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Review: Juvaliant |
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Album:
| | INHUMAN NATURE, 2010, Limb |
Stil:
| | Symphonic Progressive Power Metal |
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | S.M., 30.08.2010 |
Review:
| | Mit Juvaliant schickt sich eine neue Truppe an, im Bereich des progressiv-symphonischen Power Metal mitzumischen. Die österreichische Band, die 2003 gegründet wurde, macht mit INHUMAN NATURE auf sich aufmerksam, ihrem Debut, dass sie zuerst in Eigenproduktion vertrieben haben, dem sich aber jetzt das Label Limb Music angenommen hat. Für eine bessere Vermarktung und Promotion ist das natürlich wünschenswert und weil das Album dadurch einer breiteren Menge zugänglich gemacht werden kann.
Beim Hören kommen mir manche Vergleiche in den Sinn, insbesondere aus dem Bereich des symphonischen, etwas bombastischeren Progressive Metal wie Symphony X, Wuthering Heights, Adagio, Shadow Gallery oder Neverland. Wenn es melodischer und harmonischer zur Sache geht, erinnert das Ganze manchmal auch ein bisschen an Dark Moor oder opulentere Sachen von Blind Guardian und Orden Ogan.
Juvaliant sind aber sicher kein Abklatsch der genannten Bands, sondern agieren auch eigenständig. Das Songwriting dabei ist teilweise komplex, in den einzelnen Passagen wiederum aber auch harmonisch und hymnisch genug, um die Anhänger des melodischen Lagers bei Laune zu halten.
Mir schwebt da gerade der Track "Doomsday Machine" als Beispiel im Kopf herum, der auf Rhythmus- und Tempowechseln aufbaut und auch sich verändernde Intensitäten beinhaltet, aber dennoch mit tollen Chorpassagen und catchy Melodielinien punktet.
Die Balance aus anspruchsvollen Arrangements, teilweise etwas komplex-sperrigen Momenten, harmonischen Phasen und bombastischen Elementen erwartet den Hörer regelmäßig, ist insgesamt aber gelungen. Es geht jetzt auch bei mir nicht jeder Song sofort ins Ohr, sondern braucht mehrere Durchläufe, um zu zünden, doch Ausfälle gibt es auf INHUMAN NATURE nicht.
Songs, die aber noch herausstechen, sind "Hell's Roundabout" mit seiner genialen, leicht exotischen Grundmelodie und der treibenden Eingängigkeit, "Killing Child" mit dem herrlichen opulent-symphonischen Mittelpart, das in Punkto Bombast manchen Filmsoundtrack in den Schatten stellende "On Wings of Steel" und das über elfminütige, in drei Abschnitte unterteilte und sehr episch angelegte"Cold Distance of the Universe".
Das letztere ist übrigens das absolute Highlight der Scheibe. Juvaliant resumieren bei dem Longtrack nochmal alle Eigenheiten, die ihren ureigenen Sound auszeichnen. Und der Hammerrefrain schlechthin sorgt dafür, dass der insgesamt schon anspruchsvolle Song trotzdem super ins Ohr geht.
Die technische Leistung der Österreicher ist absolut überzeugend. Da passt alles, ist jeder Ton praktisch perfekt aufeinander abgestimmt und kein Instrument ist jemals zu dominant oder zu unscheinbar. Und der ausdrucksstarke Gesang von Thomas Strübler mit seiner halbhohen Stimme und dem melodisch-klaren Timbre ist ebenfalls wie für die Musik und den Stil geschaffen. Er zeigt auch bei Juvaliant wieder einmal seine Ausnahme-Klasse als Frontmann.
Fazit: INHUMAN NATURE ist ein durch und durch gelungenes Album - insbesondere, wenn man berücksichtigt, dass es das Debut von Juvaliant ist. Ich habe den Eindruck, hier wächst eine Truppe heran, die in Zukunft das Genre mitprägen könnte. Schon das Erstwerk bürgt für Qualität, und wer dem progressiv-symphonischen Melodic-Metal-Bereich gegenüber nicht abgeneigt ist, sollte unbedingt reinhören. |
Titel-Liste:
| | - Into the Abyss
- Heroes (We will be)
- Doomsday Machine
- Live to die
- Hell's Roundabout
- Killing Child
- On Wings of Steel
- Silent Agony
- Cold Distance of the Universe
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.juvaliant.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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