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Enjoy it! |
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Review: Legion of the Damned |
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Album:
| | DESCENT INTO CHAOS, 2011, Massacre |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | J.G., 29.01.2011 |
Review:
| | Einmal gezündet, brennt die Thrash Metal-Lunte der vier Niederländer unaufhaltsam weiter und zündet in regelmäßigen Abständen eine Thrash Granate nach der anderen. Böse Zungen mögen von Fließband-Songs sprechen, jedoch wäre dies mehr als ungerecht. Immerhin feilen die Langhaarmonster aus dem Land der Tulpen und Holzschuhe bei aller Konstanz an jedem Album und haben auch diesmal eine Neuerung zu verbuchen, die sich hörbar niedergeschlagen hat. Bisher wurden die Alben von Andy Classen produziert. Das war dem Quartett nicht mehr hart genug und so haben sie diesmal den Workaholic Peter Tägtgren als Produzenten gewinnen können, der das richtige Gespür für pure Brutalität oft genug unter Beweis gestellt hat.
Nach kurzem basslastigen Intro "Descent into Chaos", macht "Night of the Sabbath" keine Gefangenen. Ohne große Vorwarnung schickt sich der Song sofort an, Schädel zu spalten und nur selten fällt das Tempo in Mid-Regionen ab, um kurz Luft zu holen. Wie eine Dampfwalze soll hier alles Gespaltene auch wirklich platt gemacht werden.
"War is in my Blood" setzt noch eins oben drauf, sodass zumindest Drummer Erik Fleuren sich nun richtig warm gespielt haben sollte. Hier jagt eien Double-Bass-Attacke die nächste, sodass die Gitarre fast schon Mühe haben, ihre Riff-Salven abzufeuern.
Es muss aber nicht immer Hochgeschwindigkeitsgebolze sein. Sich richtig brutal zeigen kann man auch mit weniger Tempo, was "Shrapnel Rain" eindrucksvoll zeigt. Dafür hat man hier einen Groove unter die Motorhaube gepackt, der auch den letzten Headbanger-Muffel aus seinem Versteck treiben sollte. Eingängige Riffs sorgen zusätzlich dafür, dass der Song nicht mehr so schnell die Gehörgänge verlässt.
Ungezügelt und wild abfeiern kann man dann mit "Killzone", der nach einer Minute so richtig in Fahrt kommt und bei voll durchgetretenem Gaspedal auch mühelos Betonwände durchbricht.
Bevor es mit den Bonus-Song "Legion of the Damned" in die Verlängerung geht, hat man mit "Repossessed" abschließend eine weitere Keule aus dem Sack geholt die mit brachialer Gewalt geschwungen wird um dann in finalen Bonus-Wutsturm zu enden, sodass ich erstmal irgend was Kühles brauche, bevor ich einen neuen Durchlauf starte. Keuch!
Fazit: Auch wenn sich zwischenzeitlich die ersten Abnutzungserscheinungen zeigen, so bewegen sich bisher alle Alben auf recht hohem Niveau. Irgendwie hat man sich an die Art der Songs auch gewöhnt und will einfach immer mehr, egal ob die nun ähnlich klingen oder nicht. Mit dem gewissen Händchen für Brutalo-Mucke haben die Niederländer einfach eine gewisse Würzmischung für ihre Thrashkost gefunden, die so gut wie immer funktioniert. Ob Album oder Live, wer Thrash-Fan ist, kommt an Legion of the Damned nicht mehr vorbei. Deshalb auch für den Familienzuwachs DESCENT INTO CHAOS die vollen 100% und damit 6 Punkte.
Oben drauf gibt es bei der Limited Edition noch eine DVD, die Einblick in Backstage-Bereiche und Tourvorbereitungen erlaubt, also die Vorgeschichten zu den eigentlichen Live-Auftritten bietet inkl. der oftmals aufwändigen Pyrotechnik-Effekte. Das hat einen weiteren halben Punkt verdient. |
Tipp:
| | Für Legion of the Damned und Thrash-Fans ein "Must have" gleichermaßen. |
Titel-Liste:
| | - Descent into Chaos
- Night of the Sabbath
- War is in my Blood
- Shrapnel Rain
- Holy Blood, holy War
- Killzone
- Lord of the Flies
- Desolation Empire
- The Hand of Darkness
- Repossessed
- Legion of the Damned
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.legionofthedamned.net  |
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Bandinfos |
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