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Review: Lacuna Coil |
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Album:
| | DARK ADRENALINE, 2012, Century Media |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | D.R., 29.01.2012 |
Review:
| | Sechs, sieben Jahre ist es her, da machte eine Truppe mit ihrem Mix aus Nu Metal und Gothic gehörig auf sich aufmerksam. Und nicht zuletzt der charismatischen Frontfrau Christina Scabbia ist es zu verdanken, dass sich die Band vom damaligen Angebot absetzen konnte. Die Zeiten haben sich seit dem geändert und damit hat sich auch die Gothic-Welle spürbar abgeflacht. Aus den Erfahrungen bei dem letzten Album KARMACODE hat die Band gelernt. Man hat Produzent Don Gilmore erneut an Bord geholt, jedoch musste sich der Linkin Park-Soundgeber diesmal beim Mix zurück halten. Damit sollte ein nochmaliges Abdriften in Richtung Pop vermieden werden. Ob dies gänzlich gelungen ist, wird der Test zeigen. Zumindest einen Vorgeschmack konnte man sich seit Mitte Dezember verschaffen, nachdem die Single "Trip the Darkness" veröffentlicht wurde.
Auch wenn Lacuna Coil eine Band sind die schwer in eine Richtung eingeordnet werden kann, Nu Metal hin und Gothic her. Zum einen werden sie als Gothic Band bezeichnet, sind dafür aber zu wuchtig. Andererseits kann sie auch nicht dem reinen Metal zuordnen, weil sie hierfür zu melodisch klingen.
Bereits beim Opener bzw. der bereits erwähnten Single-Auskopllung "Trip the Darkness" wird das deutlich. Die Gitarren donnern im Hintergrund, während der Gesang, insbesondere von Cristina viel zu sanft wirkt. Jedoch mach das genau den Reiz aus. Hier wird fast mit Gesang aufgewartet, der wie geschaffen für eine Oper wirkt. Musikalisch bleibt der Sound jedoch recht hart.
Weiter geht es sodann mit "Against you". Auch hier wird nicht gerade zimperlich umgegangen. Doch was erwartet man anderes bei so einen Songnamen? Nein. Auch wenn es im Refrain etwas melodischer zugeht und die Stimme von Cristina diesmal nicht so Opernhaft klingt; doch das steht dem Song ganz gut.
Weiter geht’s. Zunächst beginnt bei "Kill the Light" alles recht harmonisch, bis zumindest die Gitarren einsetzen. Beim Gesangseintritt von Cristina wird es jedoch wieder etwas ruhiger. Erst bei Andrea´s Gesang wir die Tempo- und Härteschraube wieder angezogen.
Bei "Give me Something" geht es zunächst auch ohne großes Gitarrengewitter los. Erst nach einer Weile - also erst im Refrain - setzen diese dann ein. Zunächst trägt hier die Frontfrau den Hauptteil. In der zweiten Strophe übernimmt dann Andrea. Dabei klingt es dann gleich irgendwie dreckiger, aber auf ein gute Art und Weise.
Bei "Upsidedown" wird erst einmal ein bisschen Computersound eingeführt. Aber dieser bleibt nicht lange. Andrea übernimmt wieder einmal die Strophen während Cristina mit ihrer Engelsstimme dann Refrain singt. Der Wechsel der beiden Stimmen kommt hier besonders gut rüber.
Der nächste Song "End of Time" ist dann als Powerballade zu beschreiben. Denn erst im Refrain beginnt eine stärkere musikalische Untermalung. Diesmal singt Andrea den Refrain, während Cristina die Strophen übernimmt.
"I don´t believe in Tomorrow" ist sodann der nächste Song. Zunächst beginnt es auch hier mit einer kleinen, sanften Einleitung und etwas Computersound. Doch die Herren an den Gitarren lassen sich nicht lange bitten und steigen sodann auch ein. Im Großen und Ganzen ist der Titel etwas tragender, schwerer. Erst gegen Ende wird noch mal etwas Wucht hineingelegt.
Sodann nimmt man mit "Intoxicated" richtig Fahrt auf. Vor allem im Refrain wird Cristina´s Stimme in den Vordergrund gestellt, da sie den Gesang klar dominiert. Sie singt zwar auch die Strophen, aber übernimmt eben Refrain auch eine besondere Rolle. Das ist etwas besonderes und hebt sich erfreulich von den anderen Songs ab.
"Army inside" legt dann jedoch richtig los. Für die Italiener recht harter Stoff. Andrea´s Stimme klingt wieder richtig dreckig und steht dem Song auch sehr gut.
Danach folgt mit "Losing my Religion" ein Klassiker der stillgelegten R.E.M.. Und der ist wirklich gut gelungen.
Mit "Fire" wird es dann noch mal richtig hart und flott. Hier zeigen die Italiener noch mal warum eine Einordnung nicht ganz so einfach. Das Drum spielt einen schnellen Takt und die Gitarren unterstützen ordentlich. Und der Gesang sorgt für die richtige Stimmung.
Zum Abschluss folgt mit "My Spirit" nochmals ein ruhiger Song. Als Ausklang sehr gut gelungen, da er einen zum Träumen bringt, dabei aber nicht die Wurzeln vergisst und noch mit einigen kraftvollen Riffs unterstützt wird.
Fazit: Ein gutes Album. Es ist für jeden Geschmack etwas passendes dabei. Es lohnt sich auf jeden Mal hier rein zu hören. |
Anspieltipps:
| | "Fire" würde ich jedem empfehlen; der Song geht einfach nur gut ab. |
Titel-Liste:
| | - Trip the Darkness
- Against you
- Kill the Light
- Give me Something
- Upsidedown
- End of Time
- I don´t believe in Tomorrow
- Intoxicated
- The Army inside
- Losing my Religion
- Fire
- My Spirit
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Laufzeit:
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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Bandinfos |
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