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Review: Kreator |
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Album:
| | ENDLESS PAIN, 1985, Modern Music |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | M.S., 29.09.2007 |
Review:
| | Das Debütalbum der deutschen Thrashinstitution von 1985 liegt im Bekanntheitsgrad weit hinter den so genannten "Klassikern" der Band PLEASURE TO KILL und EXTREME AGGRESSION zurück, für mich schlägt diese Album die beiden Genannten aber um Welten. Zwar ist die Platte nichts für Produktions-Fetischisten, doch geht das in Anbetracht der Entstehungszeit im Vergleich zu anderen Low-Budget-Produktionen in Ordnung. Zur Entstehungszeit war noch keines der Bandmitglieder 18 Jahre alt und so verwundert es doch, mit welcher Entschlossenheit die Band zur Sache geht.
Der Opener "Endless Pain" gibt gleich einmal die Marschrichtung vor: Schneller, aggressiver Thrash mit klaren Gitarrenriffs und mörderischen Soli und dazu die Stimme von "Mille" Petrozza, die den Songs mit ihrem morbiden Unterton zur richtigen Entfaltung verhilft.
Mit "Total Death" und "Storm of the Beast" folgen zwei Songs, die stilistisch nicht allzu viel Veränderung mit sich bringen, aber besonders letztgenannter kann durch ein sich langsam aufbauendes Intro übererzeugen, das dann durch die typischen Kreator-Riffs unterbrochen wird.
Der folgende Songs "Tormentor" gehört noch heute zum festen Liveset der Band und hat seine ganz eigene Geschichte: Eigentlich war der Name der anfangs "Tormentor", während der Aufnahmen zu ENDLESS PAIN wurde ihnen aber mitgeteilt, dass es schon eine Band mit diesem Namen gibt und deshalb wechselte der Name zu "Kreator."
Mit "Son of Evil" folgt ein eher schwächerer Song, bevor einer DER Kreator-Songs schlechthin folgt: "Flag of Hate". Ob auf Platte oder live: Dieser Song gehört in den Olymp des Thrashmetals!
"Cry War" ist ein langsamer Stampfer, der immer wieder durch extrem schnelle Passagen unterbrochen wird.
Bei "Bonebreaker" setzt Mille auf eher düstere Vocals und gibt dem Song damit einen ganz besonderen Reiz.
Das folgende "Living in Fear" ist wieder eher ein Lückenfüller, bevor mit "Dying Victims" noch einmal ein echtes Highlight aus dem Hut gezaubert wird: Ist zu Beginn noch eine unverzerrte Gitarre zu hören, nimmt das Stück doch schnell wieder an Fahrt zu und ist damit ein perfekter Rausschmeißer.
Fazit: Alles in allem ist ENDLESS PAIN ein Muss für Fans von traditionellem Thrashmetal, nach allzu viel Melodie und Abwechslung sollte man bei diesem Album aber nicht suchen. |
Titel-Liste:
| | - Endless Pain
- Total Death
- Storm of the Beast
- Tormentor
- Son of Evil
- Flag of Hate
- Cry War
- Bonebreaker
- Living in Fear
- Dying Victims
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Laufzeit:
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