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Review: Lechery
 
VIOLATOR

Album:
 VIOLATOR, 2008, Metal Heaven

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 4,5 von 7
4,5 von 7 Punkten
 U.B., 08.12.2007

Review:
 Die Band Lechery (was für ein Name!!) besteht seit mehreren Jahren und präsentiert nach zwei Demos nun ihr erstes komplettes Album. Martin Bengtsson Gitarre und Vocals (Ex- Arch Enemy), Fredrik Nordstrandh Gitarre und Keyboards, Martin Karlsson Bass und Robert Persson Drums sind die Musiker der schwedischen Truppe.

Auf dem Opener "Rise with me" legen die Jungs mit harten Riffs und aggressiven Vocals los. Der stampfende Rhythmus zieht sich durch den ganzen Song. Das klingt stark nach den guten alten Accept.
"Come alive" startet mit einem wahren Riffgewitter. Die Midtempo Nummer bezieht die Power aus den Gitarren. Die Drums klingen leider etwas monoton und wenig variabel. Die Melodie geht gut ins Ohr, auch einzelne Gitarrensoli gefallen.
Anfangs schmeichelt "I am the One" mit sanften Gitarren und leisem Gesang. Doch nur kurz denn nach einem Break drehen die Schweden den Tempomaten wieder auf. Harte Riffs schallen im Wechsel mit melodisch schrammelnden Gitarren aus den Boxen.
Auch auf "Hero of the Night" wird heftig in die Saiten gehauen bis das Plektrum nach Gnade winselt. Der mehrstimmig gesungene Refrain ist sehr melodisch. Während eine Gitarre durchgängig rifft startet die andere zu einzelnen Sololäufen.
"Your Fate" lädt zum Headbangen ein. Und wieder schreddern die Gitarren und fräsen einem auch den letzten Schmalz aus den Lauschlöffeln. Die Lead Vocals klingen abwechseln mit mehrstimmigen Shouts. Gitarre und Keyboard lassen es so richtig krachen. Erst ganz zum Schluss variiert Persson seine Drumschläge.
"What burns in their Eyes" bringt erneut die schon bekannten Riffs, auch sonst gibt es nichts Neues. Ein wenig mehr Abwechslung täte langsam gut.
Mit vollem Gitarren- und Keyboardsound beginnt "Slave under Passion". Dann starten die Gitarren abermals einen Angriff auf die Gehörgänge. Die Riffs werden durch ein schnelles Solo unterbrochen. Vereinzelt erklingen die Keyboards dezent im Hintergrund, schön der melodiebetonte Chorus.
Zu "Why" bleibt mir nur zu sagen: siehe oben. Der Song ist nicht schlecht, bringt aber absolut nichts Neues.
"Cynical" marschiert zum Glück etwas schneller. Gelungen sind das Zusammenspiel von Lead- und Backing Vocals. Auch die Melodie ist prima. Logisch, der Song ist ebenfalls sehr gitarrenlastig. Die Wechsel von Riffs und einzelnen schnellen Griffbrettläufen gefallen mir besonders.
Auf "Attraction" kommen die Drums etwas mehr zur Geltung. Der Rhythmus wird mehr variiert. Ansonsten bestimmen auch hier die Saiteninstrumente ganz klar. Sonst gibt es noch einige soundtechnische Spielereien wie der schnelle Wechsel einer Gitarre vom linken auf den rechten Kanal.
"Open your Eyes" beginnt ähnlich wie "Slave under Passion" mit einer sehr melodischen Soundbreitseite. Die Vocals tönen deutlich sanfter. Kommt jetzt etwa eine Ballade? Ja, aber eine Power Ballade. Die Melodie kann voll überzeugen der Refrain ist wirklich klasse. Langsame Passagen wechseln mit schnellem Tempo mit mächtigem Druck. Die Nummer hat den größten Wiedererkennungswert auf diesem Album und ist für mich die stärkste auf VIOLATOR.

Fazit: Wer auf deftige Gitarrenriffs bis zum Abwinken steht und klassischen Heavy Metal aus alten Tagen bevorzugt, wird hier bestens bedient. Die Songs haben einen rauen Charme und eine gehörige Portion Melodic intus, klingen mir aber durch die Bank zu ähnlich. Fast jedes Lied bricht mit einem Gitarrenakkord ab und man hört noch ein Becken nachklingen. Vor allem die Drums sind sehr monoton und wenig variabel. Ich hätte mir so manchen Wirbel gewünscht. Warum müssen die Tom Toms so dumpf klingen als kämen sie aus einem Eimer? Da wäre klanglich mehr drin gewesen. Ansonsten ist VIOLATOR ein solides Metal Album ohne größere Schwächen aber auch ohne besondere Glanzpunkte.

Anspieltipps:
 "Your Fate", Slave under Passion", Cynical" und besonders: "Open your Eyes".

Titel-Liste:
 
  1. Rise with me
  2. Come alive
  3. I am the One
  4. Hero of the Night
  5. Your Fate
  6. What burns in their Eyes
  7. Slave under Passion
  8. Why
  9. Cynical
  10. Attraction
  11. Open Your Eyes

Laufzeit:
 48:30 Min.

Band-Infos:
 
  • www.lechery.se 


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