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Review: Lääz Rockit |
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Album:
| | LEFT FOR DEAD, 2008, Massacre |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.S., 24.10.2008 |
Review:
| | Schon komisch! Alle Thrash-Größen der 80er haben sich mittlerweile wieder vereint oder sind zu alter Stärke zurückgekehrt, was sich in einer Fülle an genialen Alben zeigt, die in den letzten Jahren erschienen sind: Ob es in Deutschland Bands wie Kreator, Sodom, Holy Moses oder Destruction sind oder auf der anderen Seite des großen Teiches Exodus, Testament, oder eben Lääz Rockit!
Diese haben sich nach einigen Genre-prägenden Alben 1992 zur Ruhe gesetzt (beziehungsweise vegetierten als Gack mit einigen ehemaligen Mitgliedern noch einige Zeit vor sich hin). Jetzt sind sie in Originalbesetzung wieder da und zeigen klar, dass mit ihnen wieder (oder immer noch?) zu rechnen ist.
Dies wird schon beim Opener "Brain Wash" deutlich, der ohne langes Warten gleich zur Sache kommt: Treibende Riffs des Gitarrenduos Aaron Jellum/Scott Sargeant, hämmernde Rythmen von der Fraktion um Drummer Dave Chavarri und Basser Scott Dominguez und dazu die einprägsame Stimme von Michael Coons: Besser kann man Old-school Thrash im Gewand des Jahres 2008 nicht machen! Die Produktion ist modern, lässt aber noch genügend Raum für den sympathischen Flair der Band.
Weiter geht's mit "Delirium Void", einer kräftigen Double-Bass Nummer, bei deren stumpfen Riffs wohl dem geneigten Thrasher schnell warm ums Herz werden wird. Klasse auch die Solo-Passage, in der sich die Männer an den Klampfen mal kräftig austoben dürfen.
"Erased" ist eher ein langsamer Stampfer und lebt von der verzweifelt wirkenden Stimmlage von Michael Coons, die dem Song eine ganz eigene Stimmung verschafft.
Weniger zimperlich weitergelärmt wird mit "My Euphoria", einem traditionellen Thrash-Song, bei dem man wie bei den meisten Songs keine Melodie im eigentlichen Sinn suchen zu braucht, da die Band weitestgehend Riff-orientiert agiert.
"Ghost in the Mirror" überrascht mit einer akustischem Intro, das von sanften Vocals begleitet wird. Auch mit Einsetzen de verzerrten Gitarre bleibt der Song sehr ruhig und ist damit so etwas wie die "Quotenballade" die allerdings absolut hörenswert ist, gerade der Refrain verbreitet eine sehr eindringliche und aussagekräftige Atmosphäre.
"Turmoil" ist eher ein Lückenfüller, dafür geht es mit "Liar" wieder auf hohem Niveau weiter. Allerdings sticht der Song insgesamt aus dem Rest des Albums hervor, da er einen sehr modernen Anstrich hat: Die Vocals sind verzerrt und die Gitarren erinnern streckenweise sehr an Old-school Hardcore, allerdings wird die Gefahr weiterer Abschweifungen in fremde Gefilde durch die Rückkehr in gewohntes Territorium abgewendet.
Komisch, ich dachte die "Quotenballade" hätten wir schon hinter uns! Naja, im Alter lässt man es eben doch ruhiger angehen, zumindest ist es im Intro von "Desolate Oasis" der Fall! Das bleibt aber nicht der Fall, und so entwickelt sich der Song schnell zu meinem persönlichen Höhepunkt des Albums.
Bei "No Man" gibt es eigentlich nichts mehr wirklich Neues zu hören, schlecht ist der Song aber deswegen noch lange nicht.
Das abschließende "Outro" sollte man sich auf jeden Fall anhören, da hier gerade Gitarren-Fetischisten (was wir ja wohl alle sind) gründlich auf ihre Kosten kommen!
Fazit: Insgesamt auf jeden Fall ein Album, dass man weiterempfehlen kann. |
Anspieltipps:
| | Auf jeden Fall "Desolate Oasis"! Wer diesen Song mag, wird auch mit dem Rest des Albums seinen Spaß haben! |
Titel-Liste:
| | - Brain Wash
- Delirium Void
- Erased
- My Euphoria
- Ghost in the Mirror
- Turmoil
- Liar
- Desolate Oasis
- No Man
- Outro
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.laazrockit.com  |
Empfehlen:
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