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Review: Journey |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.A., 20.08.2011 |
Review:
| | Um es gleich vorwegzunehmen: ECLIPSE ist ein Hammeralbum geworden!!! Obwohl die 1973 in San Francisco gegründete Melodic-Rock-Institution - mit Unterbrechungen – nun schon nahezu 40 Jahre ihren Dienst verrichtet, sind altersbedingte Ermüdungserscheinungen auf dem neuesten Werk beim besten Willen nicht auszumachen. Eher das Gegenteil ist der Fall.
Schon lange haben Journey nicht mehr so druckvoll, spielfreudig und agil geklungen. Bereits das Power-Riffing der ersten zwei Sahne-Tracks "City of Hope" und "Edge of the Moment" zeigt unmissverständlich, wo der Hase im Jahr 2011 langläuft. Die grandiose Gitarrenarbeit von Altmeister Neal Schon, das gnadenlos treibende Drumming von Deen Castronovo und nicht zuletzt der überragende Gesang von Sänger Arnel Pineda, der auf ECLIPSE endlich aus dem überdimensionalen Schatten Steve Perrys heraustreten kann, machen dem Hörer ohne Umschweife klar, dass Journey 2011 aber mal so richtig Biss haben.
Ohne auf jeden einzelnen Song des Albums eingehen zu wollen, müssen die absoluten Highlights hier kurz Erwähnung finden. Neben den bereits genannten beiden ersten Nummern ist dies in jedem Fall auch das bombastische und mit orientalisch anmutenden Melodiebögen verzierte "Chain of Love". Mit dieser Midtempo-Nummer hauen Journey ein Riff-Monster raus, das stellenweise an den Led Zeppelin-Klassiker "Kashmir" erinnert.
Nicht unerwähnt bleiben darf zudem neben den eingängigen Melodic-Rock-Perlen "Resonate" und "Someone", die Klassikern wie "Ask the Lonely" oder "Separate Ways" in nichts nachstehen, der Groove-Rocker "Human Feel", der gnadenlos in die Beine geht und mit echten Ohrwurm-Qualitäten punkten kann. Lediglich die balladesken Momente auf ECLIPSE ("Tantra", "Anything is possible", "To whom it may concern") sind leider zu banal und einfallslos geraten. Ein neues "Don’t Stop believin’" konnte ich leider auch nicht ausmachen, aber wir wollen mal bitteschön nicht gleich größenwahnsinnig werden, gell
Fazit: Eine Melodic-Rock-Vollbedienung wie ECLIPSE hätte man den guten alten Journey trotz des guten und erfolgreichen Vorgängers REVELATION sicherlich nicht zugetraut. Die erfrischende Härte, die druckvolle und glasklare Produktion sowie die packenden Melodien bescheren dem Hörer über ein Stunde erstklassige musikalische Unterhaltung. Journey haben das Kunststück fertig gebracht, fast über die gesamte Länge von ECLIPSE ein konstant hohes Niveau zu halten. Für mich persönlich ist das 13. Studioalbum von Schon & Co. die bislang angenehmste Überraschung des Jahres 2011! |
Anspieltipps:
| | "City of Hope", "Edge of the Moment", "Chain of Love", "Human Feel", "Resonate", "Someone". |
Tipp:
| | "Must have" für alle Journey- und AOR-Fans. Punkt. |
Titel-Liste:
| | - City Of Hope
- Edge of the Moment
- Chain of Love
- Tantra
- Anything is possible
- Resonate
- She's a Mystery
- Human Feel
- Ritual
- To whom it may concern
- Someone
- Venus
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Laufzeit:
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