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Review: Kalmah |
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Album:
| | 12 GAUGE, 2010, Spikefarm |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | R.J., 16.06.2010 |
Review:
| | Mit ihrem sechsten Album melden sich die finnischen Sumpfherren um Pekka Kokko auf der musikalischen Bühne zurück. Fast zwanzig Jahre tummeln sich die Finnen bereits im Musikgeschäft, nimmt man die Zeit ihrer Anfänge namens Ancestor dazu. Zum richtigen Durchbruch hat es bisher nicht gereicht, warum auch immer. Bands wie Children of Bodom, Norther oder auch Wintersun haben bislang immer die Nase vorn gehabt. Mal schauen, ob 12 Gauge an ihrer Position etwas ändern kann.
Bereits mit dem Opener "Rust never sleeps" zeigen sie, dass sie es absolut drauf haben, in die absolute Spitzengruppe dieses Genres vorzustoßen. Kompromisslos schmieden Kalmah eine scharfe Klinge. Dabei bedienen sie sich durchaus reichlich aus dem Topf der verschiedensten Metalsorten.
Ob nun eine Lage folkigem Viking-Metal, rifflastigem Thrash Metal, dem einen oder anderen Tropfen schwarz-düsterem Metals oder der brachialen Death Metal-Grundlage, es ist alles vorhanden um diese Einflüsse zu einem wertvollen Album zusammenzuschmieden. Präsentiert wird durchweg eine eingängige Songstruktur, die mal mehr die eine Lage mal mehr die andere Metallage durchschimmern lässt. Ihr Ideenreichtum plaziert geschickt Soli und Hooks, so dass Langeweile nie aufkommen mag.
"One of fail" wird mit folkigen Rhythmen eingeleitet und untermalt. In diesem Song sprudelt es nur so vor Melodie und Spielfreude und lässt es zu einer druckvollen und teils ziemlich thrashigen Vorzeigenummer werden.
"Bullets are blind" und "Swampwar" sind weitere Paradebeispiele, wie sich Melodic Death Metal der absoluten Spitzenklasse anzuhören hat. Gepaart von hitverdächtigen Gitarren-Soli und Hooklines fräsen sich die Songs durch die Gehörgänge ins tiefste Innere des Gehirns.
Mit "Better not to tell" wird etwas das Tempo gedrosselt, was der Qualität des Songs keinen Abbruch tut, ehe mit "Hook the Monster" ein weiterer eingängiger Brocken serviert wird. Der herrliche Gitarren-Wettstreit, der beiden Kokkos zeigt einmal mehr, dass Kalmah für mich in ihrer bisherigen Karriere unterbewertet sind.
Der Titeltrack "12 Gauge" beginnt mit ruhigen mittelalterlichen Melodien um dann zu einem brachialen Geschoss zu mutieren.
Das abschließende "Sacramentum" vermittelt teils hymnisch epische, teils heftige Parts und zeigt sich als würdiger Rausschmeißer.
Fazit: Die Finnen hinterlassen einen ganz starken Eindruck. Spätestens mit diesem Album dürfte der Weg nach ganz oben vorbereitet sein. Der Einfluss aus verschiedenen Stilrichtungen, der geschickt und gekonnt in eingängige Melodien verpackt werden, machen das gewisse Etwas dieses Albums aus.
Die Spielfreude und die Qualität der Finnen sind beeindruckend und über jeden Zweifel erhaben. Die Growls von Pekka Kokko, die zeitweise an Hegg erinnern, runden das Ganze ab. |
Anspieltipps:
| | Da das Album für mich keine Schwäche aufweist, wähle ich an dieser Stelle keine einzelnen Songs aus. |
Tipp:
| | Dieses Album muss jedem ans Herz gelegt werden, die sich im Bereich des Death Metals bewegen. Darüber hinaus sollten auch Thrasher und andere Metalfans dringend mal antesten. Es lohnt sich! |
Titel-Liste:
| | - Rust never sleeps
- One of Fail
- Bullets are blind
- Swampwar
- Better not to tell
- Hook the Monster
- Godeye
- 12 Gauge
- Sacramentum
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.kalmah.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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