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Review: Led Zeppelin |
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Album:
| | MOTHERSHIP, 2007, Atlantic |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | J.G., 05.11.2007 |
Review:
| | Es gibt Bands, die hat man schon wieder vergessen, sobald gehypte Hits aus den Radio-Sendern verschwunden sind - und das ist auch gut so.
Es gibt allerdings auch Musiker und Bands, die ganze Generationen geprägt haben und an vielen Stellen als Vorbilder nicht merh weg zu denken sind. Hier fallen mir spontan die Beatles, die Rolling Stones und Black Sabbath ein, deren Wurzeln bis in die 60er Jahre zurückreichen.
...und nicht zu vergessen, Led Zeppelin die sich aus den Gehversuchen der Yardbirds weiter entwickelt haben.
Sie erreichen innerhalb weniger Jahre Weltruhm und treiben auf einer haushohen Welle von der viele Bands nur träumen können. Nach einigen Abnutzungserscheinungen Ende der 70er findet die Karriere der Band am 25. September 1980 ihr jähes und endgültiges Ende. Wegen zu exzessivem Alkoholgenuss findet Drummer John Bonham an diesem Tag seinen zu frühen Tod.
27 Jahre später gibt es dann doch eine einmalige ernstzunehmende Reunion. Der Sohn des verstorbenen Drummers Jason Bonham übernimmt dabei den Job des Vaters und soll den drei Gründungsmitgliedern Robert Plant, Jimmy Page und John Paul Jones zu einem letzten unvergleichlichen und endgültig abschließenden Konzert verhelfen.
Aus diesem Anlass ist es nur allzu passend, ein angemessenes Zeitdokument einer legendären Band in Form einer Best of auf zwei CDs und einer DVD zu bannen.
Die erste CD umfasst dabei Songs aus den Alben LED ZEPPELIN bis LED ZEPPELIN IV. Hieraus sollten wohl jedem Misikinteressierten die Songs "Whole lotta Love", "Black Dog" und "Staiway to Heaven" ein Begriff sein.
Auf der zweiten CD gibt es dann ausgewählte Kost aus den Alben HOUSES OF THE HOLY, PHYSICAL GRAFFITI, PRESENCE und IN THROUGH THE OUTDOOR. Hier erwecken besonders Titel wie "The Song remains the same", "No Quarter", das mystisch angehauchte "Kashmir" aber auch die Ballade "All my Love" angenehme Erinnerungen.
Für die 20 Titel umfassende DVD hat man sich nicht nur auf die bildliche Umsetzung der beiden CDs beschränkt, sondern auch Material verwendet, das es dort nicht zu hören gibt. Hierzu gehören Songs wie "White Summer", "Moby Dick" oder "The Ocean". Und wahrlich, man sollte es nicht versäumen, Led Zeppelin auch auf der Bühne zu erleben. Werfen wir doch einen kurzen Blick darauf...
...einmal mehr reißt Robert Plant bei "Black Dog" sofort das Zepter an sich und lebt Musik. Auch wenn Jimmy Page und John Bonham genügend Kameraeinstellungen bekommen und an ihren Instrumenten eine überzeugende Leistung abliefern, ist es Robert, dem die Zuschauer mit ihren Mitsing-Einlagen aus der Hand fressen.
Endlich erscheint bei "Misty Mountain Hop" auch John Paul Jones mit seinem Intro auf der Hammond-Orgel vor der Kamera und erhält seinen Teil Anerkennung.
Wer denkt, auf der DVD sind fast ausschließlich Songs gelandet, die keinen Platz auf den CDs gefunden haben, der sei beruhigt. Selbstverständlich darf man sich auch bildhaft an Top-Hits wie "Stairway to Heaven" (mit Jimmy Page's Doppelhals-Gitarre), "Whole Lotta Love" (sogar in zwei Ausführungen) und "Kashmir" (Riff-Quelle für unzählige Songs) oder "Rock and Roll" erfreuen.
In jedem Fall erhält man mit MOTHERSHIP ein geniales Rundum-Sorglos-Paket in hervorragender Qualität, wenn man bedenkt, dass der "bleierne Zeppelin" schon über 30 Jahre auf dem Buckel hat.
Fazit: An dieser Best of-Zusammenstellung gibt es wahrlich nichts zu meckern. Es sind sämtliche Klassiker aus der Schaffensperiode der Luftschiff-Fahrer vertreten, ob auf Musik-CD oder sogar bildlich auf DVD. Für eingefleischte Fans bietet diese Best of-Kollektion natürlich nur begrenzt neues Futter. Die Songs sind alle digital remastert und auf der DVD wurden jede Menge klasse Songs in Ton und Bild festgehalten. Das alleine ist jedoch etwas mager, bot bereits die remasterte Best of REMASTERS von 1990 sämtliche Titel auf ebenfalls zwei CDs und sogar noch ein paar mehr. |
Tipp:
| | Für Fans bleibt eigentlich "nur" die DVD.
Wer jedoch bis jetzt am fliegenden Zeppelin immer vorbei manövriert ist und durch den unvergleichlichen Rummel der Kartenvorbestellung für die einmalige Reunion-Show am 26. November 2007 in London endlich aufgescheucht wurde, der kann hier bedenkenlos zugreifen. |
Titel-Liste:
| | - - - CD 1 - - -
- Good Times bad Times
- Communication Breakdown
- Dazed and Confused
- Babe I'm gonna leave you
- Whole Lotta Love
- Ramble on
- Heartbreaker
- Immigrant Song
- Since I've been loving you
- Rock and Roll
- Black Dog
- When the Levee breaks
- Stairway to Heaven
- - - CD 2 - - -
- The Song remains the same
- Over the Hills and far away
- D'yer Mak'er
- No Quarter
- Trampled under Foot
- Houses of the Holy
- Kashmir
- Nobody's fault but mine
- Achilles last Stand
- In the Evening
- All my Love
- - - DVD - - -
- We're gonna Groove
- I can't quit you Babe
- Dazed and Confused
- White Summer
- What is and what should never be
- Moby Dick
- Whole Lotta Love
- Communication Breakdown
- Bring it on Home
- Immigrant Song
- Black Dog
- Misty Mountain Hop
- The Ocean
- Going to California
- In my Time of Dying
- Stairway to Heaven
- Rock and Roll
- Nobody's fault but mine
- Kashmir
- Whole Lotta Love
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Laufzeit:
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