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Review: Krokus
 
HOODOO

Album:
 HOODOO, 2010, Sony

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 S.M., 30.05.2010

Review:
 "Wie geil ist das denn"?, war wohl mein erster Gedanke, als ich hörte, dass Krokus in der wohl erfolgreichsten Besetzung mit Marc Storace (Gesang), Fernando von Arb (Gitarre), Mark Kohler (Gitarre), Chris von Rohr (Bass) und Freddy Steady (Drums) wieder zusammen gefunden hatten. Und so fieberte ich dem Album entgegen, das die guten alten Zeiten der Band in die Gegenwart versetzen sollte. Nicht falsch verstehen: Krokus waren in vielen Besetzungen gut, und ein wirklich schwaches Werk habe ich von ihnen auch noch nicht vernommen. Doch dieses neue Werk sollte etwas Besonderes sein. Und dann war es schließlich da: HOODOO!

Nach dem ersten Hördurchgang erfolgte leichte Ernüchterung. Das soll es nun gewesen sein? Die tolle Krokus-Reunion in der "besten" Besetzung. Habe ich mir angesichts der Vorfreude und dem Lesen einiger völlig überzogener Reviews zuviel erhofft?
HOODOO ist sicherlich kein schlechtes Hardrock-Album. Doch der Krokus-Meilenstein der Neuzeit - wie es mancherorts verkündet wird - ist es auch nicht geworden. Habe ich mich in den 80ern gegen den allgegenwärtigen AC/DC-Vergleich gewehrt, ist er heuer zum Teil deutlicher denn je - allerdings wie AC/DC um 1980.
Es gibt auch wirklich gute Hits wie das etwas Southern-Rock-like "Hoodoo Woman", dessen Mainmelodie und Refrain augenblicklich die Gehörgänge vereinnahmt. Auch der emotional-atmosphärische Stampfer "Ride into the Sun" ist richtig gut geworden und erinnert an so geartete Klassiker wie "Celebration".
Mit "Too hot" haben sie auch wieder eine eingängige Live-Hymne ausgepackt, wenngleich diese nicht ganz an "To the top" heranreicht.
Recht cool ist auch der rotzig-straighte Riffrocker"Shot of Love".
Doch das gefühlte millionste Cover von "Born to be wild" hätte auf diesem Album wirklich kein Mensch gebraucht, egal wie intensiv und gutklassig die Jungs es performen.
Und dann halt diese eins-zu-eins-AC/DC-Imitate namens "Rock'n'Roll Handshake" und "Dirty Streets".
Auch "Keep me rollin'" ist nicht sehr weit von den großen Zeiten und vor allen Dingen von den Markenzeichen der Australier entfernt.
Also mir wäre das an Stelle der Schweizer ein bisschen peinlich. Sich selbst imitieren sie übrigens auch. Man höre sich nur "In my Blood" an, das garantiert unter anderem Titel schon mal auf einem früheren Krokus-Album war.
Eine leichte Entschädigung wartet am Ende nochmal mit "Firestar", das mich lustigerweise ein bisschen an eine Mischung aus Led Zeppelin und Deep Purple im Krokus-Style erinnert. Gefällt mir gut!
Von der instrumentellen Seite gibt es natürlich nichts zu meckern. Die leicht in die Jahre gekommenen Musiker beherrschen ihr Metier freilich immer noch. Und Marc Storaces Gesang hat von seiner Charakteristik in all der Zeit überhaupt nichts verloren. Es ist klasse, mit welchem Feeling und welcher Intensität er hier zu Werke schreitet.

Fazit: Auch wenn ich im Rahmen dieses Reviews mit Krokus ein bisschen hart ins Gericht gehe, ist HOODOO sicherlich ein gutes Hard Rock-Album. Es ist kurzweilig, macht Laune und lässt sich gut hören. Dass kompositorisch nicht auf einem gleichbleibenden Niveau gearbeitet wurde, trübt das Gesamtbild aber leicht. Dafür gibt es aber auch einige schöne Hits.
Der ganz große Wiedervereinigungsschlag ist HOODOO nicht geworden. Das Material zwischen METAL RENDEZ-VOUS und HEADHUNTER bleibt wohl doch noch eine Weile unerreicht. Vielleicht das nächste mal. Doch freuen wir und dass die Schweizer in dieser Besetzung wieder zusammengefunden haben, und wer weiß, womit sie uns noch überraschen können.

Anspieltipps:
 "Hoodoo Woman", "Ride Into The Sun", "Too Hot" und "Firestar".

Titel-Liste:
 
  1. Drive it in
  2. Hoodoo Woman
  3. Born to be wild
  4. Rock'n'Roll Handshake
  5. Ride into the Sun
  6. Too hot
  7. In my Blood
  8. Dirty Street
  9. Keep me rollin'
  10. Shot of Love
  11. Firestar

Laufzeit:
 42:52 Min.

Probehören und Kaufen:
Krokus: HOODOO

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