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Review: Korpiklaani |
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Album:
| | UKON WACKA, 2011, Nuclear Blast |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | S.M., 03.05.2011 |
Review:
| | Korpiklaani wurden 2003 gegründet und veröffentlichen seitdem fleißig und in vergleichsweise kurzen Abständen ihre Alben. Dass mal mehr als zwei Jahre zwischen Releases liegen, kommt nicht vor. Auch zwischen dem letzten Album KARKELO und dem neuen Werk UKON WACKA, dem inzwischen siebten Studioalbum der Finnen, vergingen gerade mal 19 Monate. So ist es nicht verwunderlich, dass Stimmen lautwerden, die behaupten, Korpiklaani kopieren sich nur noch selbst. Ich kann mich dem bislang nicht anschließen, und mir gefiel auch KARKELO ausgesprochen gut. Schauen wir mal, wie UKON WACKA punkten kann.
Schon nach wenigen Tönen des Albums wird klar: es ist nach wie vor alles beim alten. Korpiklaani setzen auf Stimmung, hymnische Epik, Eingängigkeit und Energie. Gleich der Opener "Louhen Yhdeksäs Poika" packt all das zusammen mit einer feierfreudigen Laune aus und geht hervorragend ins Ohr.
Und so geht es im Grunde gerade weiter, wobei wieder auffällt, dass die Finnen um tolle Melodien nie verlegen sind. " Päät Pois Tai Hirteen" ist ein wenig zurückhaltender und mehr atmsophärisch, aber nicht minder gelungen.
Für weitere gute Laune sorgt das traditionell-feierliche "Tuoppi Oltta", während "Lonkkaluut" insgesamt etwas tiefgründiger und nachdenklicher anmutet, aber den Hörer ebenfalls mitzureißen versteht.
Korpiklaani verbinden wieder sehr geschickt diese Party- und Humppa-Elemente mit energievollem Folk Metal, ideenreichen Konstrukten und bezaubernden traditionellen Melodien. Sicherlich kommt einem die für die Finnen so typische Mucke irgendwie vertraut vor, doch dass sie sich kopieren kann ich Korpiklaani nicht vorwerfen. Es sind eindeutig neue tolle Stücke mit frischen Ideen, die sie auf UKON WACKA zum Besten geben.
Die ultimative Humppa-Sauf- und –Feiernummer dieses Albums heißt "Tequila". Viel mehr muss zu diesem Song nicht gesagt werden, außer, dass Korpiklaani dezente mexikanische Anleihen darin unterbringen.
Der Titeltrack "Ukon Wacka" ist mit seiner etwas verhalteneren Stimmung und der genialen, teilweise vom Akkordeon und anderen traditionellen Instrumenten getragenen Melodie mein persönliches Highlight des Albums.
Fazit: nd auch ohne jetzt noch jeden der restlichen vier Songs analytisch sezieren zu müssen (sie sind einfach alle auf ihre Art gut), kann ich sagen, dass UKON WACKA wieder ein klasse Korpiklaani-Album geworden ist, das Freunde dieses ureigenen Folk-Metal-Stils sich unbedingt antun müssen.
Die Finnen beweisen sich einmal mehr als ausgezeichnete Songwriter einer stimmungsvollen Mucke und performen den Stoff auch unnachahmlich. Wer mit Korpiklaanis Musik früher schon nicht viel anfangen konnte, wird auch bei UKON WACKA jede Menge Gelegenheit zum meckern finden. Es ändert aber absolut nichts daran, dass sich Korpiklaani mit UKON WACKA weiterhin als die Nummer-1-Party-Folk-Metal-Band behaupten können. |
Titel-Liste:
| | - Louhen Yhdeksäs Poika
- Päät Pois Tai Hirteen
- Tuoppi Oltta
- Lonkkaluut
- Tequila
- Ukon Wacka
- Korvesta Liha
- Koivu Ja Tähti
- Vaarinpolkka
- Surma
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Laufzeit:
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