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Review: LastDayHere |
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Album:
| | FROM PIECES CREATED, 2007, Eigenvertrieb |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | R.E., 04.04.2008 |
Review:
| | Zitier' ich doch gleich mal den Chef:
"Tja auch in Slowenien gibt es Rock- und Metal-Bands mit durchaus hohem Niveau. LastDayHere bewegen sich mit ihrem Modern Metal-Album FROM PIECES CREATED ungefähr dort, wo auch Godsmack, Sevendust und Killswitch Engage zuhause sind." Und das ist wirklich treffend beschrieben. Bei den Bands größtenteils an Godsmack und Sevendust angelegt werden die Jungs hoffentlich noch für Aufsehen sorgen.
Das Album bietet von Anfang an eher ruhigeren aber modernen Metal ohne irgendwann langweilig zu wirken. Auffällig ist die druckvolle Drumarbeit. Die Doublebass wird kräftig getreten, ist aber auch nicht zu langsam, was aber bei dem allgemeinen Midtempo auch nicht schwer ist. Die Gitarren spielen gut zusammen und lassen sich sehr gut heraushören. Die Stimme von Sänger Marko ist wirklich erstaunlich. Abwechslungsreich und sauber gesungen bleibt diese Stimme wirklich im Ohr hängen und hinterlässt einen hohen Wiedererkennungswert. Nur selten wird der klare Gesang durch ein paar Screams aufgelockert.
Das Album startet mit "Burned Inside". Der Anfang erinnert eher an Stoner-Rock, hält aber zum glück nur kurz an bis der Song im Midtempo anfängt und sich nach kurzer zeit zum eher schnellen Hauptteil entwickelt. Melodischer langsamer Refrain der gleich hängen bleibt.
Weiter geht es mit dem eher langsamen "Never Coming Around". Hier besticht vor allem der Mittelteil, welcher einen klaren Tempowechsel und starken Gegensatz zum restlichen Song bietet mit treibender Doublebass. Gegen Ende wird es noch mal etwas verspielt und der Song klingt langsam aus.
"This Time" ist Nr. 3 auf dem Album und startet eher ungewöhnlich, schon fast wie Metalcore-Riffs mit Breaks die sich mit durch den ganzen Song ziehen. Dann setzt der ebenfalls melodische Refrain ein und ein kurzes Zwischenspiel mit Breaks und Melodischer Gitarre. Stimmlich wird hier erstmals eine etwas rauere Gangart eingelegt, gemischt mit dem gewohnten klaren Gesang und gelegentlichen Sprachgesangseinlagen. Gelegentlich hört man auch noch den frühen HC-Einfluss der Band heraus. Das Ende begeistert durch die verspielten Gitarren und dem breaklastigen Abgang.
Nr. 4 heißt "Coming Alive" und bietet den üblichen Mix aus melodischem Refrain und abwechslungsreichen Hauptteil mit größtenteils gewohnt klarem Gesang mit gelegentlichen Screams.
Mit "Fate Somewhere" geht die erste Hälfte des 10-Track-Albums schon vorüber. Langsamer stampfender Anfang, der sich bis zur Mitte des Songs durchzieht und nur einer leichten Tempoerhöhung unterzogen wird. Melodisch klingt der Song langsam aus.
Die 2. Hälfte des Albums, also Song Nr. 6, könnte am Anfang so ähnlich auch von Machine Head stammen. Melodischer Anfang der recht schnell zum Breakreichen Midtempo-Part des Songs wechselt. Der gewohnte melodischer Refrain gibt dem Song einen etwas anderen Charakter, in dem auch stimmlich ruhiger und klarer zur Sache gegangen wird, während der Großteil des Songs recht rau aus den Boxen dröhnt. "Take Away" endet nach kurzem Melodic-Gitarren-Einsatz dann ziemlich unerwartet.
"Hide" ist die Nr. 7 und folgt vom Aufbau her auch größtenteils dem Vorgänger. Beim Ende hingegen lassen die 5 Jungs die Gitarren langsam ausklingen.
"Saved From Falling" beginnt wieder breaklastig mit klarem Gesang und wird dann etwas schneller und verspielter nur um dann wieder mit Breaks weiter zu machen. Dieser Wechsel zieht sich weiter durch den restlichen Song. Gegen Ende hin wird es jedoch recht schnell und breaklastig bis das melodische Ende langsam ausklingt.
Zeit für den vorletzten Song auf FROM PIECES CREATED. "Standing In Dark" folgt dem Muster der Vorgänger. Allerdings gibt es diesmal zum Schluss eher ruhigere Melodicparts.
Alles hat einmal ein Ende, leider auch dieses Album. "Deep Down Surroundes" ist der letzte Track dieses Werks und bietet einen sehr guten Abgang. Der von Melodie getrieben Refrain bleibt sofort im Ohr hängen und bietet genau den richtigen Gegensatz zum stampfenden Hauptteil des Songs. Vor allem der Mitteilteil, in dem die Gitarristen sich mal austoben dürfen, lässt kaum noch Wünsche offen. Mit einem langsamen Ausklingen sind dann Song und Album zu Ende.
Fazit: LastDayHere brauchen sich hinter Größen wie Godsmack oder Sevendust sicher nicht zu verstecken. Die Band gibt es erst seit 3 Jahren, musste einige Line-Up-Wechsel ertragen und bietet als Debüt-Album gleich so einen Kracher ab. Wer also modernen melodischen Metal mit kräftigen Drums, heavy und melodic Riffs, Breakdowns und größtenteils klarem, gelegentlich rauem Gesang mag wird hier voll bedient. So bezeichnet die Band selbst ihre Musik und trifft damit wirklich ins Schwarze und weg vom Schubladendenken. Das Album überzeugt mit einer guten Produktion, kein Instrument geht unter.
Für ein Debütalbum wirklich sehr gut. Ich freu mich auf das nächste Album.
Ach ja … Kaufen!! |
Tipp:
| | Für Fans von Godsmack und Sevendust absolute Pflicht. |
Titel-Liste:
| | - Burned Inside
- Never Coming Around
- This Time
- Coming Alive
- Fate Somewhere
- Take Away
- Hide
- Saved From Falling
- Standing In Dark
- Deep Down Surrounded
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.lastdayhere.com  |
Empfehlen:
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