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Review: Lex Rhino
 
WITH A LITTLE HELP FROM LUCIFER

Album:
 WITH A LITTLE HELP FROM LUCIFER, 2010, Funeral Industries

Stil:
 Doom, Heavy Rock

Wertung:
 3,5 von 7
3,5 von 7 Punkten
 M.A., 29.09.2010

Review:
 Die Infos zu Lex Rhino sind überschaubar. Auch im Netz erfährt man nichts wesentliches über diese Combo. Die Band besteht aus 5 Personen und wurde im Jahr 2008 gegründet. Nun zur Musik.

Während viele Bands versuchen, wie Black Sabbath zu klingen, versuchen Lex Rhino hier offenbar Black Sabbath zu sein. Hier wird nach Herzenslust der reichhaltige Fundus der Metal-Pioniere geplündert. Die Riffs aller 6 Songs hat man zu 95 % bereits auf einer Sabbath-Scheibe gehört. Die Stimme ist jedoch einige Tonlagen tiefer angelegt als die des guten alten Ozzy. Die übrigen Musiker liefern durchschnittliches Handwerk ab.

Hier dringen einem "Sabbath Bloody Sabbath", "Paranoid", "Black Sabbath" ins Ohr, natürlich ein wenig variiert, das ginge dann doch etwas zu weit.
Insofern braucht man über die einzelnen Songs auch kein weiteres Wort mehr verlieren außer vielleicht über den Rausschmeisser der Platte, " We Came too close", einer von Klaviertönen und bluesiger Gitarre begleiteten Ballade, die hier recht schwülstig und einfallslos dargeboten wird. So etwas hätte es bei Ozzy & Co. nicht gegeben.

Kurzum: Lex Rhino machen es sich hier zu einfach und bringen zu wenig eigene Identität in ihren Songs unter. Ich persönlich halte mich da lieber an die Platten des Originals!

Fazit: Sabbath, Sabbath und noch einmal Sabbath. "Immitation ist die aufrichtigste Form des Plagiats". Okay, aber Lex Rhino überspannen hier den Bogen!

Anspieltipps:
 "With a little Help from Lucifer", "Crucify the Bitch".

Titel-Liste:
 
  1. With a little Help from Lucifer
  2. Bitter Redeemer
  3. Crucify the Bitch
  4. As the Devil is my Witness
  5. Even if you live forever
  6. We came to Close

Laufzeit:
 35:27 Min.

Band-Infos:
 
  • www.lexrhino.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Lex Rhino: WITH A LITTLE HELP FROM LUCIFER

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