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Review: Land of Tales
 
LAND OF TALES

Album:
 LAND OF TALES, 2008, Frontiers

Stil:
 Melodic Rock, AOR

Wertung:
 3 von 7
3 von 7 Punkten
 M.H., 13.07.2008

Review:
 Die Band namens Land Of Tales kommt aus Finnland und wurde 2006 von den Herren Kristian (Gesang) und Palle (Keyboard) ins Leben gerufen. Nachnamen habe ich leider nicht rausgefunden, egal. Ein großer Vorteil ist sicherlich, dass beide schon zusammen für knapp 14 Jahren in der Band Naiskala gespielt haben. Nun habe ich leider auch nicht rausfinden können, welche Art von Musik Naiskala gespielt haben, aber Land Of Tales haben sich dem Melodic Rock und dem AOR verschrieben. Das Label Frontiers war von dem Songmaterial so angetan, dass man die Finnen sofort unter Vertrag genommen hat. Unterstützt werden Kristian und Palle jetzt noch von von zwei Sami's. Der einer zupft die Basssaiten und der andere sitzt an den Drums.

Aber wichtig ist wohl die Frage, was man so hört, wenn man sich die CD kauft? Tja, die Beschreibung AOR passt schon ganz gut, wobei ich schon einiges AOR-CDs gehört habe, die mehr gerockt haben, hier wird eher die gediegenere Variante dieser Art von Musik geboten.
Der Opener "Silence" gibt sehr gut wieder, was man insgesamt 11 Songs und knapp 45 Minuten lang hören wird - hymenhafte Songs, die von Keyboardteppichen getragen werden. Zwar hört man natürlich auch Gitarrenläufe, aber die sind nach hinten gemischt, so dass man halt wirklich nicht das Gefühl hat, dass es die Finnen krachen lassen wollen. Das ganze muß ja nicht schlimm sein, im Gegenteil, wenn es das Songmaterial her gibt, dann paßt das ganze auch, aber ich muß gestehen, dass sich bei dem Silberling von Land Of Tales sehr schnell eine gewisse Langweile breit macht. Zum einen klingen die Songs allesamt gleich und damit irgendwie monton.
Wenn ich kein Booklet hier hätte, würde ich zwischen Songs wie "Slow Waters", "All the same" oder "Choose" keinen Unterschied hören und das Gefühl haben, dass ich bei einem Song einfach nur die Repeatfunktion eingestellt habe. Außerdem ist Kristian auch etwas limitiert, was es seinen Gesang betrifft, so dass mit seiner Stimme nicht so viel anstellen kann und das trägt zum montonen Grundton der CD hält noch bei.
Es gibt zwar ein paar Songs, die sich dann doch absetzen können, ich denke da vor allem am dem etwas schnelleren "Keep out" , bei dem die Gitarren noch vorne geholt worden und man hier sogar mal seinen Kopf mitnicken lassen kann.
Auch die Ballade "Wasted Chance" hebt sich ab, da hier die Arrangements akustisch gehalten wurden und hier auch mal der Refrain im Ohr bleibt.
Leider ist die andere Ballade namens "Fading away" überhaupt nicht so gelungen, da werden die Beatles zitiert auf Teufel-komm-raus und das ganze mit einem unerträglichen Pathos versehen, dass ich mir wünsche, dass der Song schneller vorbei ist als in 4 Minuten.

Fazit: Hmm, wenn Land Of Tales ihr Vorhaben, die Welt des Melodic Rocks im Sturm zu erobern wirklich umsetzen wollen, muss ich sagen, dass entweder mit dem Debüt erstmal die Ruhe vor dem Sturm eingespielt haben. Wenn das nicht ihre Intention war, dann ist das allenfalls nur ein laues Lüftchen. Schade, hier wurde viel Potential verschenkt, denn letztendlich bleibt eine sehr monotone CD übrig, die einfach nicht überzeugen kann.

Tipp:
 Nur den Die Hard - Fans von AOR oder Melodic Rock zu empfehlen.

Titel-Liste:
 
  1. Silence
  2. Slow Waters
  3. Keep out
  4. Outlander
  5. All the same
  6. Wasted Chance
  7. Nobody dares
  8. Choose
  9. So long
  10. Fading away
  11. Right as Rain

Laufzeit:
 44:38 Min.

Band-Infos:
 
  • www.landoftales.net 


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