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Review: Kissinī Dynamite
 
STEEL OF SWABIA

Album:
 STEEL OF SWABIA, 2008, EMI

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 S.M., 31.08.2008

Review:
 Eine junge deutsche Band wirbelt die Hardrock-Welt durcheinander. Und wenn ich jung sage, dann bezieht sich das auch wirklich auf das Alter der fünf Bandmitglieder von Kissinī Dynamite, denn diese sind im Durchschnitt gerade mal 17 Jahre. In der Encyclopaedia Metallum, die ich zu Recherchen gerne mal konsultiere, steht, dass Kissinī Dynamite 2002 gegründet wurden. Da wären die Bandmitglieder gerade mal um die 11 gewesen??? Nun, ja. Mag sein. Früh übt sich, was ein Meister werden will.
Doch noch erstaunlicher ist die Tatsache, dass die Jungspunde mit ihrem Debüt STEEL OF SWABIA beim Labelriesen EMI untergekommen sind. Hinter diesem Auftritt muss also ganz schön viel Potential stecken. Doch davon kann ich mich nun selbst überzeugen, denn das Werk von Hannes (Vocals), Ande (Gitarre), Jim (Gitarre), Steffen (Bass) und Andi (Drums) liegt mir zur Rezension vor.

STEEL OF SWABIA beginnt mit dem fetzigen Rocker "Letīs get freaky", der sich mit seinem eingängigen Refrain gleich mal in den Gehörgängen breit macht. Die Stimme von Hannes fällt unheimlich ins Gewicht, denn trotz des noch jungen Klanges ist sie melodisch-rauh und sehr markant. Ich versuche vergeblich, einen adäquaten Vergleich heranzuziehen. Hannesī Organ hat ein bisschen was von Axl Rose, von Klaus Meine und auch von Tobi Sammet. Und noch von ein paar weiteren Sängern. Also bleiben wir einfach bei markant.
"Out in the Rain" kommt mit verhaltenerem Rhythmus und bedächtigem Aufbau, der sich zum emotionalen Höhepunkt hin an Intensität kontinuirlich steigert.
Der Titeltrack "Steel of Swabia" ist wieder flotter und tangiert härtemäßig den traditionellen Metal. Er beginnt zwar etwas belanglos, doch spätestens beim Refrain ist Mitgröhlen absolute Pflicht. Das ist wahrlich Schwäbischer Stahl.
Mit "Against the World" folgt eine Ballade mit schöner Melodie und ungeheuer emotionalem Gesang. Auch diese kompositorische Hürde absolvieren die Jungrocker mit Bravour.
"My Religion" lässt dann wieder die Köpfe wackeln. Man nehme Mötley Crüe und Kiss zu ihren Hochzeiten, mixe dies ordentlich, verpasse dem resultierenden Produkt eine Verjüngungskur und heraus kommt ein Supersong mit starker Hookline und Wahnsinnschorus.
Wenn ich schon beim Vergleichen bin, geht es gleich mal weiter, denn "Only the Good die young" vereint eingängige Bon-Jovi-Hook mit rebellischem Guns'n'Roses-Sound. Heraus kommt ein knackiger Headbanger mit Mitsinggarantie.
"Zombie" wird von deftigem Groove und kraftvollen Riffs geführt, kommt aber kompositorisch ansonsten nicht über Filler-Status hinaus.
Dafür glänzt "Welcome to the Jungle" mit einem Mainriff, das man so schnell nicht wieder aus dem Ohr bekommt. Und sobald die Rhythmustruppe einsetzt, kann mein Knie unmöglich stillhalten, was das Schreiben erschwert. Trotz der Namensgleichheit, ist es kein GNR-Cover, sondern ein genialer Heavy Rocker aus eigener Feder der schwäbischen Jungs.
Apropos Guns'n'Roses: "Heartattack" erinnert dann etwas an die legendären US-Rocker. Der Song ist aber keine magere Kopie, sondern hat aber ein gelungenes eigenes Konstrukt, was für ein abwechslungsreiches und gekonntes Songwriting spricht.
Bei "Lie for me" wird es nochmal gefühlvoller. Aber der Song hat etwas mehr Energie als "Against the World", ist faktisch also eher eine Powerballade, was wieder Kissinī Dynamites Vielseitigkeit bestätigt.
"Ready steady Thunder" ist ein dynamischer Heavy Rocker, dessen Refrain den Hörer sofort mitreißt. Eine geniale on-Stage-Nummer.
Zum Abschluss gibt es mit "I hate Hip Hop" einen Boogie Rocker, dessen Titel mir aus der Seele spricht. Er ist ein bisschen einfach gestrickt, und kann nicht ganz den hohen Standard anderer Songs dieses Albums halten. Den Höhepunkt kann man trotzdem schön mitgröhlen.

Fazit: Kissinī Dynamite servieren uns ein Hard Rock Album auf höchstem Level. Die Band präsentiert sich professionell und wirkt trotzdem absolut unverbraucht. Die Songs auf STEEL OF SWABIA klingen authentisch, sind knackig und rauh und trotzdem so melodisch, dass sie fast allesamt sofort ins Ohr gehen.
Die Leistung an den Instrumenten, Hannesī starker Gesang und das durchweg gelungene Songwriting sind ebenfalls auf höchstem Niveau. Kissinī Dynamite haben das Zeug dazu, ganz großartige Hardrocker zu werden. Sie dürfen sich nur durch den frühen Erfolg nicht blenden lassen, sondern müssen auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Denn wer hoch fliegt, kann auch tief fallen.

Anspieltipps:
 "Letīs get freaky", "Steel of Swabia", "My Religion" "Only the Good die young" und "Ready steady Thunder".

Tipp:
 STEEL OF SWABIA sollte jeder Hard- und Heavy Rocker im Plattenschrank stehen haben. Das Album ist abwechslungsreich und durchweg gelungen.

Titel-Liste:
 
  1. Let's get freaky
  2. Out in the Rain
  3. Steel of Swabia
  4. Against the World
  5. My Religion
  6. Only the Good die young
  7. Zombie
  8. Welcome to the Jungle
  9. Heartattack
  10. Lie for me
  11. Ready steady Thunder
  12. I hate Hip Hop

Laufzeit:
 45:04 Min.

Band-Infos:
 
  • www.kissin-dynamite.de 


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