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Review: Kooznetz |
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Album:
| | KOOZNETZ, 2009, Eigenvertrieb |
Stil:
| | Heavy Metal, Thrash Metal |
Wertung:
| |  4,5 von 7 Punkten | | S.M., 24.07.2009 |
Review:
| | Ein wirklicher Promo-Schrieb liegt bei KOOZNETZ, dem Erstlingswerk der gleichnamigen kanadischen Band nicht bei. So muss ich mir ein paar Infos im Web suchen. Die Band wurde 2005 unter dem Namen Blacksmith gegründet. Später folgte die Umbenennung in Kooznetz, was die russische Bedeutung für Blacksmith ist. Die Mitglieder wollen damit wohl auch ihre teilweise russischen Wurzeln zum Ausdruck bringen. 2007 veröffentlichten die jungen Kanadier eine erste selbst finanzierte EP, und jetzt folgt die ebenfalls ein Eigenregie produzierte LP KOOZNETZ.
Nach dem obligatorischen "Prelude" legen Kooznetz mit "The tribal Dance" recht mächtig los. Druckvoller Heavy Metal trifft auf eine gut bemessene Einheit Old-School-Thrash. Die Nummer ist eingängige, aber sehr dynamisch. Das Gitarrenspiel gibt sich variantenreich, der Gesang ist rau und auch vom Thrash beeinflusst. Manchmal fühle ich mich an James Hetfield erinnert. Überhaupt haben die später nicht mehr ganz so schnellen Metallica doch etliche Spuren im Sound hinterlassen.
"Insurgent Mass" schließt sich diesem Eindruck an. Auch hier geht es wuchtig zu Werke, ohne aber die Melodie ganz außer Acht zu lassen. Am Meisten glänzt auch hier das vielseitige Gitarrenspiel.
Diese Marschrichtung, also die Mischung aus traditionellem Heavy Metal und Old-School-beeinflusstem Thrash Metal wird im Großen und Ganzen beibehalten. Auch birgen die Songs jetzt nicht so viel Abwechslung in sich, dass ich auf jeden einzeln eingehen müsste. Die Rhythmustruppe entwickelt gut Druck und Groove. Der größte Lichtblick ist das wirklich inspirierte Gitarrenspiel von Izmaylov und Sevastyanov. Der deutlichste Knackpunkt liegt aber bei den Vocals. Kim Izmaylovs Organ hat durch den rauen Klang zwar Charakter, doch manchmal klingt der Gesang etwas gepresst. Als würde die letzte Ausdruckskraft und Lungenpower fehlen.
Von den restlichen Stücken kann man noch "Hit the Metal" wegen des hypergenialen Solo und das vielschichtige, auf unterschiedlichen Intensitäten aufbauende "Circles" hervorheben. Auch das Instrumental "Works with Metal" profitiert vom Können der Gitarristen.
Den etwas emotionaleren Track "Spirit of the Highway" performen Kooznetz in russisch. Viel Akzente kann der Song aber nicht setzen, ebenso wenig wie das als Video veröffentlichte "Stalingrad". Und mit "Rasputin" gibt es mal wieder ein Cover des bekannten Pop-Songs von Boney M. Die Interpretation von Kooznetz ist ganz gelungen, obgleich mir die Version von Turisas besser gefällt.
Fazit: Gutes und variables Gitarrenspiel alleine macht noch kein gutes Album. Gerade beim Songwriting zeigen die Kanadier noch einige Hänger. Bei KOOZNETZ wird noch kein durchgehend hohes Level gehalten. Für ein Debüt ist es aber trotzdem schon eine beachtliche Leistung und zeugt auch vom Potential des Quartetts.
Von der technischen Leistung habe ich nur den Gesang zu bemängeln, dem es noch an Ausdruckskraft fehlt. Ich hoffe, dass Kim Izmaylov sich hier noch steigern kann. Ansonsten dürfen wir uns mal überraschen lassen, wie es mit der Karriere von Kooznetz weitergeht.
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Titel-Liste:
| | - Prelude
- The tribal Dance
- Insurgent Mass
- Uphill Journey
- Hit the Metal
- Circles
- Chemical Mirage
- Spirit of the Highway - Russian
- Works with Metal
- Stalingrad
- Rasputin
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.kooznetz.com  |
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