 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: Lick and a Promise |
 |
| |
Album:
| | COME TOGETHER IN THE MORNING, 2010, HOFA |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.A., 18.07.2011 |
Review:
| | Ab und an kommt es vor, dass einem Platten zur Bewertung zugeschickt werden, die einen geradewegs in eine Zeit katapultieren, in der der Begriff Umweltverschmutzung allenfalls im Zusammenhang mit dem Abspielen von „Engelbert Humperdinck-Platten“ fiel, Flokatiteppiche zur Grundausstattung einer 3-Zimmer-Wohnung gehörten, das Haupthaar – von Frauen als auch von Männern - mindestens Schulterlang getragen und Rockmusik von Regierungen und den gesetzlichen Vertretern als Teufelswerk gebrandmarkt wurde. Will sagen, die goldenen Siebziger!!
Wenn dabei jedoch ein dermaßen gelungener Trip in die wohl kreativste Phase der Rockmusik herauskommt, wie das eben beim Debüt von Lick and a Promise der Fall ist, tritt man diese Reise in die Vergangenheit gern an.
COME TOGETHER IN THE MORNING ist eine kleine Wundertüte, die den Zuhörer auf’s angenehmste verblüfft. Hier trifft man den zarten Folk von Simon and Garfunkel ("Dance for me"), den harten Rock der Stones ("Come together"), die großartigen Harmonien der Beatles ("Hey Hey Hello") und vor allem die großen Led Zeppelin in ihrer Folk-Phase auf LED ZEPPELIN III ("The Highway", "Pale White", "Loser and a Fool", "Once for real", "Places of the Soul"). Als wenn das noch nicht genug wäre, serviert uns der Vierer zudem noch eine Prise Country ("Throw it all away", "Sway again"), groovigen Soul mit erstklassiger Bläser-Section ("Sometimes") sowie eine Granaten-Ballade in Gestalt von "Hard to Say Goodbye", alles verpackt in eine superbe Produktion und technisch versiert und leidenschaftlich präsentiert.
Ach, hatte ich übrigens schon erwähnt, dass die vier Jungs aus Frankfurt kommen? Nein? Sorry, muß mir durchgegangen sein. Die Band wurde 2005 gegründet, hat schon in den U.S.A. gespielt (u.a. im House of Blues und im Viper Room in Hollywood) und konnte bereits nationale Kritiker und internationale Onlinemagazine von ihrer gelungenen Musik-Mixtur überzeugen, mich auch! 6 dicke Punkte!
Fazit: Die Band Lick and a Promise liefert eines der professionellsten und kompositorisch gelungensten Debütalben der jüngeren Geschichte ab. Grandiose Songs, durchweg genial produziert und arrangiert sowie mit einer Menge Leidenschaft und Liebe zur Musik der 70er-Jahre dargeboten, können auf ganzer Linie überzeugen. Wenn es auf dieser Welt auch nur halbwegs gerecht zugehen würde, müsste den vier Jungs aus Frankfurt eine große Karriere bevorstehen. Wie gesagt, wenn… |
Anspieltipps:
| | "The Highway", "Loser and a Fool", "Once for real", "Come Together", "Places of the Soul". |
Titel-Liste:
| | - Dance for me
- Hey Hey Hello
- The Highway
- Pale White
- Loser and a Fool
- Once for Real
- Come Together
- Throw it all away
- Sway again
- Sometimes
- Hard to say Goodbye
- Places of the Soul
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.lickandapromise.net  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
|
|
 |
|
 |
|
 |
Neue Reviews |
 |
|