News
  Newsflash  
  08.2010 | Archiv
 
  Neuzugänge (Alben)  
  2010 | 2009 | 2008
mehr
 
  Termine  
  Gigs/Touren | Festivals
 
  Umfrage/Gewinnspiel  
  Ergebnisse/Gewinner
 
  Zum Schmunzeln  
  Dümmer gehts n/immer
Zitate und Sprüche
 
 

Redaktion
  Reviews  
  LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
  Tipps des Monats  
  2010 | 2009 | 2008
mehr
 
  Interviews  
  Interviews
 
  Konzerte  
  Konzertberichte
Vorberichte
 
  Gegen den Strom  
  Was uns nervt...  
 

Kontakt
  Kontakt zu uns  
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
  Antworten  
  auf eure Fragen  
 

Glossar
  Stilrichtungen  
  Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
  Allgemein  
  Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
  Über uns  
  Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
  In eigener Sache  
  Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
  Was Recht ist  
  Impressum
Copyright
 
 

Links
  Noch mehr Infos  
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
  Shopping  
  Merchandising
 
  Unsere Partner  
  Label-Partner  
 
Review: Layment
 
TRACES

Album:
 TRACES, 2009, Yonah

Stil:
 Dark Power Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 C.U., 19.04.2009

Review:
 Da nicht jeder diese Band kennen wird, werde ich sie hier erst mal kurz vorstellen. Gegründet wurde Valorenen (später Layment) eigentlich schon Mitte der 90ziger Jahre in Herne im Ruhrgebiet. Kurzzeitig aufgelöst, ging es so richtig los erst im Jahr 2002. Hier fand sich aus alten Schulfreunden eine Basis für eine Band. Bestehend aus den drei Schmidt-Brüdern Tobe (g), Julian (b), Marosh (v), Kris Krajewski (Key) und Schlagzeuger Moritz Schuster. Im Jahr 2005 verstärkte man sich noch mit dem aus Heidelberg stammenden Gitarristen Olli Pospiech. Der die Band aber noch vor Veröffentlichung des Debütalbums wieder verlassen musste.
2007 erschien dann das erste Album von Layment unter dem Titel DECLARATION. Hiermit konnte die Band zum ersten Mal bei Presse und Fans mit ihrem Dark Power Metal gute Kritiken einfahren.

Nun aber zu ihrem neuen Album TRACES.
Hierauf ist zum ersten Mal der neue Rhythmusgitarrist Benny Burscheid auf Platte zu hören. Aufgenommen wurde in ihrer Heimatstadt Herne im Ohrwerk 13 Studio. Da ich das Debütalbum nicht kenne, kann ich keine vergleiche ziehen. Also gehe ich unbefangen an die Sache ran.

Dark Power Metal umschreibt die Band ihre Musik und ich muss sagen das wird ihr nicht ganz gerecht.
Denn diese Band hat viel mehr!
In ihrer Musik steckt auch Epic, Folk, Rock Musik und ich kann diese Truppe auf gar keinen Fall in irgendeine Schublade werfen. Dazu ist sie zu vielseitig und da sollte dann der Hörer schon selber entscheiden. Durch ihre abwechslungsreiche Musik sprechen sie einen großen Fankreis an und alle Freunde oben genannten Musikrichtungen sollten hier auf jeden Fall mal beide Ohren riskieren! Hier ist für jeden was dabei!

Mir hat die Scheibe seit dem ersten Hörgenuss gefallen. Vor allem die vielen Stile, die sie zu einem schönen Gemisch verarbeiten. Langweilig wird es hier nie, man kann immer wieder was Neues in ihrer Musik entdecken. Auch Sänger Marosh hat eine variable melodische Stimme, die sich immer der Musik anpasst.
Einfach gute Laune Musik. Wo man mitwippen kann oder auch mal die Matte schwingen kann. Einfach diese Vielseitigkeit ist das große Plus dieser Truppe aus Herne. Ich bin begeistert!!!
Ich habe aber einen Kritikpunkt und zwar finde ich das Bandlogo nicht so gelungen. Erstens: ist es sehr schwer zu lesen und zweitens: könnte man meinen, durch diesen Schriftzug, handle es sich um eine Death/Black Metal Band. Am Cover selber gibt es nichts zu bemängeln. Mal sehen wo ihr Weg denn hinführt?

Nun aber zur Musik:
Der Opener nennt sich "Secret Life" und seine Stärke liegt im Gesang. Deutlich und klar kommt die Stimme von Sänger Marosh rüber, um dann mit ein paar tiefen Growls vermischt zu werden. Im Mittelteil haben die Keys das sagen. Nicht zu aufdringlich, aber Songdienlich. Das macht doch schon mal Geschmack auf mehr.
Als nächstes "Remain Blind" hier haben die Gitarren das sagen. Ein etwas ruhiger melodischer rockiger Song.
Es folgt mit "Break Away" einer meiner Lieblingssongs auf dem Album. Hier wird man sofort durch die Melodie zum mitwippen gezwungen. Geht gar nicht anders. Starker Gesang mal düster, mal klar. Mitsinggefahr!
"Ode" startet etwas härter und auch der Gesang ist abwechselnd mal düster, mal klar. Im Mittelteil kommt der Epic/Folk Metal durch und zum Ende wird dann nochmals richtig Gas gegeben und mit hymnenhaften Chören geendet.
Mit "Tears of Regret" geht es etwas heftiger zur Sache. Erinnert mich ein wenig an Risk und vom Gesang an Metallica. Gute Mischung!
Nun startet der Titelsong "Traces". Ein düsterer teilweise langsamer Song, es wird zwischendurch Gas gegeben und auch die Gitarristen können sich bei einem Soli auszeichnen. Für Abwechslung sorgt der wechselnden Gesang.
Der Song "Burning Candle" beginnt langsam und wird dann zu einem klassischen melodischen Song. Hier hört man die Einheit und den Spaß beim Zusammenspiel der einzelnen Musiker in dieser Band.
"No Disgrace" ist wieder so ein Song voller Abwechslung. Rockig, dreckig, Geil.
Und nun folgt ein Stück das sich "Feuergeist" nennt. Dieses wird in deutsch dargeboten und auch das steht dieser Band. Wer Folk und Epic Metal mag oder Bands wie Subway to Sally/ In Extremo, der wird diesen Song einfach lieben. Ich tue es jedenfalls!
Mit "Sanity's Calling" sind wir beim vorletzten Track. Ein langsamer eher ruhiger Song, der wiederum von seinem abwechslungsreichen Gesang lebt.
Nun sind wir beim letzten Song der Platte angekommen, genannt "Sons of Herne". Mit über 6 Minuten Spielzeit ist diese Powerballade das längste Stück dieser Platte. Ruhig, episch und hymnenhaft klingt dieses Album aus. Ein wirklich gelungener Rausschmeißer, der Lust auf mehr macht.

Fazit: Ein tolles und abwechslungsreiches Album welches die Herner Band hier veröffentlicht hat. Gerade die Vielseitigkeit ist die wirkliche Stärke dieser Band. Hiermit spricht man viele Fanschichten an. Getreu ihrem Motto "Metal ohne Scheuklappen, aber mit Eiern", wird hier Musik gemacht. Die Platte macht einfach Spaß und sollte jedem toleranten Metalfan gefallen.
Ich gebe der Band für diese Platte 6,5 Punkte. Nicht die Höchstpunktzahl? Nein, ich möchte bei der nächsten Scheiblette von Layment noch Luft nach oben haben. Musikalisch habe ich nix zu meckern, einzig das Bandlogo gefällt mir nicht.

Anspieltipps:
 Ich möchte hier keinen Song hervorheben denn alle sind auf ihre Art wirklich gelungen.
Hört einfach mal selber in die verschiedenen Lieder rein und bildet euer Urteil.

Tipp:
 Allen Fans die Dark, Power, Folk, Epic, Rock, Metal hören dürfte dieses Album zusagen! Durch die Vermischung der verschiedenen Musikstile ist ein Vergleich mit einer bestimmten Band kaum möglich, da sollte sich jeder Hörer sein eigenes Urteil bilden. Aber genau das ist es, was diese Truppe so einzigartig macht. Eine klasse Band die eure Unterstützung wirklich verdient hat. Kaufen!!

Titel-Liste:
 
  1. Secret Life
  2. Remain Blind
  3. Break away
  4. Ode
  5. Tears of Regret
  6. Traces
  7. Burning Candle
  8. No Disgrace
  9. Feuergeist
  10. Ten
  11. Sanity's Calling
  12. Sons of Herne

Laufzeit:
 50:35 Min.

Band-Infos:
 
  • www.layment.com 


  •  
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Juvaliant - INHUMAN NATURE
    Slave Called Shiver - SUPERLATERAL
    The Prophecy23 - ...TO THE PIT
    Accept - BLOOD OF THE NATIONS
    Magnus - ACCEPTANCE OF DEATH
    Spiraldogma - BACTERIA STIGMA
    Moon - LUCIFER'S HORN
    Sweet Sybil - SWEET SYBIL
    Ravenryde - IN THE SPIRIT OF DARKNESS
     
     

    Werbung
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2010 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:06.12.2009