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Review: Chris Laney |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | U.B., 25.02.2009 |
Review:
| | Schon im zarten Alter von 13 Jahren begann der Schwede Chris Laney Musik zu machen. Anfangs spielte er in den Bands Scratch und Seventeen, später bei Zan Clan und Randy Pipers Animal, der Gruppe des Ex- W.A.S.P. Gitarristen. Laney spielt mehrere Instrumente wie Drums und Piano seine besondere Aufmerksamkeit gilt jedoch der Gitarre, außerdem besitzt er reichlich Erfahrung als Songwriter und Produzent. Da war es nur eine Frage der Zeit wann er auch noch den letzten Schritt gehen und ein Solo Album herausbringen würde. Nun ist es soweit, mit PURE erscheint das Debüt. Laney schrieb die meisten Songs, fungierte als Co- Producer und übernahm Gitarre und Vocals. Mit J. Kohlberg Drums und Nalle Pahlsson Bass sind zwei Mitstreiter von Animal und Zan Clan mit dabei. Außerdem verpflichtete er noch eine Reihe weiterer Musiker die Gastauftritte übernahmen.
Kräftiges Riffing und treibende Drums gepaart mit viel Bass sind die Hauptmerkmale von "Situation". Die Vocals sind etwas rau und nasal, passen aber zum Charakter des Songs. Der Refrain ist mehrstimmig wobei Laney alle Gesangsparts übernommen hat.
"I dunno" ist ein Midtempo Stampfer, richtig schöner Sleaze Rock. Das Ganze ist sehr rhythmisch mit kraftvollen Gitarren und mehrstimmigen Shouts im Chorus.
"Make you cry" hat schon was Düsteres im Titel und genau so ist auch die musikalische Stimmung mit dumpfen Drums und polterndem Bass. Da fügt sich auch ein energisches Gitarrensolo prima ein.
"The Stranger in you" beginnt balladesk wird dann aber abschnittsweise härter. Der Track ist melodisch und besitzt flotte Gitarreneinlagen.
Starke Gitarrenriffs und aggressiver Gesang lassen "Fire and Ice" mächtig rocken. Vereinzelt greift Laney zum Keyboard setzt es aber nur sparsam ein. Radiotaugliche Nummer.
Recht handfest geht es auch auf "Hate yer Guts" zur Sache. Rockende Gitarren und der provozierende Unterton in den Vocals die hier Zinny Zan übernommen hat, passen gut zum Titel. Im Verlauf gewinnt der Song noch an Fahrt als ob sich die Wut steigert, frech und Energie geladen.
"Get U down" walzt langsam und stampfend vorwärts. Der Chorus ist sehr melodisch gehalten mit fettem Groove. Na das habe ich doch schon Mal gehört. Richtig, Def Leppards "Rocket" von der HYSTERIA scheint hier Pate gestanden zu haben.
"Pissed at what ye missed" lautet der deftige Titel. Er marschiert ordentlich los mit den Rhythmusinstrumenten im Vordergrund. Dazwischen kann man einem guten Gitarrensolo lauschen und dem fast durchgängig mehrstimmigen Vocals.
"Make my Day" ist der bekannte Spruch von Dirty Harry gespielt von Clint Eastwood und so heißt auch der nächste Song. Untypisch sanft mit Keyboards gibt sich der Anfang klassisch angehaucht. Urplötzlich riffen die Gitarren los und der rotzig freche, ja schon provokante Gesang macht dann doch noch eine richtige Rock Nummer daraus.
"Last man standing" bietet zu den vorangegangenen Stücken nichts Neues, gefällt aber mit einer eingängigen Melodie.
Mit "Skin on Skin" serviert uns Laney eine halb- Ballade. Vom Songwriting sehr gut nur die raue Stimme ist hier ein wenig fehl am Platz.
Zum Abschluss knallt man mit "Pride B 4 the Fall" noch einen kräftigen Rocker raus. Man setzt in erster Linie auf die Gitarren. Ein prima Rock nīRoll Party Song. Gegen Ende klingen die Gitarren Sitar ähnlich mit orientalischem Einschlag.
Fazit: Do you wanna rock, lautet das Motto. Chris Laney liefert mit seiner ersten Solo Scheibe ein flottes Album ab. Seine Tätigkeit bei Randy Pipers Animal und vor allem Zan Clan hat deutliche Spuren hinterlassen. Häufig wurde ich auch an die guten alten W.A.S.P. und Def Leppard erinnert. Da momentan ein nostalgischer Stil im Hard Rock wieder sehr angesagt ist und Hair und Glam Metal wieder aus der Versenkung auftauchen, passt die Veröffentlichung ausgezeichnet. Dass erfahrene Musiker hier zu Werke gingen merkt man dem Album an. Neben den gefälligen Songs und einem hohen Maß an Spielfreude schlägt auch eine gute Produktion positiv zu Buche. Laney ist kein Sangesgott verfügt aber über eine markante und nicht zu glatte Stimme die den etwas rauen Charakter der Songs unterstreicht. Die Instrumente spielen druckvoll und sind gleichberechtigt was den einzeln Nummern nur gut tut. Zwar hat man ständig das Gefühl viele Sachen schon ähnlich gehört zu haben und darum ist die Scheibe auch nicht sonderlich originell, aber gut gemacht, ehrlich und authentisch ist sie allemal. Unter dem Strich ein guter Einstand. |
Anspieltipps:
| | "I dunno", "The Stranger in you", "Fire and Ice", "Get U down" |
Tipp:
| | Für Freunde von melodischem Sleaze Rock wie Dokken, Poison, Britney Fox und W.A.S.P. ihn früher zelebrierten ist PURE eine klare Empfehlung. Speziell Def Leppard scheint Laney inspiriert zu haben und Pure sei daher auch den Anhängern des tauben Leoparden besonders ans Herz gelegt. |
Titel-Liste:
| | - Situation
- I dunno
- Make you cry
- The Stranger in you
- Fire and Ice
- Hate yer Guts
- Get U down
- Pissed at what ya missed
- Make my Day
- Last man standing
- Skin on Skin
- Pride B 4 the Fall
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.chrislaney.com  |
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