kommt lustig daher, der folgende Song "Lovely Moonlight" weiß allerdings nicht, wo er hinwill. Was auffällt ist die sehr gewöhnungsbedürftige Stimme von Sänger/Gitarrist Johnny Flesh, der irgendwo zwischen Zakk Wylde und Elvis zu verorten ist.
Mit "Broadway of Dixie" (nett mit dem "Dixieland"-Intro) lassen die Jungs einen ausgewachsenen Südstaatenrocker vom Stapel, das gefällt nun aber richtig.
"Drinkin' from Dusk till Dawn" ist eine schön schräge Country-Punk-Nummer.
Leider können die Jungs das Niveau nicht ganz halten und so plätschern "Cast out the Devil" und "Frankensteins Hot Rod" eher uninspiriert vor sich hin.
Mit "Count Draculas Bloody Boogie" folgt dann jedoch eine coole Psychobilly-Nummer inklusive Bela-Lugosi-Intro. Geht doch, sehr schön!
Die "Trailer Park Queen" wird in bester Countrymanier besungen, bevor man zum Funpunk/Metal-"BBQ at Pleasant Valley" bittet.
"Interlude" macht seinem Namen alle Ehre (tolle Gitarrenarbeit) und auch der Psychobilly-Kracher "Oh Corona" kann überzeugen.
Dann geht den Burschen allerdings langsam das Benzin aus; "Good ol' Times" klingt nicht wirklich nach guter, alter Zeit, bei "The Braineaters" kommen nochmal Horrorpunkelemente zum tragen.
Der "Rippers Blues" bluest so vor sich hin und mit "Thanks for coming out" (!) machen wir die Klappe zu.
Fazit: Die Redneck Zombies haben zweifellos jede Menge Potential, aber für mich wirkt diese Scheibe so, als befinde man sich noch auf der Suche nach dem passenden Genre. Ein bisschen Psychobilly, ein bisschen Horrorpunk, viel Metal und ein wenig Hardcore – vielleicht zu viele Zutaten? Auch an der Produktion lässt sich noch was tun (ich hätte mir etwas mehr Bass gewünscht). Trotzdem ein gutes erstes Album, man sollte die Rednecks im Auge behalten... |
Anspieltipps:
| | "Broadway of Dixie", "Count Draculas Bloody Boogie", "Trailer Park Queen". |
Titel-Liste:
| | - Welcome to the Show
- Lovely Moonlight
- Broadway of Dixie
- Drinkin' from Dusk till Dawn
- Cast out the Devil
- Frankensteins Hot Rod
- Count Draculas Blood Boogie
- Trailer Park Queen
- BBQ at Pleasant Valley
- Interlude (Route 666)
- Oh Corona
- Good ol' TImes
- The Braineaters
- Rippers Blues
- Thanks for coming out
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.hellbilly.de  |
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