News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Chris Laney
 
PURE

Album:
 PURE, 2009, Metal Heaven

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 U.B., 25.02.2009

Review:
 Schon im zarten Alter von 13 Jahren begann der Schwede Chris Laney Musik zu machen. Anfangs spielte er in den Bands Scratch und Seventeen, später bei Zan Clan und Randy Pipers Animal, der Gruppe des Ex- W.A.S.P. Gitarristen. Laney spielt mehrere Instrumente wie Drums und Piano seine besondere Aufmerksamkeit gilt jedoch der Gitarre, außerdem besitzt er reichlich Erfahrung als Songwriter und Produzent. Da war es nur eine Frage der Zeit wann er auch noch den letzten Schritt gehen und ein Solo Album herausbringen würde. Nun ist es soweit, mit PURE erscheint das Debüt. Laney schrieb die meisten Songs, fungierte als Co- Producer und übernahm Gitarre und Vocals. Mit J. Kohlberg Drums und Nalle Pahlsson Bass sind zwei Mitstreiter von Animal und Zan Clan mit dabei. Außerdem verpflichtete er noch eine Reihe weiterer Musiker die Gastauftritte übernahmen.

Kräftiges Riffing und treibende Drums gepaart mit viel Bass sind die Hauptmerkmale von "Situation". Die Vocals sind etwas rau und nasal, passen aber zum Charakter des Songs. Der Refrain ist mehrstimmig wobei Laney alle Gesangsparts übernommen hat.
"I dunno" ist ein Midtempo Stampfer, richtig schöner Sleaze Rock. Das Ganze ist sehr rhythmisch mit kraftvollen Gitarren und mehrstimmigen Shouts im Chorus.
"Make you cry" hat schon was Düsteres im Titel und genau so ist auch die musikalische Stimmung mit dumpfen Drums und polterndem Bass. Da fügt sich auch ein energisches Gitarrensolo prima ein.
"The Stranger in you" beginnt balladesk wird dann aber abschnittsweise härter. Der Track ist melodisch und besitzt flotte Gitarreneinlagen.
Starke Gitarrenriffs und aggressiver Gesang lassen "Fire and Ice" mächtig rocken. Vereinzelt greift Laney zum Keyboard setzt es aber nur sparsam ein. Radiotaugliche Nummer.
Recht handfest geht es auch auf "Hate yer Guts" zur Sache. Rockende Gitarren und der provozierende Unterton in den Vocals die hier Zinny Zan übernommen hat, passen gut zum Titel. Im Verlauf gewinnt der Song noch an Fahrt als ob sich die Wut steigert, frech und Energie geladen.
"Get U down" walzt langsam und stampfend vorwärts. Der Chorus ist sehr melodisch gehalten mit fettem Groove. Na das habe ich doch schon Mal gehört. Richtig, Def Leppards "Rocket" von der HYSTERIA scheint hier Pate gestanden zu haben.
"Pissed at what ye missed" lautet der deftige Titel. Er marschiert ordentlich los mit den Rhythmusinstrumenten im Vordergrund. Dazwischen kann man einem guten Gitarrensolo lauschen und dem fast durchgängig mehrstimmigen Vocals.
"Make my Day" ist der bekannte Spruch von Dirty Harry gespielt von Clint Eastwood und so heißt auch der nächste Song. Untypisch sanft mit Keyboards gibt sich der Anfang klassisch angehaucht. Urplötzlich riffen die Gitarren los und der rotzig freche, ja schon provokante Gesang macht dann doch noch eine richtige Rock Nummer daraus.
"Last man standing" bietet zu den vorangegangenen Stücken nichts Neues, gefällt aber mit einer eingängigen Melodie.
Mit "Skin on Skin" serviert uns Laney eine halb- Ballade. Vom Songwriting sehr gut nur die raue Stimme ist hier ein wenig fehl am Platz.
Zum Abschluss knallt man mit "Pride B 4 the Fall" noch einen kräftigen Rocker raus. Man setzt in erster Linie auf die Gitarren. Ein prima Rock nīRoll Party Song. Gegen Ende klingen die Gitarren Sitar ähnlich mit orientalischem Einschlag.

Fazit: Do you wanna rock, lautet das Motto. Chris Laney liefert mit seiner ersten Solo Scheibe ein flottes Album ab. Seine Tätigkeit bei Randy Pipers Animal und vor allem Zan Clan hat deutliche Spuren hinterlassen. Häufig wurde ich auch an die guten alten W.A.S.P. und Def Leppard erinnert. Da momentan ein nostalgischer Stil im Hard Rock wieder sehr angesagt ist und Hair und Glam Metal wieder aus der Versenkung auftauchen, passt die Veröffentlichung ausgezeichnet. Dass erfahrene Musiker hier zu Werke gingen merkt man dem Album an. Neben den gefälligen Songs und einem hohen Maß an Spielfreude schlägt auch eine gute Produktion positiv zu Buche. Laney ist kein Sangesgott verfügt aber über eine markante und nicht zu glatte Stimme die den etwas rauen Charakter der Songs unterstreicht. Die Instrumente spielen druckvoll und sind gleichberechtigt was den einzeln Nummern nur gut tut. Zwar hat man ständig das Gefühl viele Sachen schon ähnlich gehört zu haben und darum ist die Scheibe auch nicht sonderlich originell, aber gut gemacht, ehrlich und authentisch ist sie allemal. Unter dem Strich ein guter Einstand.

Anspieltipps:
 "I dunno", "The Stranger in you", "Fire and Ice", "Get U down"

Tipp:
 Für Freunde von melodischem Sleaze Rock wie Dokken, Poison, Britney Fox und W.A.S.P. ihn früher zelebrierten ist PURE eine klare Empfehlung. Speziell Def Leppard scheint Laney inspiriert zu haben und Pure sei daher auch den Anhängern des tauben Leoparden besonders ans Herz gelegt.

Titel-Liste:
 
  1. Situation
  2. I dunno
  3. Make you cry
  4. The Stranger in you
  5. Fire and Ice
  6. Hate yer Guts
  7. Get U down
  8. Pissed at what ya missed
  9. Make my Day
  10. Last man standing
  11. Skin on Skin
  12. Pride B 4 the Fall

Laufzeit:
 44:39 Min.

Band-Infos:
 
  • www.chrislaney.com 


  • Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Hokum - THE CREATION OF PAIN
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:23.12.2011