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Review: Kambrium
 
Kambrium - DARK REVERIES

Album:
 DARK REVERIES, 2013, 7hard

Stil:
 Melodic Death Metal, Viking Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 W.W., 29.12.2013

Review:
 Also eins mal direkt vorweg: Derjenige Schlawiner, der für das Cover von DARK REVERIES, dem Zweitwerk der Helmstedter Melodic-Deather Kambrium verantwortlich zeichnet, gehört mit Nightwish-Hören nicht unter zwei Stunden bestraft. So ein Murks, das sollte eigentlich demnächst mal in unserer „Funny Covers“-Rubrik gewürdigt werden. Schlecht gezeichneter Langhaardackel stakst auf Zehenspitzen durch einen noch schlechter gezeichneten ... Wald, oder was immer das sein soll. Auch den Verantwortlichen bei der Band, die diesen Käse durchgewinkt haben, gehört der Hintern versohlt. Sowas TUT man einfach nicht. Auch, und ganz besonders nicht im Sinne eines Ich-will-meine-Scheiben-verkaufen-Gedankens.

So, genug gemotzt. Denn DARK REVERIES ist ein saustarkes Album geworden, das tonnenweise Melodien und gediegene Härte transportiert. Im Intro "Dark Reveries" wird gesprochen, das übernimmt Gitarrist Julian Schenke, dann geht’s mit "Taken by the Storm" und "Scepter of the Serpent" so richtig schön auf die Zwölf.
In "Spellbound by a Nightmare" kommen die Clean Vocals von Gitarrist Karsten Simon sehr schön zur Geltung, während sonst überwiegend Basser Martin Simon growlt. Die Drums von Fabien Chmiel sind schön druckvoll und treibend, den orchestralen Überbau, der auch mit zahlreichen Melodien gesegnet ist, übernimmt Jan Hein, der die Keyboards sehr songdienlich einsetzt und zum Glück den Gesamtsound keineswegs zukleistert.
Bei "Dark Lights" gibt es Unterstützung von Thomas Winkler (Gloyrhammer/Ex-Emerald), der mit seinem Heldentenor dem Epos durchaus noch ein Quäntchen mehr Substanz verpasst! Starker Song!
"Beastly Hybris" geht straight nach vorne – der Intro-Schrei ist famos. Was für ein herrliches Geknüppel, das in einen grandiosen Schlachtengesang im Refrain mündet. So muss das sein, da schmeckt das Met! Das ist wundervoll, das ist perfekt!
Zu "Lake Gloom" hat man sich dann wirklich prominente Unterstützung geholt: Amanda Sommerville – bekannt von Avantasia und der Zusammenarbeit mit Michael Kiske – singt in der düster-nachdenklichen Nummer, die ab und zu meint, eine Halbballade sein zu wollen, aber dennoch immer wieder in den knüppelharten Bandsound zurückfindet, wie immer wundervoll.
"The Distant Shore" ist wieder knallhart nach vorne, wobei die melodischen Momente immer wieder durchkommen. Das ist der große Pluspunkt von Kambrium – sie schaffen die Balance zwischen Härte und Eingängigkeit auf nahezu perfekte Art und Weise.
"Frost Reflection" beginnt dann wieder wie eine Ballade, nur um nach nicht mal 40 Sekunden in das wüsteste Black-Metal-Gekloppe des Albums zu mutieren. Heieiei.
Den Abschluss macht der 11-Minüter "Opus Aeternus", der von der noch unbekannten Sängerin Melanie Mau überaus wundervoll veredelt wird. Zwar wirkt hier der Erzählpart von Julian Schenke nicht wirklich passend – merke: Auch Sprechen will gelernt sein -, aber dennoch ist der Abschlusstrack eine famose Sache. Wie das ganze Album.

Fazit: Großartiges Album, das insgesamt einer Wundertüte an Melodien und Härte gleicht und mit "Opus Aeternus" einen Longtrack mit Sahnehaube auffährt. Unbedingte Empfehlung!

Anspieltipps:
 "Dark Lights", "Lake Gloom", "Scepter of the Serpent".

Tipp:
 Für Freunde von melodisch-symphonischen Death Metals ist das eine kleine und in Ruhe zu entdeckende Wundertüte!

Titel-Liste:
 
  1. Dark Reveries
  2. Taken by the Storm
  3. Scepter of the Serpent
  4. Spellbound by a Nightmare
  5. Dark Lights
  6. Beastly Hybris
  7. Lake Gloom
  8. The distant Shore
  9. Frost Reflection
  10. Opus Aeternus

Laufzeit:
 56:22 Min.

Band-Infos:
 
  • www.kambrium-band.de 

  • Probehören und Kaufen:
    Kambrium: DARK REVERIES


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