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Review: Keel |
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Album:
| | STREETS OF ROCK & ROLL, 2010, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 14.02.2010 |
Review:
| | Reunionen wohin man geht und steht. Einige davon sind sicherlich so überflüssig wie ein Kropf, aber es gibt auch Wiedergeburten, auf die die Fans schon lange gewartet haben. Im Fall der kalifornischen Hard Rocker Keel deutete sich schon länger ein Neuanfang an, nicht zuletzt die Äußerungen von Ron Keel selbst gaben Anlass zu Spekulationen. Es folgten nach langjähriger Pause 2009 die ersten Live-Aktivitäten in den U.S.A. und sicherlich brachten die frenetischen Fanreaktionen den Stein endgültig ins rollen. Resultat ein neues Album mit einem Dutzend neuer Songs, das ganz in der Tradition seiner Vorgänger auf den Namen STREETS OF ROCK & ROLL hört.
Obwohl seit den ersten Outputs LAY DOWN THE LAW oder THE RIGHT TO ROCK bereits 25 Jahre vergangen sind, so zeigt Ron Keels Stimme kaum Abnutzungserscheinungen. Das Reibeisen ist so rau, wie eh und je und auch der Saitenzauberer von einst hat seinen Weg zurück in die "Familie" gefunden. Gitarrist Marc Ferrari veredelt dabei gemeinsam mit Kollegen Bryan Jay jeden der Songs auf seine ganz eigene Art und Weise. Neben den alten Recken hat sich Ron jedoch noch ein bisschen aktuelle Hilfe besorgt und mit Jamie St. James und Paul Shortino zwei namhafte Hintergrund-Sänger geordert. Letzterer übernahm auch gleich die Produktion der Gesangslinien des Albums.
Schon der Opener und Titelsong "Streets of Rock & Roll" präsentiert einen gut gelaunten Ron Keel, der gemeinsam mit seinen Bandkollegen locker und gemächlich dahin rockt. Fette Chöre und griffige Hooks, die sofort im Ohr bleiben, sorgen für Wohlgefühl von Anfang an.
Mehr Gas geben Keel und Co. bei "Come Hell or high Water" und liefern eines ihrer ersten Highlights ab. Wer diesen Killer-Refrains sofort wieder vergisst, kann kein Rockfan sein.
Mit dem Fuß vom Gaspedal, aber dafür mit jeder Menge Groove im Gepäck knüpft Push & pull nahtlos dort an, wo der Opener begonnen hatte.
Ähnlich verhält es sich bei "Looking for a good Time", das sofort zum Mitnicken einlädt und die gute Laune mühelos auf höchstem Niveau erhält.
Balladenfans sind bei "Does anybody believe" bestens aufgehoben, das mit seiner Akustik-Gitarre und rührigen Hooklines zum träumen einlädt und so manchem Nickelback- und Bon Jovi-Song den Rang ablaufen könnte.
Etwas ins straucheln geraten die Kalifornier bei Songs wie "The Devil may care" oder auch "Gimme that", die trotz überzeugender Trademarks einfach nicht das bieten, was Songs wie "Live" eindrucksvoll beweisen. Es mangelt einfach an mitreißenden und gefälligen Elementen, welche die bereits erwähnten Songs bis zum Abwinken liefern.
Fazit: Mit zwölf neuen Songs voll auf die Zwölf, so könnte man den Neuzugang in der Discographie von Keel kurz und knapp beschreiben. Auch wenn sich ein oder zwei kleine Durchhänger eingeschlichen haben, so strotzt das Album nur so vor Selbstbewußtsein und wird so manchem Fan der ersten Stunden ein Nostalgie-Tränchen abringen. |
Tipp:
| | Für Keel- und Hard Rock-Fans sicherlich eine Bereicherung der heimischen Kollektion. |
Titel-Liste:
| | - Streets of Rock & Roll
- Hit the Ground running
- Come Hell or high Water
- Push & pull
- Does anybody believe
- No more lonely Nights
- The Devil may care
- Looking for a good Time
- Gimme that
- Hold steady
- Live
- Brothers in Blood
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Laufzeit:
Probehören und Kaufen:
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